Google Docs bekommt neue Charts

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Google hat heute ein Update für Spreadsheets bei Google Docs veröffentlicht. Mit diesem gibt es neue Möglichkeiten bei den Charts, die einige Funktionen aus den Office-Paketen wie OpenOffice, MS Office o.ä. in die Webapp integrieren. Die Funktionen lassen sich bei alten Charts nachrüsten.

Die neuen Diagramme werden über einen neu gestalteten Editor angelegt. Dieser wurde komplett neu geschrieben und verfügt neben mehr Optionen für das Chart auch neue Typen von Diagrammen ein. Andere wurden entfernt. Die 3D-Ansicht bei Säulen und Balkendiagrammen gibt es nicht mehr.

Neu ist zum Beispiel ein Chart, dass dann die ausgewählten Daten als Zeitleiste darstellt. Diese werden die meisten wohl aus Google Finance oder Google Insight for Search kennen. Über den Editor kann man für die einzelnen Datenreihen eigene Farben auswählen. Die Standardreihenfolge blau, rot, gelb, grün bleibt erhalten. Über den Editor stehen die genauen Farbtöne, die Google bisher und bei neuen Diagrammen nach wie vor verwendet, stehen über den Editor nicht zur Verfügung. Insgesamt bietet Google 64 Farben an.

Weiterhin ist es jetzt möglich dem Chart einen Namen zu geben (hier ist nicht der Titel gemeint) und man kann eine Hintergrundfarbe einstellen. Das Interface des Editors ist in drei Tabs aufgeteilt. Im ersten „Start“ kann man einige grundlegende Optionen einstellen. „Charts“ listet alle Typen auf und in „Customize“ sind erweitere Einstellungen möglich. Hier gibt es zum Beispiel die Skala für die Achsen, die Beschriftung und die Farben.

Auch das öffentliche Einbinden von solchen Diagrammen hat Google vereinfacht. Der Eintrag „Publish“ im Menü zeigt einen JavaScript-Code an, der dann das Chart lädt.

Dieses Video zeigt noch einmal die wichtigsten Änderungen:

Leider hat es Google hier aber verpasst, ein weiteres wichtiges Feature einzufügen. Noch immer müssen die einzelnen Spalten direkt nebeneinanderstehen und noch immer ist nur die erste Zeile bzw. Spalte es Label wählbar. Dies ist meiner Meinung der größte Makel gegenüber einer Desktop-Lösung.

In alten Diagrammen kann man den Editor über das Menü bearbeiten.

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