Steve Jobs zu Android: Mein Sexleben ist wirklich gut

Apple

Steve Jobs zieht wieder die Masse auf sich: Auf der D8-Konferenz kommt weder Flash, noch Google, noch Microsoft gut weg. Und so verglich der Apple-CEO Flash beispielsweise mit Disketten oder PCs mit Lastwagen. Auch zu Google hatte Jobs viel zu erzählen.

Die D8-Konferenz lädt wieder Technologie-Größen zum Plaudern ein. So war auch Steve Jobs vor Ort und lies es sich nicht nehmen, mit Fragen durchlöchert zu werden. Dabei stellte er klar: Google ist für ihn keine Konkurrenz in dem Sinne, denn Apple will nicht ins Suchmaschinen-Geschäft: „Sie wollten mit uns konkurrieren. Wir sind nicht ins Suchmaschinengeschäft eingestiegen“, so Jobs. Dennoch möchte er die Konkurrenz nicht mit Füßen treten und so bleiben die Google-Apps vorerst im Store.

Weiterhin findet er aber gut, was Google tut. Chrome, Chrome OS und der Android-Browser basieren auf der Webkit-Technologie, die von Apple (mit-)entwickelt wurde. Dennoch trifft Chrome nicht ganz seinem Geschmack. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass jetzt seit neuestem Flash integriert ist. Daran hat Jobs genau so wenig Interesse: Zu seiner Zeit wurden Disketten entwickelt – heute interessiert sich niemand mehr dafür. Genau so ergeht es Flash.

In Sachen Android sagt Jobs nicht viel, aber genug: „Sie wachen eines Morgens auf und da ist dieses Android. Wie fühlen Sie sich? Fühlen Sie sich hintergangen? — Mein Sexleben ist wirklich gut.“ – aber Google trifft auch nicht wirklich auf das Business, welches Apple verfolgt, wie er schon betont. Google ist quasi das „KI-Unternehmen“, kein Konzern, der mit der Suche Geld verdient und Apple „ist nie“ in dieses Suchmaschinen-Geschäft eingestiegen.

So wie es also aussieht, berichtet da Jobs nichts wirklich Neues. Der Rundumschlag auf die PCs, Google und Flash ging ja schon die letzten Tage durch die Medien und so bleibt uns nur eine Erkenntnis: Steve Jobs redet zu gerne und zu viel.

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comment Ein Kommentar zu “Steve Jobs zu Android: Mein Sexleben ist wirklich gut

  • Zitat:
    […] so bleibt uns nur eine Erkenntnis: Steve Jobs redet zu gerne und zu viel.

    Dem ist wohl kaum was hinzuzufügen.

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