Google

Heute sieht jeder Nutzer von Google ein Hintergrundbild. Dieses wird sich einmal in der Stunde ändern, schreibt Marissa Mayer in der Ankündigung. Google möchte so das kürzlich vorgestellte Feature bekannt machen.

Vorerst wird der Hintergrund nur 24 Stunden angezeigt und wird dann wieder auf das weiße umgestellt werden. Das hochladen von einem eigenen Bild steht bisher nur Nutzern mit einem Google Account zur Verfügung. Die heute gezeigten Bilder stammen unter anderem von Dale Chihuly, Jeff Koons, Tom Otterness, Polly Apfelbaum, Kengo Kuma (???), Kwon, Ki-soo (???) und Tord Boontje sowie Yann Arthus-Bertrand und National Geographic.

Diese Aktion läuft nur 24 Stunden und verschwindet dann wieder, wie uns auf Anfrage bestätigt wurde. Anschließend ist Google für alle Nutzer wieder gewohnt weiß.
MobileWeb Search

Zeitgleich mit der neuen Navigationsanwendung schaltet Google die Search by Voice-Funktion auch als eigenständige Anwendung in deutscher Sprache frei. Handybesitzer in Deutschland können die Google-Suche somit ab sofort bequem via Stimme anstelle von getipptem Text bedienen.

Durch diese Neuerung wird die Suche von unterwegs deutlich schneller, einfacher und sicherer. Somit dürften nicht nur Autofahrer die neuen Dienste begrüßen. Zur Nutzung von Google Search by Voice klicken die Nutzer von Android Handys einfach auf das Mikrofon-Symbol in der Suchmaske ihrer Webseite.

Google Search by Voice läuft aktuell auf Android (ab Version 1.6), iPhone, Blackberry und Symbian S60-Geräten. Die deutsche Version lässt sich im Android Market unter „Sprachsuche” finden und installieren. Besitzer von iPhones sollten auf den iTunes Store zugreifen, um sich die aktuelle Google Mobile App herunterzuladen. Für Blackberry und Nokia S60-Geräte stehen entsprechende Downloads unter m.google.com bereit. Nutzer von Nokia-Geräten, die die Google Mobile App bereits geladen haben, benötigen eine neue Version, um auch Search by Voice nutzen zu können.
Web Search

Letztes Jahr im August hat Google einen neuen Index für die Suche getestet. Nun gab man bekannt, dass man den Index auf Caffeine umgestellt hat. Ziel ist es, dass die Nutzer schneller Informationen zu aktuellen Ereignissen finden. 

So ist das Web-Indexierungssystem Caffeine über 70% aktueller als der alte und die bislang größte Sammlung von Webinhalten von Google. Bei Caffeine findet man relevante Informationen bereits wenige Augenblicke nach der Veröffentlichung, egal ob Nachrichten, ein Blogpost oder ein Beitrag in einem Forum. 

Die Google Suche erfolgt nicht in Echtzeit durch das ganze Internet, sondern nutzt den Index von Google. Für das neue System gibt es zwei Gründe: Die Webinhalte vermehren sich immer mehr. Webseiten werden durch Videos, Updates in Echtzeit, Bilder und Nachrichten immer komplexer. Zum anderen steigen die Ansprüche von Nutzern. Diese wollen möglichst schnell relevantes finden. Aber auch die Webmaster möchten möglichst schnell gefunden werden. 

Google hat daher - um der Entwicklung des Webs Schritt halten zu können und die Erwartungen der Nutzer zu erfüllen, Caffeine entwickelt. Diese Grafik soll Caffeine und das alte System im Vergleich darstellen:

Google Caffeine

Der alte Index wurde unterschiedlich schnell aktualisiert. So gab es Bereiche, die häufiger aktualisiert wurden als andere. Ein Großteil des Index wurde nur alle paar Wochen aktualisiert. Für die Aktualisierung einer Ebene musste Google das gesamte Web analysieren, was viel Zeit in Anspruch nahm. 

Mit Caffeine wird der Webindex in kleinen Portionen ständig aktualisiert. So findet man (fast) immer die aktuelle Version der gesuchten Infos. Egal wann und wo es veröffentlicht wurde. Caffeine verarbeitet pro Sekunde mehrere hunderttausende Webseiten gleichzeitig ab. Würde man diese auf Papier drucken, wäre der Stapel für jede Sekunde fünf Kilometer hoch. Derzeit belegt Caffeine fast 100 Millionen Gigabyte (entspricht ~ 97.656 Terabyte oder 95,4 Petabyte) Speicherplatz. Jeden Tag kommen einige Hunderttausend Gigabyte hinzu. Man bräuchte etwa 625.000 iPods mit dem größten Speicherplatz, um diese Menge an Informationen zu speichern, schreibt Google.

Caffeine wurde mit Blick in die Zukunft entwickelt. Es soll eine solide Grundlage für eine schnellere und umfassendere Suche bilden. Es ist besser skalierbar und kann so bessere die wachsenden Informationen verarbeiten. In den nächsten Monaten wird Google weitere Verbesserungen vornehmen. 
Web Search
Eine sogenannte Onebox zeigt die nächsten Spiele und während der WM sicherlich auch die Ergebnisse. Sucht bei Google einfach nach WM 2010 und schon erhält man Informationen. 

Google hat zudem ein kleines Easter-Egg versteckt. Die Navigation heißt nicht Goooooooooogle sondern Gooooooooooal!

Die Onebox zeigt desweiteren die aktuellen Tabellen in den Gruppen an und welcher Sender das Spiel überträgt. In Deutschland werden mindestens 46 der 64 Spiele von ARD und ZDF übertragen, alle gibt es bei sky und einen Teil der restlichen wird RTL ausstrahlen. 

WM 2010

» WM 2010
Web Search

Google hat während der letzten Woche ein Update bei Google Suggest auf google.com veröffentlicht. Ziel ist es, dass der Nutzer schneller das findet, was er sucht. 

Findet Google zum eingetippten Begriff keine Ergebnisse, wohl aber zur korrekt geschrieben, dann zeigt Google in der Vorschlagsliste "Did you mean xyz". Dies spart dann Zeit, weil der Nutzer so direkt von der Startseite aus, seinen Schreibfehler korrigieren kann. 

 
Web SearchMobile

Die mobile Suche von Google zeigt in einer sogenannten Onebox nun Ergebnisse zu Anwendungen für das iPhone und Android an. Die Links öffnet den Android Market bzw. den AppStore vom iPhone.

Vorerst steht diese nur auf Google.com zur Verfügung.  Weitere Länder und Plattformen soll in Zukunft folgen.
Google

In den kommenden Tagen wird Google für alle Nutzer von Google ein Feature vorstellen, mit dem man die Google Startseite ganz individuell gestalten kann. Es dreht sich hierbei aber nicht um iGoogle sondern wirklich um die übliche Startseite.

Der Nutzer kann für die personalisierung entweder aus seinen Picasa Web Alben wählen, ein Foto vom PC hochladen oder eines aus einer öffentlichen von Google gehosteten Galerie aussuchen. 

Google Startseite 

Google wird in den kommenden Tagen mit dem "Rollout" auf google.com beginnen und dann das Feature auch international also auch auf Google.de/.at/.ch zur Verfügung stellen. Ob man die neuen Funktion hat, kann man an einem Link am linken unterem Rand sehen, heißt es in der Ankündigung.  

Ein Wechsel - wie es ihn bei Bing täglich gibt - wird es bei Google nicht geben. Vermutlich steht die neuen Funktion vorerst nur angemeldeten Nutzer zur Verfügung. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man auch für den normalen Google-Nutzer zur Verfügung stellen wird.
Google

Die Datenschützer der EU fordert Google und anderen Suchmaschinen auf, ihr Anonymisierungsverfahren von einer unabhängigen Stelle überprüfen zu lassen.

Die sogenannte Artikel 29-Gruppe moniert unter anderem, dass Google die Suchlogs erst nach neun Monaten anonymisiert, die Cookies dazu 18 Monate aufbewahrt. Durch diese Kombination könnte man innerhalb in der anderthalb Jahren den Nutzer weiterhin auch mit der gekürzten IP-Adresse wieder identifizieren. 

Auch Bing und Yahoo! wurden kritisiert
Google SSL

Es gibt sicherlich einige, die die Google Suche lieber verschlüsselt nutzen. Zwar gibt es noch keine Option wie bei Google Mail, aber man kann die verschlüsselte Suche in die Toolbar seines Browsers hinzufügen. Hier zeigen wir Euch, wie einfach das geht.

Firefox
Für den Firefox gibt es bereits ein Plugin, dass man aus Addons for Firefox installieren kann. Nach der Installation kann man Google SSL dann über die Liste auswählen.

Internet Explorer
Für den Internet Explorer bietet Microsoft diesen Generator an. Einfach bei URL "https://www.google.com/search?q=TEST" (ohne Anführungszeichen) und Google SSL als Namen. Nach dem Klick auf Suchanbieter erstellen installiert sich Google SSL. Im Dialog kann man es auch gleich als Standard festlegen.

Google Chrome 
Um Google SSL bei Google Chrome hinzuzufügen, klickt mit der rechten Maustaste in die Omnibox und wählt Suchmaschinen bearbeiten. Im Dialog wählt dann Hinzufügen. Name und Keyword ausfüllen und bei URL: https://www.google.com/search?q=%s eintragen. 
Im Hauptdialog dann die neue Suchmaschine auswählen und "Als Standard festlegen" anklicken.

Google SSL in Chrome einstellen

Google SSL steht derzeit nur auf Englisch US zur Verfügung. Solltet Ihr lieber Google.de nutzen, dann müsst ihr noch einige Zeit warten.
Google SSL

Google hat seine SSL-Suche jetzt offiziell gelauncht. Die Option kann man jetzt nutzen, indem man https://www.google.com/ aufruft. Die Verschlüsselung bietet vollsten Datenschutz, sodass ein Kanal zwischen dem Nutzer und Google entsteht - kein Dritter wird jemals die Daten ausspähen können.

Viele User nutzen bereits Google Mail und merken es nicht mehr, da es schon so alltäglich ist und zum Verständnis der Leute dazu gehört: SSL ist die Standardoption, um mit Google Mail zu kommunizieren.

Google SSLDass diese Option auch für die Suche gilt, war abzusehen. Viele Leute suchen täglich nach Informationen, die so ein Dritter (wie etwa der Arbeitgeber oder der Internet-Provider) nicht sehen darf. Daher ist der Secure Socket Layer (SSL) unersetzlich, wenn man Privat bleiben möchte. Google bietet nun die Option (opt-in) an, dass man via https://www.google.com/ sucht.

Man erkennt die SSL-Suche dadurch, dass die Adresszeile grün oder gelb ist, ein Schloss am Rand steht und natürlich daran, dass das Google-Logo ein SSL+Schloss hat sowie das Label "Beta".

Warum "Beta"? Google erklärt das im Blogeintrag so: "Um es nicht falsch zu verstehen: Du siehst keine Links zu Bildersuche, Maps und so weiter, da die meisten dieser Services derzeit kein SSL unterstützen. Auch ist zu beachten ist, dass SSL-Verbindungen eine gewisse Zeit zum Aufbauen der gesicherten Verbindung zwischen Browser und dem Remote Webserver benötigen, was heißt dass die Such-Experience etwas langsamer ist als die reguläre Google Such-Experience"

Nebenbei weist Google noch hin, dass sie Suchdaten protokollieren, um die Qualität des Services zu verbessern. Und auch SSL wird an dieser Sache nichts ändern, da genau so viele Daten zu Google gesendet werden - nur eben verschlüsselt.

Der SSL soll in den nächsten Stunden für viele Sprachen und Regionen ausgerollt, aber dauert es wie immer noch einige Zeit, bis es überall angekommen ist. Weitere Infos zu dem SSL bei Google Suche gibt es im Hilfeartikel (derzeit nur Englisch) und bei der Wikipedia.

» Google in SSL (BETA)
Search

Viele von euch kennen sicher schon die Google-Funktion, dass man rechnen oder umrechnen kann. Viele kennen auch schon die Schnellfunktionen, damit man bspw. direkt Orte ansteuern kann. Google hat im Januar das "Answer Highlighting" vorgestellt und geht jetzt noch einen Schritt weiter: Fakten bzw. Antworten sollen direkt mit Quell-Verweisen angezeigt werden - keine unnötigen Infos mehr - nur Antworten. 

Damit in Zukunft das Image von Google noch besser klappt, hat ja Google im Januar damit begonnen, Webseiten zu verstehen. Wikipedia bspw. liefert seine Infos in Tabellen und in einem Text-Absatz aus. Daraus lassen sich schon grundlegende Informationen stricken. Aber hat jede Webseite seine eigenen Vorstellungen und so hat Google geschafft, was Wolfram Alpha bereits schaffte: Eine Methode, um Antworten zu finden. Erstmal wurden sie nur fett dargestellt, jetzt geht man einen Schritt weiter.

Antworten direkt im Suchergebnis - mit QuellenangabenGoogle zeigt direkt an, welche Information man haben möchte. Sucht man nach Geburts- oder Todesdaten, so ist es klar, dass die Wikipedia oder - wie in diesem Fall die IMDB - eine andere Webseite befragt wird. So können etwa andere Informationen herausgesucht werden: "Wie hoch ist die Zugspitze?" - "Wie lange braucht man von Leipzig nach Berlin?" - "Wann findet das nächste 'Ich+Ich'-Konzert statt?" und so weiter. Damit der Benutzer aber noch einmal prüfen kann, was ihm die Suchmaschine vorlegt, gibt es Quellenangaben.

Antworten direkt im Suchergebnis - Quellenangaben
Google möchte also auf Gleichstand mit Wolfram Alpha. Dafür sucht die bekannteste Suchmaschine das einfachste Format aus: Eine Zeile, nicht mehr als 200 Zeichen, das Auge nimmt nur das wahr, was hervorgehoben wird. Dieser Schritt war - auf lange Sicht gesehen - vorhersehbar und gehört zum unausweichlichen Portfolio von Google.

Außerdem hat man die Möglichkeit, Feedback zu geben. Wenn eine Suche nicht stimmt, dann muss natürlich der Algorithmus verbessert werden. Das Antwort-Feature soll bis zum Ende der nächsten Woche in der weltweit englischen Suche verfügbar sein, bei einigen Usern eventuell länger.

Neue Squared-Funktion: "Irgendwas Anderes"
Squared

Es klingt wie ein kleines Spiel, welches Google sich da ausgedacht hat, jedoch steckt dahinter eine bewährte Technik, die des Vorschlagens von Google Squared. Dieses sucht jetzt relevante Begriffe heraus und zeigt sie in der Sidebar von Google an. Aber gilt auch hier: Nur im englischen Google.

Squared sucht etwas Anderes
» Google Blog
Search

Am Mittwoch stellte Google das große neue Design vor. In 37 Sprachen ist es seither - mal mehr und mal weniger - verfügbar. Aber gibt es einige Kritiker, denen das Design nicht gefällt: Zu bunt, zu schrill, zu überladen, zu durcheinander sei das neue Design; Euch sei jetzt gesagt: Wartet mal ab, bis ihr die Prototypen gesehen habt.

Rückblick

Zuvor möchten wir aber noch einmal einen kleinen Abstecher in die letzten 4-5 Jahre von Google wagen. Vor (weniger als) fünf Jahren startete hier ein Blog, der täglich neu über Google berichtet. Zu dieser Zeit hat Google noch viel experimentiert. Das haben auch einige User zu Gesicht bekommen. Und wieder und wieder und so weiter und so fort. Es gab auch mal kleine Abstecher, allerdings blieb sich Google immer einer Linie treu: Suchbox, Ergebnisse, Werbung. Allerdings konnte man in den oben verlinkten "Experimenten" schon ganz gut sehen, was uns heute erwartet. Damals hatte man probiert, die Sidebar einzuführen, kam aber wieder von der Idee ab. Was aber das markante war: Die Startseite blieb seit 2006 immer gleich: Suchbox, 2 Buttons, 4-5 Links. Ein Patent. Auch heute ist man dem Design noch treu geblieben, hat sich aber an die Design-Wünsche angepasst. Außerdem hat man o. g. Sidebar wieder aus den Google-Archiven ins Web geholt.

Genug in der Vergangenheit gekramt. Fakt ist doch, dass sich seit 2007 eher weniger getan hat. Die neue Search-Options im letzten Jahr war mal wieder ein Anstoß, auch etwas am Design zu tun. Natürlich bedeutet das dann auch, dass so viel Zeit auch wieder Zeit für die User braucht, sich an das neue Design zu gewöhnen und es zu akzeptieren. Allerdings gibt es da einige Kritiker, die es gar nicht mögen und sich Google am Liebsten auf den Mars wünschen möchten. Für die sei jetzt die Zeit gekommen (und auch für alle Anderen), sich folgende Screenshots genauer anzusehen:

Die Prototypen

Zunächst hat man sich an der Startseite versucht. Diese wurde gebläut, weil Google blau so mag. Aber wurden alle Links weggelassen. Oder hat man sie ausgeblendet? Es ist ja nur ein Prototyp.

Weiter ging es mit den Suchergebnissen. Auch hier hat man am blau eher wenig gespart und man hat "Web" in "Everything" ("alles") umgestellt. Das Ergebnis war aber ernüchternd, die Community lehnte ab. Was interessant ist: Die Feinheiten kommen gut hervor, das heißt: Vor dem Link ein Icon "»" und auch das allgemeine Icon-Set wurde aufgefrischt. Aber mal ehrlich: Wer möchte schon den ganzen Tag blau sehen?

Ein weiterer - zum Glück - verworfener Entwurf war die geteilte Suchseite. Auf der Seite hat man einfach alle Kategorien auseinander genommen und in Blöcke aufgeteilt. Interessant war dabei, dass das Design sehr, sehr, sehr schlicht war. Kein großer Schnickschnack und keine Icons.

Das letzte, was Google gleich verworfen hat, war diese Kuriosität: Ein knall-blauer Button, der alle Blicke auf sich sieht. Ein Design-Ungeheuer! Auch hier hat man wieder "Web" in "All results" umbenannt. Neben dem Button fällt auf, dass links neben den Kategorien keine Icons, sondern Pfeile sind. Außerdem steht unter jedem Suchergebnis eine Zahl - die Zahl könnte man als Tweets verstehen. Könnte aber genau so gut PageRank oder Klicks sein. Man wird es wohl nicht mehr erfahren. Aber haben die Google-Leute doch schon eiskalten Humor: © 2011 am Fuß der Seite, tztz. ;) Hoffentlich nicht.
 
Da seht ihr wieder: Es hätte alles schlimmer werden können. Und irgendwie bin ich auch froh, dass keiner dieser Protoypen online gegangen ist. Ich muss sagen, persönlich bin ich zufrieden mit dem neuen Design. Klar - man muss sich noch umgewöhnen und an die neue Sidebar gewöhnen, allerdings finde ich das noch lange nicht schlimm.

Vorher und Nachher

Wir schauen uns mal die Vorher-Nachher-Bilder an. Was sich alles geändert hat, könnt ihr gerne im Artikel dazu durchlesen. Zunächst einmal das Logo. Der Schatten war absolut unbrauchbar, wenn man das Logo auf eine andersfarbige Seite stellen wollte. Das neue Logo hat den Schatten nah am eigentlichen Schriftzug. Übertriebene 3D-Effekte waren gestern. Die Kanten und der Relief-Effekt wurden etwas abgeschwächt. Bunt ist Inn: Das Logo wirkt knackig und frisch. Das alte hingegen etwas alt und grau. TM's sind für Angeber: Mittlerweile dürfte jeder Wissen, dass Google eine eingetragene Marke ist.

Google-Logo | Vorher (oben) und Nachher (unten)
Als nächstes schauen wir uns die Suchseite an sich an: "Search-Options", also die Sidebar, sind jetzt aktiviert und standardmäßig vorgegeben. Nette Icons am Rand werten das Bild der Suchmaschine um einiges auf. Außerdem hat man nochmal Ordnung in die Sidebar gebracht und einzigartige Optionen, wie das Wonder Wheel, prominenter platziert. Nur noch die Überschriften der Suchergebnisse sind unterstrichen; die "Im Cache" und "Ähnliche Seiten"-Links sind heller geworden. Auch die Schriftart wurde etwas größer und angenehmer gestaltet - und etwas heller, nur ein paar weniger Farbtöne. Die Suchbox ist mit einheitlichen Schatten, die Submit-Box schließt an die Suchbox an und ist farblich abgestimmt.

Google Suchseite | Vorher (lniks) und Nachher (rechts) 

Im Footer setzt man mehr auf Eleganz und Stil, statt auf türkis und gelb. Auch hier wurden die Info-Links farblich abgepasst. Die Suchbox und der Submit-Button wurden wie oben angepasst. Und das neue Logo "Gooooooooogle" findet unten eine Einheit.

Footer | Vorher (oben) und Nachher (unten)

 
Soviel zu den Design-Vergleichen. Man sieht deutlich: Seit Jahren war immer das selbe Bild zu sehen - und jetzt kommt etwas Frische ins Programm. Es benötigt hier und da noch etwas Eingewöhnung, aber im täglichen Umgang ändert sich im Prinzip nichts.

Information am Rande

Wer aber dennoch gerne das alte Design bevorzugt, dem sei *dieser Link* empfohlen. Allerdings wird auch - irgendwann - Google diesen Link begraben.
Search

Heute veröffentlichte Google die große News: Das neue Suchdesign ist online. Nun gibt es auch für mobile Geräte die Option, auf das verbesserte Design umzustellen. Diesen Schritt hat man gemacht, um auch die Benutzer-Erfahrung auf Smartphones zu verbessern. 

Wenn du ein Android- oder iPhone-Gerät dein eigenen nennen darfst und auf Google.com gehst, kannst du jetzt auf der linken Seite einen Button wählen, der die neue Sidebar aus dem verbessertem Suchdesign einblendet. Als Beispiel nimmt Google den Muttertag und die Option "letzte Woche":
neues Design auch für Mobile neues Design auch für Mobile 

Wie man im rechten Screenshot sieht, rutschten die Ergebnisse nach rechts. Aber keine Angst: Man muss nur die Ergebnisse nach links ziehen. Man kann die Option auch für News und für Shopping nutzen. Weitere Sprachen und weitere Geräte sollen bald folgen.

» Google Mobile Blog 
Web Search
Google hat heute das neue Design für die Suchergebnisse für alle Nutzer veröffentlicht. Bereits seit Anfang April wird das neue Design immer mehr Nutzern angezeigt.

Ab sofort können Internetnutzer bei Google die von ihnen gewünschten Informationen noch schneller finden. Zentral platzierte Suchhilfen und eine optimierte Benutzeroberfläche ermöglichen es ihnen, noch leichter zu genau den Ergebnissen zu gelangen, die sie suchen. 

Die aktuellen Veränderungen der Google-Suchergebnisseite im Überblick:
  • Am linken Rand der Seite findet sich eine Spalte mit relevanten Suchhilfen und Inhaltstypen passend zu der jeweils gestellten Suchanfrage. Angezeigt werden ausschließlich diejenigen Filter, die für die jeweilige Suchanfrage besonders relevant sind. 
  • Die Suchhilfen bieten mehr Kontrolle. Mittels detaillierter Ergebnis-Filterfunktionen finden Nutzer die exakt gewünschten Informationen. Es ist möglich,
    • Ergebnisse auf eine bestimmte Zeitspanne einzugrenzen,
    • schnell zwischen den verschiedenen Typen von Suchinhalten, wie Nachrichten, Videos, Bücher und weiteren zu wechseln, die für das aktuelle Thema am relevantesten sind,
    • die besten Ergebnisse mit Sternchen zu bewerten, um sie bei der nächsten Suche schnell wiederzufinden. 

  • Die linke Spalte der Suchergebnisseite wird über alle Inhaltstypen hinweg einheitlich dargestellt, unabhängig davon, ob die Nutzer nach Bildern, Videos, Nachrichten oder Echtzeit-Meldungen suchen. 

  • Die leistungsfähigsten Suchhilfen von Google stehen zentral an einer Stelle zur Verfügung, sodass Nutzer einfach darauf zugreifen können.

  • Die optimierte Benutzeroberfläche hat einen eindeutigen Fokus auf die Ergebnisse. Sie bietet
    • ein überarbeitetes, ansprechenderes Logo,
    • optisch verbesserte Such-Snippets,
    • optimierte Links unten auf der Seite,
    • mehr als hundert kleinere Designverbesserungen. Zum Beispiel wurde die Hintergrundfarbe der Anzeigen auf "Cosmic Latte" geändert (die durchschnittliche Farbe des sichtbaren Spektrums im Universum).
"Die Fülle an Informationen im Internet und die Vielfalt an Arten und Formaten wachsen stetig", begründet Google Produktmanager Nundu Janakiram die Optimierung der Suchseite. "Google arbeitet seit zehn Jahren kontinuierlich an der Verbesserung seiner Suchergebnisseite. Mit dem Ziel, den Nutzern noch bessere Tools anzubieten, damit sie exakt die Ergebnisse finden, die sie suchen, egal, wo und wann sie die Informationen benötigen. Die aktuellen Änderungen – zentral platzierte Suchhilfen und vereinfachte nutzerfreundliche Bedienung – machen die Google-Suche noch leistungsfähiger."

Google Search
 
Mit den Änderungen hilft Google den Nutzern, bei einfacher Bedienung noch schneller genau jene Informationen zu finden, die sie benötigen. Das Unternehmen hat die Verbesserungen seiner Suchergebnisseiten in 37 Sprachen realisiert. Neben Deutsch und Englisch gehören dazu: Bulgarisch, Dänisch, Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Finnisch, Französisch, Hindi, Italienisch, Indonesisch, Japanisch, Katalanisch, Koreanisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Malaiisch, Niederländisch, Norwegisch, Philippinisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilien), Portugiesisch (Portugal), Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Slowakisch, Spanisch, Thailändisch, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch und Vietnamesisch.

Bis es allen Nutzern zur Verfügung steht, wird es laut Sprecher Keuchel noch einige Stunden dauern
Search

Wir kennen alle die "Ähnlichen" Suchen bei Google. Oftmals klickt man den Link an, um eine "gleichwertige", also ähnliche Seite zu finden. Dieses Feature möchte Google etwas in den Vordergrund rücken und stellt daher - ab demnächst - Ähnliche Seiten unter die Suchergebnisse.

Wenn man auf der Suche nach einem Begriff ist, sucht man bestimmt auch nach ähnlichen Begriffen oder gar Synonymen. Wenn man z. B. auf der Suche nach einer Zoohandlung ist, dann möchte man schon einige Läden angezeigt bekommen. Also klickt man häufig auf "Ähnliche Seiten", um noch mehr Shops zu bekommen.

Das Prinzip möchte Google jetzt vereinfachen. Google kennt ja schon ähnliche Seiten und warum diese nicht auf der Suchseite anzeigen? In Zukunft könnte man damit auf einen Blick sehen, welche Shops es da noch gibt, neben dem, welcher auf Platz 1 ist. Allerdings sucht Google nur die Ähnlichen Seiten heraus, die im Top-Ergebnis (also das Erste) stehen.

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Allerdings ist das noch nicht weltweit verfügbar. Bei einigen Usern in der USA sollte es schon klappen, Andere müssen warten.