YouTube Shorts: Google zahlt Nutzern des neuen TikTok-Konkurrenten bis zu 10.000 Dollar pro Monat

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Kürzlich wurde die neue Plattform YouTube Shorts international gestartet und steht nun auch in Deutschland zur Verfügung, um TikTok und ähnlichen Plattformen Konkurrenz zu machen. Doch weil Google sehr spät in diesen Markt eingestiegen ist, wird man es schwer haben und will den Erfolg nun wohl auch mit finanzieller Gewalt erzwingen. Man bietet den Nutzern bis zu 10.000 Dollar pro Monat, wenn sie ihre Inhalte bei YouTube hochladen.


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Auf allen Social Media-Plattformen gibt es große Zugpferde, bei denen sich durch ihre Popularität das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Creator und Plattform plötzlich umdreht. Kein Wunder, dass vor allem in den USA die großen Creator mit großem finanziellen Aufwand an Plattformen gebunden werden und zum Teil Summen aufgerufen werden, die in den Dimensionen von Fußballer-Transfers liegen – auch YouTube hat sich schon die Dienste wichtiger YouTuber gesichert bzw. diese von anderen Plattformen abgeworben.

Auf der neuen Plattform YouTube Shorts läuft das erst einmal ein wenig anders, aber im Gesamten mit einer ähnlich hohen Summe: YouTube stellt einen 100 Millionen Dollar-Fund bereit, aus dem die Creator bezahlt werden. Man bietet den Inhalte-Produzenten bis zu 10.000 Dollar pro Monat, wenn sie ihre Inhalte bei YouTube Shorts hochladen. Dabei muss es sich natürlich um Original-Inhalte handeln, die auf keiner anderen Plattform zu finden sind. Die Auszahlung hängt allerdings vom Erfolg und der Anzahl der Bewerber ab. Derzeit wird es nur in den USA, Großbritannien, Indien und Brasilien angeboten. Weitere Länder sollen dazukommen.

Das klingt erst einmal sehr attraktiv, besonders für Nutzer mit einer nicht ganz so großen Reichweite. Die großen Namen wird man mit dieser Summe wohl eher nicht locken können, aber YouTube war seit jeher auch eine Plattform, auf der die schiere Masse, statt nur einzelne große Namen zählen. Wie lange dieses Programm läuft, ist noch nicht bekannt. Später möchte man Möglichkeiten finden, alternative Finanzierungen anzubieten und hat dafür gerade erst einen großen TikTok-Monetarisierer übernommen.

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[The Verge]


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