Fuchsia: Google Entwickler geben interessante Einblicke – Apps lassen sich aus dem Web streamen (Video)

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Google hat vor einigen Wochen mit dem Rollout von Fuchsia begonnen, das von einer nicht bekannten Anzahl Nutzer bereits auf Smart Displays verwendet wird. Dennoch hielt man es bisher nicht für notwendig, über das neue Betriebssystem zu sprechen oder deren Stärken vorzustellen. In einem neuen Video geben zwei Googler nun interessante Einblicke und sprechen über Technologien, Möglichkeiten und kompatible Geräte.


fuchsia logo

Fuchsia ist und bleibt ein mysteriöses Betriebssystem, über das wir trotz zahlreicher Informationen eigentlich nicht viel wissen und das wohl noch das eine oder andere Mal überraschen wird. Obwohl die Plattform fast zeitgleich zur Google I/O für die ersten Nutzer ausgerollt wurde, hat man die Chance der großen Aufmerksamkeit nicht genutzt. Doch das hat sich mittlerweile geändert, denn nun setzt man auf offene Kommunikation und hat kürzlich sogar einen Discord-Channel eröffnet.

Außerdem gibt man Entwicklern nun wohl die Möglichkeit, über das neue Projekt zu sprechen und auch viele Fragen zu beantworten – allerdings eher auf technischer Ebene. Strategische Bereiche sind wohl ausgenommen, denn sonst wüssten wir schon längst, auf welchen Geräten Fuchsia als Nächstes starten wird und wie die Zukunft aussieht. Dennoch gibt es viele interessante Einblicke in ein Betriebssystem, das einiges anders macht und vielleicht auch neue Ideen für andere Plattformen bringt.

Im Folgenden findet ihr ein aufgezeichnetes Video von einem knapp einstündigem Talk, in dem zwei Googler über Fuchsia sprechen. Adam Barth, Softwareingenieur für Fuchsia und Eric Seidel, Flutter-Entwickler, sprechen über das neue Betriebssystem und geben eine kurze Tour durch den Download, die Installation und die wichtigsten Grundlagen zur Nutzung.




Fuchsia kann Apps aus der Cloud laden
Wie man im Video recht ausführlich erklärt, ist Fuchsia auch bei Apps sehr flexibel: Auch Apps sind modular und dynamisch, sodass sie von der Plattform stets an die Bedürfnisse der Nutzer und des verwendeten Endgeräts angepasst werden können. Und so kommt es, dass Fuchsia sogar Apps aus dem Web streamen und ausführen kann – und dabei soll es sich nicht in erster Linie um reine Web-Apps handeln. Einfach eine URL eingeben und schon geht es los. Leider wird nicht gezeigt, wie man sich das im Endprodukt vorstellen kann.

Nicht nur das Video ist sehr interessant, sondern auch der Twitter-Account von Barth. Dort gibt er schon seit Wochen immer wieder interessante Einblicke in Fuchsia und beantwortet auch einige Fragen. Aber auch hier geht es sehr technisch zu und so wird unter anderem erklärt, warum man für Verzeichnisstrukturen auf das “..” verzichtet und mehr. Diese Entscheidung wurde aus Sicherheitsgründen getroffen, weil sich Verzeichnisstrukturen wohl sonst recht gut für Angriffe eignen.

Und nach diesem Video können wir dann weitere Punkte auf unsere Liste der bekannten Fuchsia-Details setzen:

» Fuchsia: Das mysteriöse Google-Betriebssystem – was wir bisher wissen und was wir noch immer nicht wissen


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