Ein erster Eindruck vom Pixel 4

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Google hat uns wieder ein Testgerät vom neuen Pixel zur Verfügung gestellt. Ein erster Eindruck nach rund einem Tag Nutzung. Der folgende Text bezieht sich auf das Pixel 4, wobei die Unterschiede zum Pixel 4 XL eher gering sein dürften.

Das Pixel 4 hat natürlich Android 10 vorinstalliert. Während ich in der Vergangenheit bei Testgeräten in der Regel ein Backup wiederherstellen ließ, habe ich dieses mal darauf verzichtet und zunächst einmal nur die Standard-Apps installiert gelassen.

In der Box befindet sich neben dem Pixel 4 auch eine Kurzanleitung, Sicherheitshinweise, ein Tool zum Einsetzen der SIM-Karte, ein USB-C-Kabel, ein Netzteil und ein Adapter USB-C auf USB-A. Zumindest meine Testgerät – welches noch versiegelt war – kommt auch mit einem süßlichem Geruch nach Himbeere daher. Befragte Arbeitskolleginnen meinen das als Handcreme erkannt zu haben.

Die Einrichtung erfolgt recht einfach. Diese ist gefühlt allerdings etwas länger als bisher. Das Erstellen des Face Unlocks dauerte beim ersten Mal bei mir etwas. Man muss den Kopf bewegen und auf Kugel Farbflächen deaktivieren. Dadurch stellte Google sicher, dass es das Gesicht von allen Blickwinkeln kennt.

Die Kamera macht sehr gute Bilder und die App ist gut bedienbar. Die Silhouette Fotos konnte ich leider noch nicht ausprobieren, aber in der Tat ist es recht praktisch, dass es nun zwei Regel für die Belichtung und für die Blende gibt.

Hier zwei Fotos, die mit den Reglern entstanden sind.

Weil wir schon beim Vergleichen sind, hier noch zwei Bilder, das eine ist mit dem Pixel 3 aufgenommen, das andere mit dem Pixel 4.

Mir gefällt die Aufnahme des Pixel 4 besser. Die Farbe des Tisches ist deutlich realistischer und auch die Wandfarbe wirkt echter.

Die Gesichtserkennung funktioniert erstaunlich schnell und das integrierte Radar aktiviert das Pixel 4 automatisch sobald man sich annähert. Etwas gewöhnungsbedürftig und auch skurril finde ich die Gestensteuerung für nächstes Lied oder für Schlummern des Weckers. Während ich mich mit den Funktionen „nächstes Lied“ und „Anruf stummschalten“ anfreunden kann, weiß ich noch nicht, ob ich das Schlummern des Weckers gut heißen soll.

Die automatischen Untertitel funktioniert bei einem Test mit einem kurzen Video und auch mit einer kurzen Sprachnachricht gut. Mit Dialekten hat die Funktion weniger Probleme als gedacht. Diese Funktion lässt sich über die Lautstärketaste aktivieren. Hierfür muss man dann auf ein Symbol Tippen. Das Overlay für den Untertitel lässt sich verschieben.

Etwas vermisse ich aber dennoch sehr und hoffe, dass Google das beim Pixel 5 wieder einbaut: Aus Gewohnheit tippe ich immer wieder in die Mitte der Rückseite des Pixel 4 um es via Fingerprint zu entsperren.

Bei Pixel 4 steht die Kamera etwas mehr von der Rückseite ab als beim Pixel 3, ich würde mir wieder ein Textilcase kaufen.

In den nächsten Tagen wird dann das Pixel 4 mein Hauptgerät sein und in werde in einen zweiten Beitrag über meine Erfahrungen berichten. Bisher bin ich sehr zufrieden.


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comment 3 Kommentare zum Thema "Ein erster Eindruck vom Pixel 4"

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