Google will Internetzugänge auf Kuba verbessern: Absichtserklärung mit Etecsa wurde unterschrieben

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Erst vor zwei Tagen hatte sich Sundar Pichai mit Donald Trump getroffen und über einige brisante Themen gesprochen, was vom US-Präsidenten als recht positiv bewertet wurde. Doch nun könnten schon wieder neue Spannungen auftauchen, denn Google möchte dabei helfen, den Internetzugang auf Kuba zu verbessern. Dazu sollen Netze zusammengelegt und die gesamte Infrastruktur verbessert werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterzeichnet.


Kuba hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt und konnte sogar die seit Jahrzehnten sehr angespannten Beziehungen zu den USA verbessern, doch unter US-Präsident Donald Trump sind diese Bemühungen wieder etwas abgekühlt. Dennoch ist man aufgrund der geographischen Lage auf eine enge Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten angewiesen, um die Modernisierung des Landes weiter voranzutreiben. Google soll nun dabei helfen.

google kuba etecsa

Das kubanische staatliche Telekommunikationsunternehmen Etecsa und Google haben nun eine Absichtserklärung unterzeichnet, den Internetzugang in Kuba zu verbessern. Dazu sollen die Netzwerke der beiden Unternehmen miteinander verbunden werden, um auf der gesamten Insel deutlich höhere und vor allem stabilere Geschwindigkeiten zu erreichen. Bisher ist Kuba lediglich über ein Glasfaserkabel aus Venezuela verbunden.

Google

Wir haben eine Arbeitsgruppe aus Ingenieuren von Etecsa und Google gegründet, um Möglichkeiten für den Austausch zu prüfen und zu analysieren

Etecsa

Die Unterzeichnung der Absichtserklärung ist ein Beweis dafür, dass US-Firmen weiterhin an Geschäften mit Etecsa interessiert sind

Details zu diesem Vorhaben gibt es nicht, doch offizielle US-Pläne sehen ein Seekabel aus Florida nach Kuba vor. Ob sich Google an diesem Projekt beteiligen oder auf alternative Infrastruktur setzen wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Allerdings gibt es auch nur eine Absichtserklärung für Verhandlungen und noch keine endgültigen Pläne. Dass man dies auf Facebook ankündigt, dürfte aber auch als Zeichen des guten Willens des kubanischen Staatsunternehmens gewertet werden.

» Ankündigung bei Facebook

[heise]


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