Investing in the Future: Google möchte in Start-Ups rund um den Google Assistant investieren

assistant 

Der Google Assistant hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer sehr wichtigen Plattform für Google entwickelt und steht mittlerweile im Zentrum vieler Projekte und wird in immer mehr bestehende Produkte eingebunden. Aber natürlich kann ein Assistent nicht von einem Unternehmen allein betrieben bzw. bewirtschaftet werden. Um die Vielfalt des Assistant zu vergrößern, hat Google nun den Start eines interessanten Investment-Programms angekündigt.


Google hat den Assistant mit Actions on Google schon vor gut eineinhalb Jahren geöffnet und bietet interessierten App-Entwicklern die Möglichkeit, sich in die Infrastruktur des Assistenten zu integrieren und den eigenen Nutzern so noch näher zu sein. Offenbar ist Google bisher aber noch nicht ganz mit dem Erfolg zufrieden, so dass man nun zu anderen Maßnahmen greift, um interessierte Start-Ups und Entwickler anzulocken.

assistant actions

Google hat nun den Start des Google Assistant Investing in the Future-Programms angekündigt, mit dem das Ökosystem rund um den Assistenten sehr schnell ausgebaut werden soll. Wer Produkte rund um den Assistant entwickelt, kann sich für ein Cash-Investment und direkte Unterstützung durch Google bewerben. Damit sind aber nicht nur App-Entwickler gefragt, sondern auch Hardware-Entwickler, die den Assistant in irgendeiner Art und Weise integrieren möchten.

Die Vorzüge des Investment-Programms

  • Investment-Kapital für schnelles Wachstum
  • Kontakte zu Google-Teams (Technik, Business, Produktmanager & mehr)
  • Früher Zugang zu neuen Assistant- und Google-Features
  • Guthaben für Google-Produkte inklusive der Google Cloud
  • Möglichkeiten für gemeinsames Marketing

Klingt doch für Start-Ups ganz gut und nach all dem, was gerade am Anfang immer fehlt, wenn nur die eine große Idee aber ansonsten gar nichts vorhanden ist. Wer sich bewerben möchte, kann das auf dieser Seite tun.



Für Google ist das ganze natürlich nicht ganz uneigennützig, sondern das Unternehmen profitiert schlussendlich am meisten von der Entwicklung: Man wird natürlich nur wirklich „gute“ Ideen fördern, mit denen man dann im Idealfall auch der Konkurrenz von Amazon Alexa & Co. voraus ist. Außerdem geht die Entwickler so sehr viel schneller vonstatten, als wenn ein armer Gründer das ganze aus eigener Kraft stemmen müsste.

Aber Google profitiert nicht nur von der Bereicherung der Plattform, sondern hat bei interessanten Start-Ups auch frühzeitig einen Fuß in der Tür und kann sich eventuell weiter beteiligen oder eine günstige Übernahme in Erwägung ziehen. Die Rede ist zwar von „Cash Invest“ – nach meinem Verständnis also ohne, dass dafür Anteile hergegeben werden müssen – aber das ganze sich in späteren Stadien natürlich schnell ändern.

Von welchen Summen wir hier reden ist leider nicht bekannt und wird wohl im Einzelfall entschieden. Den Google Assistant wird das sicher weiterbringen und vielleicht auch das eine oder andere Start-Up dazu bringen, über eine Integration in Googles schlaues Helferlein nachzudenken und sich so ebenfalls Geld aus dem Förderprogramm zu sichern.

» Google Assistant Investment
» Ankündigung im Google-Blog

Siehe auch
» Google Assistant: Actions on Google-Erweiterungen können jetzt auch in Textform bewertet werden


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