Tipp: So kann man mit kurzen Umfragen Guthaben für den Google Play Store verdienen

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Über die immer wieder angebotenen Aktionen oder auch dem vor kurzem gestarteten Summer Sale im Play Store kann man sich einiges an Geld ersparen und sowohl Apps als auch Medien-Inhalte zu einem oft deutlich günstigeren Preis bekommen. Wer etwas Geduld und einige Sekunden Zeit mitbringt, kann sich Inhalte im Play Store aber auch komplett Gratis holen. Dazu braucht es nur das Angebot der Umfrage-App bzw. der Google Opinion Rewards.


Von Umfragen wird man immer wieder sowohl Online als auch auf der Straße belästigt und muss sich dann mehrere Minuten Zeit nehmen, um am Ende entweder einen feuchten Händedruck oder eine Möglichkeit zur Teilnahme an einem Gewinnspiel zu bekommen. Google betreibt ebenfalls ein solches Angebot, allerdings mit deutlichen Unterschieden beim Zeitaufwand und beim „Verdienst“, denn bei der Umfrage-App kann sich die Teilnahme tatsächlich lohnen.

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Das Funktionsprinzip der Umfrage-App bzw. der Opionion Rewards ist ganz einfach: Man bekommt alle paar Tage eine Umfrage angeboten, und kann diese ausfüllen ob und wann man das möchte. In den meisten Fällen besteht die Umfrage nur aus drei bis vier Fragen, die sich sehr schnell zwischen Tür und Angel beantworten lassen. Es handelt sich dabei praktisch immer um Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten, so dass auch keine langen Texte eingegeben werden müssen oder man seine Meinung ausführlich begründen muss.

Die Umfragen sind gezielt auf den Nutzer zugeschnitten, so dass man mit den Fragen auch tatsächlich etwas anfangen kann. Sehr oft wird man nach dem Erlebnis in einem Geschäft gefragt, das man erst vor wenigen Tagen betreten hat. Außerdem muss man beim ersten Start der App sein Alter sowie das Geschlecht angeben, so dass auch dort die Zielgruppe etwas eingeschränkt wird. All das sorgt dafür, dass die Umfragen auch wirklich bei den richtigen Nutzern ankommen.

Über jede neue Umfrage wird man per Benachrichtigung informiert, und kann diese dann beantworten, sobald man Zeit oder überhaupt Lust hat. Das Beantworten dauert wie bereits gesagt nicht länger als etwa 30 Sekunden, und für diese extrem kurze Arbeitszeit ist der Verdienst schon nicht schlecht, wie ihr auf meinen Screenshots sehen könnt. 1-2 Euro pro Monat lassen sich so schon verdienen, vielleicht auch mehr – je nachdem wie viele passende Fragen man bekommt. Zumindest gilt dies für mich als Österreicher.

opinion rewards screenshots



Am Ende der Umfrage bekommt ihr sofort angezeigt, wie viel Geld ihr für diese Umfrage auf euer Konto gutgeschrieben bekommt und seht anschließend den Kontostand. Jedes Guthaben ist exakt 1 Jahr gültig, bis es verfällt und wieder vom Konto abgezogen wird. Das Guthaben ist direkt mit dem Play Store-Konto verknüpft und kann dann dort – und auch nur dort eingelöst werden. Natürlich macht es Sinn, wenn man erst etwas Guthaben ansammelt bevor man etwas kauft oder bezahlt, denn dann muss man nichts draufzahlen.

Mit dem Guthaben lassen sich dann sowohl Apps kaufen als auch Alben, Songs oder ganze Filme bezahlen, so wie man es sonst eben per Kreditkarte, Gutschein oder einem anderen Zahlungsmittel tun würde. Achtet dabei nur darauf, dass ihr beim Zahlungsmittel wirklich euer Guthaben ausgewählt habt, denn automatisch wird es nicht abgezogen. Normalerweise sollte es aber standardmäßig vorausgewählt sein. Reicht das Guthaben nicht aus, dann zahlt man den Rest mit einem anderen Zahlungsmittel – ein splitten ist also möglich.

Leider gibt es auch eine Einschränkung, denn das Guthaben kann nicht für Abos verwendet werden – was vermutlich daran liegt dass die Zahlungseinstellung bei einem aktiven Abo nicht so einfach geändert werden kann. Doch für In-App-Käufe, ab und an einen günstigen Film oder einen Song reicht das Guthaben völlig aus, und man kommt um das schlechte Gewissen danach sehr gut herum 😉

Wirklich reich wird man mit der App nun wie bereits gesagt nicht, aber da die Umfragen nicht weh tun und wirklich so schnell ausgefüllt sind wie das Hundertes mal aktualisieren des Facebook-Feeds, kann es sic doch durchaus lohnen die Sekunden sinnvoll zu investieren.

guthaben einlösen



Einige Nutzer bemängeln immer wieder, dass sie nur sehr wenige Umfragen bekommen und so gar keine Chance auf einen „guten“ Verdienst haben. Das liegt vermutlich ganz einfach daran, dass sie ihren Standort nicht freigeben und der App so keine brauchbaren Daten liefern. In den Einstellungen zur App müsst ihr einfach nur den Standort freigeben bzw. die Location Services aktivieren, und schon wird sich auch die Umfrage-App immer wieder mal melden.

Wer außerdem für einen längeren Zeitraum zu Hause ist oder unterwegs kein Internet hat, bei dem wird es ebenfalls schwierig für die App, ein Geschäft zu finden dass bewertet werden könnte. Also immer Internet anschalten, viel bewegen und fleißig Geschäfte besuchen, schon kann das große Geldverdienen mit der App starten 😉

Die App steht schon seit gut drei Jahren in Deutschland und seit etwa einem halben Jahr in Österreich und der Schweiz zur Verfügung. Ich nutze die App als Österreicher seit Ende Januar und habe nun etwa 13 Euro auf meinem Konto – und habe mir auch schon das eine oder andere davon gegönnt. Wenn ich durchschnittlich 25 Cent pro Umfrage bekomme und die Beantwortung gute 30 Sekunden dauert, dann macht das einen Stundenlohn von 30 Euro – und das ist doch wahrlich nicht schlecht.

Nutzt ihr die App bereits? Und wenn ja, lohnt es sich für euch?

» Google Umfrage-App im Play Store



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comment ommentare zur “Tipp: So kann man mit kurzen Umfragen Guthaben für den Google Play Store verdienen

  • Ja ich nutze sie seit etwa einer Woche und hab knapp 2,- Euro drauf aus 4 Umfragen die zusammengenommen keine zwei Minuten gedauert haben in der Beantwortung.
    Kann ich nur empfehlen, und JA nur mit aktivem Standort sinnvoll. Was irgendwie logisch ist.

  • Habe die App schon ewig lange drauf. Die Anzahl der Umfragen ist eher gering, in den letzten 4 Wochen kam beispielsweise gar nix. Meist nach Updates der App gibt es mal 1 Woche lang 2 bis 3 Umfragen, aber mehr als 5 € im Jahr habe ich nicht zusammen bekommen.

  • Ich war mal für eine Zeit in den Staaten und habe dort für die Umfrage immer mindestens das Doppelte bekommen, wenigstens ~ 70 Cents. Ich kriege so gut wie immer eine Umfrage, wenn Ich bestimmte Geschäfte besucht habe, selbst, wenn Ich in diesem Geschäft bereits x mal einkaufen war.

  • Habe auch schon zweistellig Guthaben erwirtschaftet, Umfragen kommen mehrmals wöchentlich.

    Die Beschwerden habe ich schon oft im Netz gelesen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich vermute mal, dass man bei aktivierter Standortfreigabe etc. ganz genau bei der Wahrheit bleiben sollte…

  • Braucht man so etwas wirklich ?
    Also lasse immer eine Gutscheinkarte mit 150 EUR aufladen, das reicht mir dann eine Weile…auf die paar
    Cent aus so einer App kann ich verzichten Da ich relativ viele FachBücher im Play Store kaufe (ca. 30 EUR aufwärts) würde mir das auch nicht wirklich etwas bringen…dazu sind die Beträge dann doch zu mickrig.

  • In etwa 2 € im Monat für das preisgeben persönlicher Daten und Vorlieben.
    Selbige Datensätze werden dann wahrscheinlich für das Zehnfache an interessierte Werbetreibende etc. verkauft.
    Lohnt sich für Google.

    Head -> Desk

    • Es sind nicht wirklich persönliche Daten.
      In 90 Prozent der Fälle wird nur nach einer Sterne-Bewertung von 1-5 über ein besuchtes Geschäft gefragt – nicht mehr und nicht weniger.

      • Naja. Das sehe ich etwas kritischer. Es sind auf jeden Fall schon mal Bewegungsprofile mit solchen Angaben möglich.
        Wann war ich in welchem Geschäft, hat es mir gefallen oder nicht. Das sind Angaben, die für Werbetreibende zwecks Penetrierung via Retargeting echtes Gold wert sind.
        Wahrscheinlich werden diese auch mit demografischen Merkmalen wie Alter und Geschlecht angereichert, eventuell mit sonstigen Interessen etc. erweitert.
        Man muss sich ja nur mal anschauen, wie viele Daten ganz gewöhnlich in Google Analytics ausgespielt werden.
        Warum sollte das bei diesen Umfragen anders oder gar besser sein?
        Zumal die meisten Smartphone-Nutzer nicht die nötigen technischen Kenntnisse haben werden, ihr Smartphone entsprechend zu anonymisieren.

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