Newsletter abbestellen: GMail führt den Unsubscribe-Button (endlich) ein

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Tagtäglich werden unsere Posteingänge mit Werbung vollgemüllt, zum großen Teil in Form von Spam teilweise aber auch mit nervigen Newslettern. Im Laufe der Zeit sammeln sich davon sehr viele an die mittlerweile vielleicht gar nicht mehr interessant sind, man aber dennoch zu bequem ist einfach das Abo zu beenden. Ab sofort kann GMail dem Nutzer zumindest ein wenig Arbeit abnehmen und zeigt den Unsubscribe-Link nun direkt neben dem Absender an.


Die Unsubscribe-Funktion wird schon seit längerer Zeit innerhalb von GMail getestet und ist zumindest seit Februar 2014 immer wieder einmal bei den Nutzern aufgetaucht – aber erst jetzt scheint diese Funktion reif für den Einsatz zu sein. Ab sofort wird dieser Link für alle Nutzer bei nahezu jedem Newsletter angezeigt. Der Link führt dann zu exakt der gleichen Seite, die auch direkt (meistens) am Ende des Newsletters im kleingedruckten verlinkt ist.

GMail Unsubscribe

Bevor der Link aber geöffnet wird, wird der Nutzer noch einmal darauf hingewiesen dass er nun zu einer externen Webseite weitergeleitet wird in dem das Abonnement verwaltet werden kann. Effektiv kostet es den Nutzer damit also sogar noch einen Klick mehr als in der Vergangenheit, dafür fällt aber die Zeit zum Suchen dieses Links weg – was wohl insgesamt dann wieder eine Zeitersparnis mit sich bringt.

In der Vergangenheit hatte Google auch ein automatisches entabonnieren durch eine einfache automatisch verschickte Mail getestet. Dabei wurde einfach eine Nachricht mit dem Inhalt und dem Betreff „unsubscribe“ an den Absender geschickt. Da dies aber natürlich vom wohlwollen des Absenders abhängt, und auch fraglich ist ob die Absender-Adresse überhaupt Mails empfangen kann und diese gecheckt werden, hat man diese Möglichkeit nun wohl wieder fallen lassen.


Newsletter-Versendern wird dieses neue Feature natürlich nicht gefallen, da viele Nutzer einfach zu faul sind eben diesen Link zu suchen – oder diesen gar nicht kennen. Für den Nutzer wird es nun aber einfacher den eigenen Posteingang zumindest etwas weiter aufzuräumen, wer aber an einen Versender gerät der das entabonnieren gar nicht vorsieht oder dies tief in irgendwelchen Einstellungen versteckt dem kann Google (derzeit) auch nicht helfen.

» Ankündigung bei Google+



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