Donald Trump wollte Atlantischen Ozean umbenennen: Nur Google-CEO Sundar Pichai hielt ihn davon ab

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Wie wir alle wissen, ist US-Präsident Donald Trump nicht nur ein Mann großer Worte, sondern auch (aus seiner Sicht) großen Taten – und diese umfassen offenbar immer häufiger auch die Weltkarte. Wie Trump jetzt selbst erzählte, wollte er vor wenigen Wochen den Atlantischen Ozean umbenennen und wurde in diesem Vorhaben nur von Google-CEO Sundar Pichai gestoppt, der es für keine gute Idee hielt.


trump ocean

Manche Geschichten sind so unglaublich, dass man sie kaum für wahr halten kann – es sei denn, Donald Trump ist involviert. Es dürften jedem bekannt sein, dass der US-Präsident neben seinen eigentlichen Aufgaben auch sehr viel Zeit für die Planung von Golfplätzen, die Renovierung von Outdoor-Pools, dem Umbau des Weißen Hauses, der Umgestaltung von Washington DC und sogar für Umbenennungen auf der Weltkarte aufwendet. Erst in diesem Jahr hatte er den Lake Ontario in Lake America umbenannt, zuvor auch schon den Golf von Mexiko in Golf von Amerika.

Bei beiden Umbenennungen sah er sich unter anderem von Google bestärkt, das diese Änderungen sehr schnell in Google Maps umgesetzt hatte – wenn auch nur innerhalb von Amerika. Weil Trump nach der Umbenennung eines Sees und eines Golfs nur noch ein Fluss und ein Ozean in der Sammlung fehlte, wollte er kürzlich kurzerhand den Atlantischen Ozean umbenennen. Nach diesem Einfall rief er direkt bei Google-CEO Sundar Pichai an und bat ihn um die Umbenennung auf Google Maps, um mehr oder weniger Fakten zu schaffen.

Der Google-CEO lehnte diese Namensänderung allerdings ab und begründete dies damit, dass der Atlanische Ozean an sehr viele Länder grenzt und eine Umbenennung daher „eine andere Geschichte“ ist als die bisherigen beiden Umbenennungen der Gewässer an den Grenzen von Mexiko und Kanada. Welche weiteren Begründungen Pichai genannt haben könnte, hat Trump nicht verraten. Rein theoretisch hätte Trump wohl auch diese Umbenennung per Dekret durchsetzen können – woraufhin Google dann doch aktiv geworden wäre. Aber er ließ es sich ausreden.




google maps lake america

Jetzt soll der Pazifik einen neuen Namen erhalten
Doch auch wenn der erste Vorschlag von Pichai verhindert werden konnte, fehlt natürlich ein Ozean auf Trumps Bucket List. Also wendet er sich nun dem Pazifik zu und will stattdessen diesen als Amerikanischen Ozean bezeichnet sehen. Der ist natürlich viel größer – beautiful! Noch dazu liegt Hawaii in diesem Ozean. Ob er bisher mit Pichai darüber gesprochen hat, ist noch nicht bekannt. Die Anzahl der angrenzenden Länder ist bekanntlich ebenfalls nicht ganz klein.

Gut möglich, dass Trump bis dahin einen Fluss in Amerika umbenennt, um einen weiteren Punkt auf der Todo-Liste abhaken zu können. Der Mississippi würde sich sicherlich gut als Trump-River machen. Aber vielleicht wäre auch der Amazonas interessant, denn „Amerikas“ klingt doch viel besser und noch dazu hat man ein großes IT-Unternehmen, das danach benannt ist im eigenen Land.

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Man kann sich wohl kaum vorstellen, welche Gedanken Google-CEO Sundar Pichai durch den Kopf gegangen sein müssen, als er die Bitte von Trump erhielt – aber das ist eben die aktuelle Realität. Und was wäre gewesen, wenn Pichai zugestimmt hätte, um Google vor möglichen negativen Trump-Wut-Folgen zu schützen? Noch unglaublicher ist eigentlich nur, dass Trump diese Geschichte auch noch selbst erzählt…

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[WinFuture]

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