Googlebook: Das sind die neuen Google-Laptops für den Android-Desktop und Gemini Intelligence (Galerie)
Wenn Google einen neuen Anlauf auf den Desktop wagt, dann richtig: Gestern Abend hat man recht überraschend die neue Produktkategorie der Googlebooks vorgestellt, die rein faktisch die Nachfolge der Chromebooks antreten und sowohl durch ihren Schwerpunkt als auch die Namensgebung überzeugen sollen. Hier findet ihr alle bisher bekannten Informationen zur geplanten Hardware.
Es war schon seit einigen Monaten bekannt, dass Google für den Desktop-Anlauf von Android die neuen Android-Laptops einführen wird und jetzt hat man diese unter der neuen Produktkategorie der Googlebooks mit Gemini Intelligence angekündigt. Dabei setzt man Google-typisch nicht nur auf MeToo-Geräte, sondern will diese nach eigenen Angaben noch einmal völlig neu denken – sowohl auf Ebene des Betriebssystems als auch der Hardware.
Die Googlebooks dürften die Nachfolge der Chromebooks antreten, die innerhalb der nächsten fünf Jahre eingestellt werden sollen. Wir haben euch bereits das neue Android-Betriebssystem Aluminium OS mit Gemini Intelligence vorgestellt, das KI-generierte Oberflächen, einen magischen Cursor und eine enge Smartphone-Anbindung bringen soll. Falls ihr es noch nicht gelesen habt, klickt euch zuerst in den Artikel rein und lest dann hier weiter.
Die Geräteklasse der Googlebooks soll mit erstklassiger Hardware glänzen und die Computertechnologie gemeinsam mit der Gemini-KI noch einmal völlig neu denken. Sie symbolisieren den Wandel vom Betriebssystem zum intelligenten System und sollen das smarte Pendant zum Smartphone werden. Man hat noch nicht viel verraten, doch die bisher gezeigten Details zeigen, dass hier eine wirklich starke Geräteklasse vor der Einführung steht.
Hochwertige Hardware und erstklassiges Design
In der Ankündigung ist davon die Rede, dass man auf hochwertige Hardware und erstklassiges Design setzen wird. Zumindest am Anfang sollte man daher nicht auf günstige Geräte hoffen, sondern diese in der eigenen Erwartung eher im Premiumbereich verorten. Rein äußerlich wird man die Geräte nicht neu erfinden, diese aber durch mindestens ein Detail vom Rest des Laptop-Bereichs abheben – nämlich durch den Leuchteffekt Pixel Glow. Dieser soll mit den Pixel 11-Smartphones auch bei den mobilen Geräten einziehen.
Welche Funktion Pixel Glow im Detail haben wird, hat man noch nicht verraten, doch die Lichtleiste soll sowohl im Äußeren als auch Inneren der Geräte verbaut sein. Google selbst wird zunächst wohl kein „Googlebook“ bauen, sondern auf Partner wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo setzen, die allesamt bereits an Bord sind. Sollte Google selbst welche bauen wollen, wird man sie wohl nicht als „Google Googlebook“ starten, sondern eher als „Pixelbook“ auf den Markt bringen.
Erste Details zur Ausstattung
Man will erst in den nächsten Monaten über die Hardware der Pixelbooks informieren, doch in den Vorschaubildern und Teaservideos sind schon einige Details zu erkennen. So gibt es den Schriftzug „Googlebook“ unter der Tastatur, sodass man ganz offensichtlich eine enge Markenbindung aufbauen will. Außerdem zeigt sich eine Google-Taste neben der Leertaste, mit der sich wohl der Google- bzw. Gemini-Prompt aufrufen lässt.
Im Teaser ist außerdem zu erkennen, dass der Laptop über einen Fingerabdruckscanner in der Tastatur (oben rechts) verfügen wird, der für biometrische Autorisierung verwendet werden kann. Viele weitere Details wird man erst später verraten und werden sicherlich auch davon abhängen, wie die Hardware-Partner ihre Geräte gestalten.
Was mir zuletzt ins Auge gesprungen ist: Die Laptops haben die Funktionstaste „F13“. So weit ich mich in meiner Computer-Historie zurückerinnern kann (die mit 386er begann) ging es nie über F12 hinaus.
Intelligence is the new Spec
Es zeigt sich schon, dass die reine Hardware-Ausstattung bei den Geräten gar keine große Rolle mehr spielen wird. Bereits im Teaser heißt es „Intelligence is the new Spec“. Damit ist man auf Apple-Pfaden unterwegs, das sich ebenfalls nicht mit Gigahertz, Gigabyte und sonstigen Dingen messen lassen will. Allein, dass man in der gesamten Ankündigung kein einziges Mal das Betriebssystem als „Spezifikation“ erwähnt hat, zeigt schon, dass der Laptop und die Gemini-KI über allem stehen.
Die neue Produktkategorie soll im Herbst mit ersten Geräten auf den Markt gebracht werden und wir dürfen sehr gespannt sein, wie sich diese positionieren. Die Liste der Hardware-Partner ist mit dem Who-is-who der Laptop-Branche besetzt, auffällig ist lediglich das Fehlen von Samsung. Google meint es in jedem Fall sehr ernst, das unterstreicht auch die Bezeichnung „Googlebook“. Das könnten schwere Zeiten für Microsoft Windows werden.
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