Gingerbread läuft auf 4% aller Android-Phones

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Erst auf 4% aller Android-Phones, die in den letzten zwei Wochen auf den Market zugegriffen haben, läuft Gingerbread. Gingerbread unterteilt sich noch einmal in zwei Versionen, die Versionen 1.x werden immer weniger. Das Samsung Galaxy S II dürfte aber die Verbreitung von Gingerbread deutlich steigern.

Dieses wurde binnen einer Stunde schon 200.000 Mal vorbestellt. Der Anteil von Android 1.5 sank um 0,7% auf 2,3%, Android 1.6 kommt noch auf 3,0% (-1,8%). Android 2.1 erreicht noch 24,5 % (-4,5%), Froyo (2.2) konnte seinen Anteil um 5,6 Prozentpunkte auf 65,9% steigern.

Android 2.3 (API 9) kommt auf 1,0% (+0,3%), Android 2.3.3 (API 10) ist auf 3,0% der Geräte installiert (+2,7%).

Der Anteil von Tablets mit Android 3.0 aka Honeycomb ist mit 0,3% noch sehr klein. Der Anteil konnte aber um 0,1% gesteigert werden.

Das Plus und Minus bezieht sich auf die Zahlen aus dem März 2011, als Google das letzte Mal Zahlen über die Fragmentierung von Android vorlegte.

Die Veröffentlichung der Zahlen soll vor allem Entwicklern helfen. Die meisten Apps, die in letzter Zeit veröffentlicht wurden, benötigen mindestens Android 2.1. Deren Anteil beträgt derzeit fast 95%. Android 1.5 sowie 1.6 Geräte haben meistens eh nicht die schnellste Hardware und wegen der geringen Verbreitung lohnt sich die Anpassung an diese oft nicht mehr.

Entwickler könnten diese also schon vernachlässigen. Auch Googles letzte Updates der vorhandenen Apps, aber auch die Neuveröffentlichungen brauchen mindestens Android 2.1. Vor rund einem Jahr wurde Android 2.2 vorgestellt und nun auf rund zwei Dritteln der Geräte installiert.

comment ommentare zur “Gingerbread läuft auf 4% aller Android-Phones

  • Die Update-Problematik bei Android. Leider einer der größten Schwachpunkte bei Android.

    • Allerdings. Ein Updatesystem wie bei Chrome wär bei Android ein wahrer Segen.

      Allerdings ist Android nicht alleine Schuld! Die ganzen Hersteller wie Samsung, HTC und Motorola müssen umbedingt ihre eigenen Versionen entwickeln. Ich denke, dies ist der Hauptgrund für das Dilemma!

      • Das müsste ja auch nicht unbedingt ein Problem sein. Google müsste nur festlegen, was genau geändert werden darf, und dann entsprechende Schnittstellen schaffen.
        Bei den offensichtlichsten Änderungen ist das ohnehin jetzt schon kein Problem, alternative Homescreens gibt’s schon von Anfang an im Market.
        Problematisch sind bisher eher „unsichtbare“ Änderungen, wie z.B. zusätzliche Audio- und Videocodecs (WMA, DivX, …), verbesserte Bluetooth-Stacks, bessere Exchange-Anbindung, diverse Tuning-Versuche, …

        • Wenn die Hersteller nur eine eigene Oberfläche als ganz normale App standardmässig installieren würden, dann wäre es auch kein Problem.

          Das Problem ist, dass zum Teil tiefergehende eingriffe ins System gemacht werden. Besonders stark wird dies ja von HTC gemacht.

  • Die Hersteller wollen sich unterscheiden von dem jeweils anderen und das kann ich auch sehr gut verstehen!
    Wichtig wäre nur, dass eine Lösung gefunden würde, womit Google die Kern-Apps aktualisieren kann und Sicherheitslücken stopfen kann. Also irgendeine Schnittstelle womit die Hersteller Android modifizieren können, aber die Updates im „Hintergrund“ weiter von Google kommen können.

    • Die Hersteller wollen sich unterscheiden von dem jeweils anderen und das kann ich auch sehr gut verstehen!

      Prinzipiell kann ich das auch verstehen, aber mir als Kunde wäre es lieber, wenn jedes Android Handy gleich zu bedienen ist und die Oberfläche überall gleich aussieht.
      Ansonsten müsste ich mich immer wieder an eine neue Bedienung gewöhnen, obwohl ich immer ein Android Handy habe.

  • Android ist nun mal OpenSource insofern dürfte das mit zentralen Updates schwierig werden. Auch das Verbieten halte ich für nicht praktikabel.

    Google kann zwar Systemapps wie Maps, Gmail oder YouTube aktualisieren, aber den direkten Kern zu aktualisieren ist nicht möglich, da Android auf jedes Smartphone angepasst werden muss.
    Du kannst nicht einfach ein Build für das Nexus One nehmen und auf ein Gerät von Sony Ericson spielen.

  • Naja, man hat als Kunde ja die Wahl. Wenn man nur die neusten Smartphones kauft und alle veraltet Versionen rauslässt, dann werden das die Hersteller merken und die System up-to-date halten!

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