Bericht: Google arbeitet an weiterer Virtual Reality-Brille ohne Smartphone-Einschub

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Es geht weiter Schlag auf Schlag bei Googles neuem großen Schwerpunktthema Virtual Reality. Erst vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, dass schon in wenigen Monaten ein neues Headset auf den Markt kommen soll, in dem auch weiterhin ein Smartphone vor die Augen des Nutzers geschoben werden muss. Ein neuer Bericht des Wall Street Journal belegt nun, dass die VR-Abteilung aber noch an einem weiteren Headset arbeitet, das vollkommen eigenständig arbeitet und auf kein externes Smartphones mehr angeschlossen ist.


Google ist seit einiger Zeit mit dem Cardboard relativ erfolgreich im Bereich Virtual Reality aktiv und hat mit dem Pappgestell und der dazugehörigen Cardboard-Plattform für Android und iOS bereits ein kleines Ökosystem an Apps und Entwicklern geschaffen. Dieses ist nun ein gutes Polster und kann die ganzen neuen Projekte einfacher anschieben, da so schon Inhalte für die neu erwarteten Headsets zur Verfügung stehen.

cardboard

Während Google bisher auf das Smartphone als Display und Recheneinheit gesetzt hat, soll ein weiteres neues Projekt dies nun ändern und erstmals die gesamte Technologie in ein Headset verbaut werden. Auch auf diesem dürfte dann Android zum Einsatz kommen, allerdings die spezielle Version Android VR – das neue System dürfte gemeinsam mit den neuen Brillen vorgestellt werden.

Bisher gibt es nur sehr wenige Details zu der neuen Brille, aber diese soll mit High-End-Hardware ausgestattet sein. Neben dem Display vor den Augen des Nutzers und der gesamten Recheneinheit soll die Brille auch mit vielen Sensoren zur Messung der Kopfbewegungen ausgestattet sein und soll auch über eine nach außen gerichtete Kamera verfügen. Wie diese zum Einsatz kommen soll, ist noch nicht bekannt.



Google dürfte das Thema VR möglicherweise gleich mit einer ganzen Armada von neuen Produkten angehen, die allesamt auf der diesjährigen Google I/O im Mai präsentiert werden könnten. Zum einen wäre da natürlich weiterhin das klassische Cardboard im Pappdesign, das wohl auch weiterhin die günstigste „VR-Brille“ sein wird, die man kaufen kann. Auf der zweiten Stufe würde dann das neue Headset stehen, dass auch weiterhin ein Smartphone benötigt, aber auch selbst noch über einiges an Rechenpower und Sensoren verfügt.

Die dritte, und wohl auch teuerste, Stufe ist dann die jetzt geleakte Entwicklung. Eine vollwertige Brille, die autonom von einem Smartphone nutzbar ist und erstmals ernsthaft mit Microsofts HoloLens und Facebook Oculus konkurrieren kann. Um auch wieder andere Hersteller an sich zu binden, gibt es dann noch das Betriebssystem Android VR, das dann auch bei anderen Brillen zum Einsatz kommen kann. Dieses bildet dann auch die Grundlage und den Zusammenhang zwischen all den Projekten.

[9to5Google]



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