Tipp: Der perfekte Aufbau eines Google+ Postings für mehr Besucher

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Social Networks werden neben den Suchmaschinen eine immer wichtigere Traffic-Quelle für Webseiten und sind daher nicht zu unterschätzen. Doch um in dieser Masse nicht unterzugehen, sollten einige wichtige Regeln zur Gestaltung eines Beitrags beachtet werden. Mit einem strukturiertem Aufbau zieht man die Blicke, und damit Besucher, auf sich.


Google+ bietet bei der Erstellung eines Postings einige simple, aber nicht zu unterschätzende, Gestaltungsmöglichkeiten mit deren Hilfe die Beiträge eine klare Struktur bekommen. Dustin.tv hat sich einige Gedanken zu diesem Thema gemacht und den „perfekten Aufbau“ eines Google+ Postings ermittelt, der sowohl die Blicke auf sich zieht, den Nutzer informiert und ihn im besten Falle zum Klick auf den Link verleitet.

Google+ Perfect Posting

Das perfekte Posting besteht für Dustin aus sieben Teilen und ist sehr strukturiert und übersichtlich aufgebaut. Ob dies nun tatsächlich mehr Blicke auf sich zieht oder die Klickzahlen erhöhen kann hängt natürlich ganz individuell vom Thema und auch vom Nutzerkreis ab. Ein guter Service für die Nutzer ist so ein Aufbau allemal und sollte daher zumindest in den Grundzügen beachtet werden.

1. Titel
Wie bei einer E-Mail sollte in der 1. Zeile der Titel des Postings stehen, und zwar in Fettschrift (Mit * am Anfang und Ende). Er sollte nicht zu lang sein, den Nutzer aber dennoch beim überfliegen über den Inhalt informieren. Eine eventuell weitere Teilüberschrift sollte in der nächsten Zeile kursiv (Mit _ am Anfang und Ende) geschrieben werden.

2. Zusammenfassung
In der nächsten Zeile folgt eine kurze Zusammenfassung des Inhalts der sich hinter dem Link befindet. Hier sollte nicht zu viel verraten werden – da sonst niemand mehr auf den Link klickt – aber auch nicht zu wenig um das Interesse des Nutzers nicht zu wecken. Ein 2-3 Zeiler ist durchaus in Ordnung, bei Bedarf auch mehr.

3. Link
Der, für Webseitenbetreiber, wichtigste Teil des Postings. Der Link sollte in einer Extra-Zeile stehen und auch nur eine Zeile in Anspruch nehmen. Ist er länger, sollte er über goo.gl, bit.ly oder einem ähnlichen Dienst gekürzt werden. Eine aussagekräftige URL ist ebenfalls von Vorteil.



4. Kommentar
Ein kurzer persönlicher Kommentar des Autors in dem er seine Meinung über das Thema kundtut die eventuell im vollständigen Artikel untergeht oder nicht erwähnt werden kann/darf. Außerdem zeigt es den Nutzern, dass hier immer noch ein Mensch und kein Algorithmus die Postings erstellt.

5. Frage an den Nutzer
In der nächsten Zeile kann der Leser noch einmal direkt angesprochen und zu seiner Meinung befragt werden. Ein solcher Satz wirkt wahre Wunder und lässt die Anzahl der Kommentare und auch Reshares in die Höhe schnellen. Entsteht eine Diskussion unter dem Beitrag, ist dies ebenfalls ein positives Signal.

6. Hashtags
Google+ fügt Postings automatisch Hashtags hinzu, dennoch sollte der Nutzer mit 2-3 ausgewählten Hashtags noch einmal das grobe Thema des Beitrags umranden. Außerdem sind sie ein Eyecatcher und können durch die Suchfunktion zusätzliche Nutzer auf die eigene Seite bringen.

7. Bild
Wenn möglich sollte immer ein Foto zu einem Beitrag hochgeladen werden, da dies natürlich der ultimative Eyecatcher ist und das Posting beträchtlich in seiner Größe beeinflusst. Außerdem kann, wenn es sich um ein hochauflösendes Foto handelt, dieser Beitrag vom G+ Algorithmus automatisiert promotet und im Großformat angezeigt werden – der ultimative Weg für die Aufmerksamkeit der Nutzer


Natürlich können diese Regeln nicht auf jeden Beitrag angewandt werden, aber grundlegend sollten diese schon eingehalten werden und als Inspiration oder Denkanstoss für mehr Engagement auf Googles sozialem Netzwerk genutzt werden. Es kann sich lohnen.

[Dustin.tv]



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