Google über die Energieeffizienz in der Cloud

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Google hat heute ein Posting veröffentlicht, wie Unternehmen Geld und Energie sparen können, wenn sie Teile ihrer Netzwerktechnik abschalten und in die Cloud wechseln. So ist der Einsatz von Google Mail in einem Unternehmen oft bis zu 80-mal effizienter als der Betrieb einer eigenen In-House-Lösung.

Wechselt man komplett zu Google Apps, also speichert man seine Textdokumente, Tabellenkalkulationen und anderen Anwendungen ebenfalls in der Cloud, kann man Energiekosten im Bereich von 65-85% erreichen. Dadurch wird auch der CO2-Ausstoß geringer und das Unternehmen tut so was für die Umwelt und gegen den Klimawandel.

U.S. General Services Administration (GSA) ist zu Google Apps for Government mit rund 17.000 Mitarbeitern umgezogen. Hierdurch wurde der Energieverbrauch um 90%, der CO2 Ausstoß um 85% gesenkt. Weiterhin hat der Wechsel zu Google Apps die Energieausgaben um 93% bzw. um rund 285.000 Dollar gesenkt.

Das Prinzip dahinter ist eigentlich recht einfach. Anstelle von vielen Servern, die nur eine geringe Auslastung haben. Effizienter ist es hier gemeinsame Server zu betrieben, die dann komplett ausgelastet sind. Außerdem ist die Kühlung von einzelnen Servern weniger effizient als der Betrieb einer großen Klimaanlage in einem Rechenzentrum, in dem viele Server gekühlt werden.

Einen Nachteil hat der Betrieb aber auch: Der Netzwerk-Traffic steigt minimal an, heißt es bei Google:

Energieeffizienz in der Cloud
Energieeffizienz in der Cloud (Quelle: Google)

Eine Studie des Carbon Disclosure Projects kommt zum Ergebnis, dass Unternehmen, die mehr als eine Milliarde Umsatz machen, mit dem den Umzug in die Cloud den Energieverbrauch und Co2-Ausstoß bis 2020 deutlich senken können und mehr Geld zur Verfügung hätte:

  • US-Unternehmen könnten so 12,3 Milliarden Dollar sparen und 87,5 Millionen Tonnen an CO2 sparen.

Weitere Infos dazu gibt es in der Ankündigung auf dem Google Blog.

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