Google veröffentlicht Omaha aka Google Update als Open Source

Code

Google hat den Quellcode der Software Google Update unter dem ursprünglichen Codenamen Omaha öffentlich zugänglich gemacht. Google Update wird unter anderem bei Google Chrome und Google Earth eingesetzt um automatisch Updates zu installieren ohne, dass der Nutzer selber etwas machen muss.

Google erklärt nun auch wieso man Google Update nicht so einfach von seinem Computer entfernen kann: Weil Google Update immer auf Ihrem System läuft, gibt es keinen einfachen Weg es zu stoppen und weil es ein grundlegender Teil der Google Software ist, wird es benötigt. Es ist nicht explizit installiert. Einige Nutzer können überrascht sein, dass diese Programm läuft und wir bei Google mögen es nicht unsere Nutzer zu enttäuschen.

Google habe hart daran gearbeitet diese Bedenken auszuschalten und daher den Quellcode von Omaha veröffentlicht um den Zweck von Google Update vollständig transparent zu machen. Es ist Google auch klar, dass nicht jeder bereit ist den Code durchzulesen oder es einfach nicht kann. Aber man hoffe, dass diejenigen, die den Code lesen können, bestätigen, dass Google Update nur den Zweck hat die Software auf dem neusten Stand zu halten.

Google Update ist ein Programm für Windows

» Omaha auf Google Code

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comment ommentare zur “Google veröffentlicht Omaha aka Google Update als Open Source

  • Am besten erst im Taskmanager alle Prozesse von GoogleUpdate.exe beenden und dann in [Program Files]Google den Ordner Update komplett löschen. Dann läuft der Google Updater nicht mehr, die einzelnen Google-Programme funktionieren aber meiner Erfahrung nach tadellos weiter.

  • Java, iTunes und noch einige mehr installieren einen Updater, der auch bei jedem Systemstart geladen wird.

  • Natürlich – alles andere wäre auch absoluter Wahnsinn. Man muss die Benutzer heute dazu zwingen kritische Sicherheitsupdates zu installieren am besten durch Automatisierung.
    Und das lässt sich auch bestens rechtfertigen – wenn man sich auskennt, weiß man schließlich das Sicherheitslücken katastrophal sein können (und zwar nicht für die Benutzer dieser Rechner selbst)

  • Weniger nervig wäre, einfach bei jedem Start nach einem Update zu suchen, statt „Omaha“ ständig mitlaufen zu lassen.

    Andere Programme bekommen es schließlich auch hin – allen voran zum Beispiel der Firefox, der nicht nur sich selbst, sondern auch die installierten Add-Ons updatet und es dem Nutzer überlässt, sofort mit der geupdateten Version fortzufahren oder diese erst im Anschluss an die Surfsession zu installieren.

    Selbst wenn ein solcher Hintergrunddienst nur wenige hundert KB des Speichers frisst – wenn dies „alle“ so machen würden, hätten wir zig Dämonen im System laufen, obwohl wir viele der dazugehörigen Programme vielleicht nur äußerst selten ausführen. Das ist definitiv keine durchdachte Lösung und gehört geächtet – ganz gleich, wie harmlos der Code ist.

  • @66508:
    Nein, leider nicht (zumindest bei mir). Meine Reaktion war die komplette Deinstallation von Chrome & Google Earth – für den Hersteller also ein Schuss ins Knie.

  • Da Google Update ja eine modifizierte Version von OMAHA ist, ist die Aussage:

    „Google habe hart daran gearbeitet diese Bedenken auszuschalten und daher den Quellcode von Omaha veröffentlicht um den Zweck von Google Update vollständig transparent zu machen…“

    natürlich Unsinn. Wieso wird denn von Google Chrome kein Quelltext (heisst nicht Quellcode!) veröffentlicht? Hat schon seit Gründe, dass immer nur ein kleiner Teil veröffentlicht wird… die Kritiker scheinen sich damit ja schon zufrieden zu geben… auch wenn?s im Endeffekt andere Programme sind lol

  • @Pascal: Gut, gut, aber z.B. iTunes fragt wenigstens bei der Installation, ob ich das möchte.

    Beim Google Updater gibt es einfach keine Möglichkeit, den „offiziell“ auszuhebeln / zu deaktivieren. Und das ist echt idiotisch.
    Ich kann auch auf andere Weise meine Software aktuell halten.

    Und: Die Begründung von Google, warum dieser Updater jetzt läuft, wird mir nicht ganz klar.

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