Google zeigt „Hinweise zum Datenschutz bei Google“

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Google zeigt zur Zeit bei einigen Nutzern „Hinweise zum Datenschutz bei Google“ an, wenn man sich in seinem Google Konto anmeldet. Der entsprechende Hinweis ist keine Änderung der Datenschutzbestimmungen, sondern um die Anforderung eines Einverständnisses.

In der Hilfe schreibt Google dazu:

„Gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen bitten wir alle Google-Nutzer, sich die wichtigsten Punkte unserer Datenschutzerklärung durchzulesen und ihnen zuzustimmen. Dabei geht es nicht um von uns vorgenommene Änderungen an der Datenschutzerklärung.

Es ist wichtig, dass Sie als Nutzer darüber informiert sind, wie Sie Ihre Privatsphäre schützen können. Die Datenschutzerklärung enthält die folgenden Informationen:

  • Welche Daten Google erfasst und warum und wie sie verwendet werden
  • Welche Möglichkeiten Sie haben, um Einfluss auf die Verwendung Ihrer Daten zu nehmen“

Erst nachdem ein Nutzer dem Hinweis zugestimmt hat, kann das Konto wieder genutzt werden. Alternativ findet der Nutzer auf der Seite Hinweise, wie er einzelne Dienste ggf. deaktivieren oder sein Google Konto löschen kann.

Ich selbst habe den Hinweis in keinem meiner Accounts zu Gesicht bekommen. Daher greife ich auf die Screenshots von Google OS zurück.

Nach meinen Informationen wird der Hinweis derzeit nach und nach allen Nutzern angezeigt und betrifft nicht nur Leute, die sich in einem Konto einloggen, sondern auch nicht registrierte Nutzer. Entsprechendes steht auch in der Hilfe.

Zu beachten ist, dass man in der Liste erst nach unten Scrollen muss, ehe der Button zum Akzeptieren angeklickt werden kann. Natürlich sollte man in seinem eigenen Interesse die Texte durchlesen und nur zustimmen wenn man damit auch einverstanden ist.

Wie der Hinweis genau bei nicht eingeloggten Nutzern ausschaut, ist mir derzeit nicht klar. Nach meinen Informationen betrifft es derzeit auch nur die Nutzer, die ein europäisches Konto haben.

Auch wenn myaccount.google.com vermuten lässt, dass sich die Übersicht nur nutzen lässt, wenn man ein Google Konto hat, kann man auf grundlegende Sachen auch ohne Konto zugreifen.

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comment ommentare zur “Google zeigt „Hinweise zum Datenschutz bei Google“

    • Du hast die ja vermutlich schonn akzeptiert, weil du denen auch beim Erstellen eines Accounts bereits seit Jahren annehmen musst.

  • … wann schiebt Mister Neugierig endlich mal einer einen Riegel davor.
    Hallo,… es wird garnicht die Möglichkeit gegeben um zu widersprechen oder abzulehnen.
    Deutsches Recht sieht anders aus Mister google. Das grenzt schon an Erpressung !!!

    • Mir gefällt das überhaupt nicht, dass kein Ablehn- oder Weiter – Button vorhanden ist. Das Formular blockiert die Suche in meinem Firefox, ich kann nur das Browser – Fenster schließen. Es erscheint nicht in Chrome oder SeaMonkey. Und es gibt ja noch andere Suchmaschinen.

  • leck mich am „schra“ Google, langsam wirst du mir unsympatisch.
    Wo ist der button „ablehnen und weiternutzen“?
    „Erpressung!!!“, ist von meinem Vorschreiber richtig erkannt.

  • Mir gefällt das überhaupt nicht, dass kein Ablehn- oder Weiter-Button vorhanden ist. Das Formular blockiert die Suche in meinem Firefox. In SeaMonkey und Chrome erscheint es nicht. Und es gibt ja noch andere Suchmaschinen.

  • Wie kann ich diese nervige „Hinweise zum Datenschutz“ im Google Chrome abschalten. Diese tauchen nur auf sobald ich auf Google suche! Dann wird die Suche in den Hintergrund geschaltet und ein Fenster darüber nervt penetrant …. Das taucht nur bei Google.de/Google.com auf … Bei Bing z.B. kommt das nicht. Wie bekomme ich das wieder los? Muss ich auch Chrome verzichten?

  • Hier die Anzeige, die bei mir aufpopt und derzeit meine Recherchearbeit blockiert; wie kann ich das umgehen??

    ——————–
    Hinweise zum Datenschutz bei Google

    Den geltenden Datenschutzgesetzen entsprechend möchten wir Sie bitten, sich kurz Zeit zu nehmen und die wichtigsten Punkte der Google-Datenschutzerklärung durchzulesen. Dabei geht es nicht um von uns vorgenommene Änderungen. Wir möchten Sie dennoch bitten, sich mit den unten stehenden wichtigen Punkten vertraut zu machen. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, wenn Sie mit den unten genannten Bedingungen einverstanden sind. Anschließend werden Sie zur Suche weitergeleitet. Sie können sich aber auch die weiteren Optionen auf dieser Seite ansehen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
    Nutzungsdaten, die wir verarbeiten, wenn Sie Google-Dienste nutzen

    Wenn Sie zum Beispiel auf Google Maps nach einem Restaurant suchen oder sich ein Video auf YouTube ansehen, verarbeiten wir Informationen zu diesen Aktivitäten, wie das angesehene Video, Geräte-IDs, IP-Adressen, Cookie-Daten und Standortinformationen.
    In unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Erläuterungen zu den von uns verarbeiteten Daten.
    Wir verarbeiten derartige Informationen auch, wenn Sie Apps oder Websites nutzen, die Google-Dienste wie HieWerbeanzeigen, Analytics oder den YouTube-Videoplayer verwenden.

    Zwecke der Datenverarbeitung

    Wir verarbeiten diese Daten zu den Zwecken, die in unserer Datenschutzerklärung aufgeführt sind, beispielsweise um:

    anhand Ihrer aus diesen Daten ermittelten Interessen nützlichere und personalisierte Inhalte in unseren Diensten bereitzustellen, wie z. B. relevantere Suchergebnisse,
    die Qualität unserer Dienste zu verbessern und neue Dienste zu entwickeln,
    Ihnen Werbung auf der Grundlage Ihrer Interessen zu zeigen, die wir anhand dieser Daten ermitteln können, wie z. B. anhand Ihrer Suchanfragen oder Videos, die Sie auf YouTube angesehen haben,
    die Sicherheit und den Schutz vor Betrug und Missbrauch zu verbessern sowie
    Analysen und Messungen durchzuführen, um besser zu verstehen, wie unsere Dienste genutzt werden.

    Zusammenführung von Daten

    Wir führen die Daten zu diesen Zwecken auch dienst- und geräteübergreifend zusammen. Beispielsweise entwickeln wir mithilfe von Daten aus Billionen von Suchanfragen Modelle zur Rechtschreibkorrektur, die in allen unseren Diensten zum Einsatz kommen. Außerdem können wir Sie und andere Nutzer mithilfe kombinierter Daten vor potenziellen Sicherheitsrisiken warnen.

    Tipp: Wenn Sie sich mit einem Google-Konto anmelden, bevor Sie zustimmen, wird Ihre Auswahl auf allen Geräten und in allen Browsern gespeichert, bei denen Sie angemeldet sind.

  • Super, das war’s! Mein Chrome funktioniert jetzt wieder richtig, ohne diesen akzeptieren zu müssen…:-)

  • Ich habe schon viele Jahre als Startseite Google! Aber jetzt ändere ich das! Der Grund: Dieser Hinweis „Hinweise zum Datenschutz“ kommt immer wieder auf meinem PC. Dann stelle ich alles ein und ein paar Tage später das gleiche Spiel. Schade, Google war ein gutes Suchprogramm. Aber jetzt, wo ich immer wieder den gleichen Mist eingeben muss! Die denken wohl, ich hätte einfach immer wieder Stundenlang Zeit für das neue eingeben! jetzt ist Schluss.

  • Google ihr mit euren beschissenen Hinweise zum Datenschutz geht mir tierisch auf dem Sack ihr Ar………!!!!
    Ich hoffe ihr liest das,ihr W……!!!!

  • die datengeier von google sind echt nervig – auch mit dieser neuesten datenschutzerklärung, die sich nicht verneinen lässt oder irgendwie anders ausschalten lässt. habe aber dann hier gelesen: cookies löschen, bzw gesamten browsercache leeren – und diese sch… meldung ist weg .., nicht nur bei firefox, auch bei chrome!
    dank an DELETER vom 31. juli 🙂

  • Uh, welche Rotte hat sich denn hier zusammengefunden? Teilweise Probleme mit den richtigen Artikeln und Fällen, aber Schimpfwörter bis zum Abwinken. Google ist gratis und erhebt, wie jedes andere Service (Facebook, whatsapp…), Nutzerdaten. Nur wird hier spieziell Zustimmung eingeholt. Diese Service-Bedingungen gelten übrigens unabhängig des Browsers. Durch derbe Schimpfwörter wird sich Google nicht dazu bewegen lassen, ihr Gratis-Service plötzlich völlig anonym und rechtsfrei anzubieten.

  • Hallo zusammen, wieso regt sich denn jeder hier so auf. Ihr alle wollt mit Google surfen, also akzeptiert ihr ja auch die Sammelwut, nur das interessiert diese Unternehmen, genauso wie Facebook. Einfach andere Suchmaschine verwenden z.b. ixquick.de oder metager.de und schon hat sich das erledigt. Bei Facbook einfach Threema verenden, kostet auch nicht mehr auch erledigt. Wenn man seine Bequemlichkeit mit seinden Daten bezahlen will google, facebook, amazon usw. verwenden und bloss nicht jammern und schimpfen, man ist ja einverstanden.
    Gruß
    Eggi

  • von wegen Gratis, das Ding latzt der amerik. Steuerzahler, außerdem unterdrückt es andere freie Suchmaschinen!

  • Das eigentliche Problem, und das scheint mir haben hier einige nicht verstanden, ist das mit dem neuen Voratsdatenspeichergesetz das Zusammenführen Personenbezogener Nutzerdaten erlaubt wurde, was bis dahin verboten war (Stichwort Datenschutz – welcher damit offiziell über Bord geworfen wurde).
    Das, und nur das ist der Grund für den Mist.
    Deswegen darfst du auch nur Zustimmen, und selbst wenn du diese Zustimmung wiederufst gilt das nur für zukünftig erhobene Daten… vielleicht 😀

    Ach nebenbei: Wem das hier schon nicht gefällt -> es gibt auch ein neues Meldegesetz (seit 01. November 2015), schaut euch den Inhalt des Gesetzestextes mal genauer an…

    Naja, natürlich ist das jetzt so ganz neu nicht, 2012 hatten die das ja schonmal gebracht, nur ohne Rechtfertigung (wegen der Kriminalität/des Terrorismus xD) weshalb es damals nach einigen wenigen Wochen wieder gekippt wurde (aufgrund von Protesten)

    Die Neuauflage davon hat die passende Rechtfertigung mit Augenmerk auf den strafbewehrten Teil (1000 Euro Strafe wenn du dich zu spät oder ohne Schein deines letzten und/oder neuen Vermieters ummeldest oder eben nicht ummeldest usw.) und still und heimlich wieder den Verkauf der Meldedaten dabei – nur diesmal eben nicht als Option der Meldeämter sondern als Pflicht.
    Bei Anfrage hat Auskunft zu erfolgen, nach dem Zweck darf gefragt werden, das wars dann aber auch schon – nur für Werbezwecke sollen angeblich die betroffenen Zustimmen oder Ablehnen dürfen… ah ja… und der Klapperstorch bringt die Kinder.

    Faktisch isses so das jeder persönlich hin muß und diesem Auskunftsverfahren bezüglich seiner eigenen Daten widersprechen muß – so lange das nicht der Fall ist gilt (vermutlich) im Zweifelsfall die „stillschweigende Zustimmung“ (Wer nicht „Nein“ sagt meint „Ja“ – und ja das ist ein gültiges Rechtskonzept).

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