Google Calendar: Auto-Refresh, Permalinks & neues Favicon

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Vor wenigen Tagen hat Google eine völlig überarbeitete Calendar-App für Android angekündigt, die in den nächsten Wochen für alle Nutzer ausgerollt wird. Aber auch das Desktop-Team hat nach einem längeren Dornröschen-Schlaf seine Arbeit wieder aufgenommen und einige Verbesserungen an der Website vorgenommen. Neben der automatischen Aktualisierung, die dafür sorgt dass man keine spontan hinzugefügten Termine mehr verpasst, wurde auch die URL-Struktur angepasst und das Tool hat ein neues Favicon bekommen.


Seit einer gefühlten Ewigkeit hat sich an der Desktop-Version des Google Calendars nichts mehr getan, aber jetzt ist das Produkt offenbar wieder in den Fokus gerückt und hat erste kleinere Verbesserungen bekommen: Ab sofort wird die Oberfläche des Calendars live aktualisiert, ohne dass der Nutzer die komplette Webseite neu laden muss. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man viele externe Kalender eingebunden hat in denen sich relativ häufig Änderungen ergeben bzw. neue Termine hinzugefügt werden.

Google Calendar

Als zweite wichtige Neuerung hat das Team nun die URL-Struktur des Calendars angepasst und setzt jetzt in allen Bereichen auf Permalinks. Was bei GMail von Anfang an so gehandhabt wurde, kommt nun erst nach gut 9 Jahren in den Calendar. Dadurch lassen sich bestimmte Bereiche und Ansichten Bookmarken und direkt von den Lesezeichen aus aufrufen. Außerdem lässt sich dadurch jetzt auch der Zurück-Button des Browsers nutzen um zur vorherigen Ansicht zurück zu kehren. Das bringt dem Nutzer mehr Komfort und eine noch einfachere Bedienung.

Außerdem hat Google nun das Favicon des Kalenders überarbeitet und zeigt in diesem jetzt den aktuellen Tag des Monats an. Es gibt nun also 31 verschiedene Favicons, die täglich gewechselt werden. Diese zeigen eine Art Wandkalender mit einem Umschlagblatt in blauer Farbe, auf der mit großen weißen Lettern die aktuelle Zahl geschrieben ist. Auch in der kleinen Ansicht eines Favicons ist diese Zahl sehr deutlich zu lesen und macht so aus dem geöffneten Browser-Tab zumindest einen Mini-Kalender.



Eine weitere kleinere Verbesserung gab es noch in der seitlichen Menüleiste des Calendars: Aktivierte Kalender werden nun ganz oben in der Liste angezeigt, so dass diese gerade bei einer sehr langen Liste mit vielen eingebundenen Kalendern schnell deaktiviert bzw. ausgeblendet werden können. An der farblichen Darstellung hat sich dagegen nichts geändert, so dass auch weiterhin auf den ersten Blick erkennbar ist um welchen Kalender es sich handelt.

[Google OS 1, Google OS 2]



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