Google Magic Hand: Die Lösung aller Touchscreen-Probleme

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Wenn es eine Technologie gibt, die sich im letzten Jahr wie keine zweite in unserem Leben ausgebreitet hat, dann ist es der Touchscreen. Diese doch sehr praktische Eingabemethode bringt allerdings eine Probleme mit sich, die bis heute nicht zufriedenstellend gelöst wurden. Es hinterlässt Fingerabdrücke, Schmutz, und mit Handschuhen ist es in den meisten Fällen nicht zu bedienen. Um dieses Problem zu lösen hat Google Japan nun die magische Hand vorgestellt.


Japaner waren schon immer ein sehr Technologie-begeistertes Völkchen, so dass es kaum verwunderlich ist dass die Lösung aller Touchscreen-Probleme ebenfalls aus einer japanischen Google-Niederlassung stammt. Die Magic Hand ersetzt dabei den Finger des Nutzers mit all seinen Nachteilen, wie eben die Fingerabdrücke, den schmutzigen Essensresten oder eben der Handschuh-Problematik und übernimmt das tippen und wischen auf dem Touchscreen.

Google Magic Hand

Um diese neue Magic Hand zu nutzen, muss das Smartphone oder Tablet erst einmal in eine Halterung gelegt werden. Anschließend misst die Magic Hand automatisch den Abstand zu dem Gerät und erkennt daraufhin auch die Position der eingeblendeten Tasten auf dem Bildschirm bzw. auch die Bildschirmgröße. Nun kann der gewünschte Text einfach wieder per an das Gerät angeschlossener Tastatur bedient werden – einfacher geht es kaum.

Wer sich lieber an Spielekonsolen als an einer PC-Tastatur versucht, kann auch die alternative Bedienungsmöglichkeit per Joystick nutzen. Dabei wird die Hand ganz einfach mit dem Joystick in die 4 Himmelsrichtungen gesteuert, ein Touch wird mit einem Druck auf den Button am oberen Rand ausgeführt. Hält man den Button gedrückt, kann man natürlich auch Swipes und ähnliche Gesten ausführen. Selbst das nutzen von mehreren Fingern ist möglich, mit einem weiteren Aufsatz.

Die reine Hand ist nur ein Aufsatz und kann einfach ausgetauscht werden, etwa in eine Version für Linkshänder, eine Version mit mehreren Fingern oder auch eine Art Eiskratzer – wobei dieser auch das jahrhunderalte Problem des Rückenkratzers auf eine völlig neue Weise löst. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, kann sich die Hand auch in einer ganz interessanten Version kaufen: Diese kann als Krawatte um den Hals gehangen werden und fährt erst am Schreibtisch zu seiner vollen Größe als Hand aus. Modisch und Praktisch.

Das Gerät wiegt etwa 800 Gramm und verfügt über Anschlussmöglichkeiten per WLAN, USB und Bluetooth. Einen Preis, und ob das Gerät noch im April verfügbar sein wird, hat Google noch nicht genannt.

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