Android-Zahlen: Gingerbread wächst weiter

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Google hat nun neue Zahlen zur Verbreitung der einzelnen Android-Versionen veröffentlicht. Sie basieren auf den Zugriffen auf den Android-Market in den zwei Wochen vor dem 2. September 2011. Es setzen sich die Trends der Zahlen von Anfang August weiter

Cupcake kann man bei der Entwicklung nun eigentlich vernachlässigen. Die Android-Version 1.5, welche im April 2009 veröffentlicht wurde, kommt nur noch auf 1,0% der Geräte vor (-0,3%). Auch der direkte Nachfolger Android 1.6 verliert weiter Marktanteile. So kommt Donut nur noch auf 1,8% Marktanteil (-0,2%). Die Version wird Mitte September zwei Jahre alt.

Eclair aka Android 2.1 musste ebenfalls einiges an Marktanteil abgeben. Der Anteil lag zum Ende des Erhebung bei 13,3% (-1,90%). Vor zwei Monaten hatte Android 2.2 (FroYo) noch fast eine Zweidrittelmehrheit, liegt der Anteil heute bei 51,7%. Die Version ist der größte Verlierer und musste an 4,7% an seine Nachfolger abgeben.

Gingerbread ist der Codename von Android 2.3 bis 2.3.2 einerseits und Android 2.3.3 und neuer andererseits. Gingerbread wird von Google schon immer so eingeteilt, weil mit Android 2.3.3 die Nummer der API geändert wurde und einige Schnittstellen erst ab dieser Verison zur Verfügung stehen. Die Version 2.3 bis 2.3.2 bleibt bei 0,6% stehen, Android 2.3.3 und neuer steigerte den Anteil um 7% auf 30,7%. Somit ist Gingerbread hinter Android 2.2 mit einem Gesamtanteil von 31,3% die Nummer 2.

Android Marktanteile September 2011

Auch die Tablet-Version von Android 3.0 bis 3.2 wächst, wenn auch nur gering. Lag der Gesamtanteil Anfang August noch bei 1,3% sind es nun sensationelle 1,4%. Hier verlagerte sich der Marktanteil aber auch etwas intern. Die erste Version mit dem Namen Honeycomb Android 3.0 halbierte ihre Prozentzahl auf 0,2%, Android 3.1 legte nichts hinzu und bleibt bei 0,7%. Die neueste Android Version 3.2 hat ihrer Anteil mehr als verdoppelt und kommt auf 0,5% aller Geräte vor (+0,3%).

Die Veröffentlichung der Anteile richtet sich vor allem an Entwickler. Sie können so abschätzen, ob es sich schon lohnen kann eine neue App nur für Android 2.3 und neuer anzubieten oder eben noch nicht.

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comment ommentare zur “Android-Zahlen: Gingerbread wächst weiter

  • Nunja, eigentlich ist es noch immer ziemlich Fragmentiert und schade das so viele Benutzer nicht die neueste Version haben (können).
    Wenn man sich die Zahlen von iOS ansieht, so haben 90% Version 4.x (und diese Zahl stammt von Jänner).

  • Von Gingerbread bin ich mittlerweile geheilt. Bei dieser Version gibt es den sogenannten „Battery Drain Bug“, der zu Folge hat, dass sich das Betriebssystem wie ein Virus verhält: komplette Entladungen innerhalb von zwei Stunden, Abstürze, ständiges (sinnfreies) Verbinden mit dem Netz, deutlich schlechtere Performance, Streiken des Mail-Notifiers …
    Ich musste ein Downgrade via Odin machen, damit ich mein Galaxy S wieder benutzen konnte. Werde nie wieder ein Handy mit Android 2.3 kaufen, denn dieser Bug tritt relativ oft auf.

    • Also ich habe ebenfalls 2.3 drauf und habe eigentlich keine Probleme, außer dem, dass es sich mit dem Mobilfunk-Netz verbinden will, obwohl es bereits verbunden ist. Denke aber, dass kommt daher, dass er die Verbindung verloren hat, die aber wieder Aufbaut und die Einstellungs-App sich nicht selbst schließt… Kann mich aber natürlich auch täuschen.

      Von schlechterer Perfomance, Aku-Entladungen, Abstürzen und Streiken von Notifiern habe ich nichts gemerkt.

      Freue mich trotzdem schon auf Icecreamsandwich – hoffe, dass es vor allem das UserInterface etwas schöner macht 😉

    • Von dem Bug habe ich noch nix gehört. Und auch selber bin ich sehr zufrieden mit Gingerbread. Habe allerdings auch ein reines Android dank Nexus S.

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