Google und das alte Europa

Die Redakteure bei Zeit.de und intern.de scheinen zur Zeit keine wirklichen Themen zu haben über die sie berichten können. Also berichtet man mal einfach über etwas das jeder schon weiß – Google ist eine amerikanische Firma.

Dass viele Google-Dienste in der Anfangszeit, und die kann sich auch mal auf 1-2 Jahre ziehen, nur auf englisch verfügbar sind ist weithin bekannt. Vorallem weil sich diese Dienste fast alle im Beta-Stadium befinden ist es doch schon ungewöhnlich das sie überhaupt soweit verbreitet und online verfügbar gemacht wurden. Welche andere Softwarefirma lässt ihre Produkte schon halbfertig auf die große Masse los? (Außer Microsoft :p)

Jeder Nutzer weltweit kann auch alle Dienste nutzen, egal wo er sich befindet. Die einzige Ausnahme stellt hier Google Video, was aber wohl eher an den begrenzten Ressourcen liegen dürfte – und nicht am bösen Willen der Googler, Europa im Regen stehen zu lassen. Durch diese Einschränkung wurde der Artikel wohl auch angestoßen, da Werbevideos für den Mozilla Firefox-Browser nur für den amerikanischen Raum beschränkt sein sollen. Das diese Videos nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung überall im Internet auftauchen werden haben die Redakteure wohl nicht bedacht.

Auch über die bisher größtenteils auf den amerikanischen Raum beschränkten Programme Google Maps und Google Earth haben sie ihren Unmut geäußert. Doch dazu sei zu sagen das solches Kartenmaterial auch nicht umsonst ist, Google lässt dies sicher einiges kosten. Außerdem ist Europa bei den Satelitenfotos recht gut abgedeckt – Großstädte sind auf jeden Fall einsehbar. Stadtpläne werden in den nächsten Monaten folgen.

Also liebe Redakteure, lasst Google mal machen, sie haben nie gesagt das die Dienste nur auf Amerika begrenzt sein werden. Achja, übersetzt ihr eure Zeitungen denn für den amerikanischen Raum? Oder was ist mit den Japanern? Können Chinesen eure Zeitschriften lesen? Oder bleiben die etwa außen vor?


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