Project Glass – interaktive Brille von Google

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Google hat mit einem Video heute das Project Glass angekündigt. Dabei handelt es sich um eine Brille, die zahlreiche Funktionen umfassen soll. Neben Fotos, kann man damit auch Video-Chats machen, per Stimme suchen und sich einchecken. 

Das Video – welches unten eingebunden ist – zeigt eigentlich alle wichtigen Features. Für das Project Glass gibt es keine eigene Seite bei Google selbst, sondern nur eine Seite auf Google+. Diese findet man unter g.co/projectglass.

Dort findet man auch schon einige Bilder für Leute, die selbst eine solche Brille tragen. Sie wird es wohl in schwarz und weiß geben. Interessant ist auch, wie Google dieses Tool für Brillenträger anbieten wird.

Weitere Details dazu sind noch nicht bekannt. Das Produktvideo persönlich finde ich schon recht interessant. Wie sich die Sache natürlich im Alltag verhält und wie andere darauf reagieren, ist natürlich wieder ein anderes Thema und könnte sicherlich auch wieder zur ein oder anderen Diskussion insbesondere in Deutschland führen.

In den kommenden Wochen und Monaten wird man auf der Google+ Page mit neuen Updates und Informationen versorgt werden, verspricht die Beschreibung des Videos. Google möchte auf der Seite auch Ideen teilen und Ideen von Nutzern sammeln.

Was ist Eure Meinung über das Project Glass?

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comment ommentare zur “Project Glass – interaktive Brille von Google

  • Ich find’s total übertrieben, dass wir unsere Welt noch mehr digitalisieren müssen! Genügt es nicht, dass bereits fast jeder ein Smartphone hat und damit immer und überall erreichbar ist… Die Verdummung des Menschen schreitet fort…

  • Falls es nicht ein später Aprilscherz ist, ist das das Interessanteste was Goofle seit Jahren wieder mal bringt. Alles andere wie Google+ oder Android, Wave, und unendlich weiter suckte einfach nur noch. Aber wenn die Brille tatsächlich mal real werden sollte,dann wär das schon cool irgendwie!

  • … sprach die alte Generation.
    Uns jungen Leuten kann die Digitalisierung gar nicht schnell genug gehen.
    Alleine schon wie die Digitalisierung der letzten 10 Jahre uns zusammengebracht hat und schon fast ein globales Denken geschaffen hat.
    Da freue ich mich auf die Zukunft und dank der Digitalisierung kann ich von überall bei der Gestaltung der Zukunft mitwirken und meine Ideen einfliesen lassen.

  • Sieht ja ganz hübsch aus, aber mir kann keiner erzählen, dass das in nächster Zeit für bezahlbare Preise auf den Markt kommt. Was da alles drin sein müsste… Internetempfang, GPS-Sender und -Empfänger. Allein die durchsichtigen LEDs kann ich mir nicht vorstellen.

  • Eigentlich müsste da gar nichts drin sein ausser ein Display und ein Bluetooth-Empfänger. Ich denke, den Rest würde man vom Handy nutzen und dann eben per Bluetooth übertragen.

    Ich finde das Ganze sehr interessant, allerdings gefällt mir das Design gar nicht. Wer weiss, in 5 Jahren gibt es das vielleicht als Kontaktlinse. (das Militär ist schon am forschen)

  • Als Brillenträger befürworte ich die Entwicklung. Dass dadurch das Volk verdummt oder soziale Interaktion leiden sehe ich eigentlich weniger. Ich frag heute schon niemanden auf der Straße nach dem Weg oder lass mich von „Fachverkäufern“ in Läden beraten. Da hat das Internet (mir zumindest) längst bewiesen, dass es effizienter ist. Und ob ich mit dem Netz mittels Brille oder Handy kommuniziere ist doch nicht so entscheidend.

    • Mich beschäftigt zur Zeit auch die Frage, ob wir modernen konsumierenden Menschen verdummen. Was mir dabei auffällt, ist, dass einE Ipad-BesitzerIn nicht mehr verstehen muss, wie das Internet funktioniert. Wir können uns abwechslungsreich direkt aus dem Supermarkt ernähren, ohne gut kochen können zu müssen – geschweige denn zu wissen, wie Feuer gemacht wird. Moderne Autos brauch ich wegen der Elektronik gar nicht mehr versuchen, selbst zu reparieren. Beim Reisen habe ich mich gefragt: Wenn ich keine Leute mehr nach dem Weg frage, geht mir denn dann nicht menschlicher Kontakt verloren? Und vielleicht ein guter persönlicher Tipp für eine nette Ecke in der Stadt?

      Ich hab jedenfalls bewusst vor einigen Tagen meinen Facebook-Account gelöscht. Ich möchte echte Kontakte, kreative Zettel auf reellen schwarzen Brettern und möglichst nahe und echte Kommunikation. Das ist für mich qualitatives Leben – die Digitalwelt scheint mich davor abzulenken aber viele Konsummöglichkeiten zu bieten.

  • Für diese Funktionen würde ich mir sogar einen Chip implantieren (bin Brillenträger) lassen 😉
    Die Brille als „Vorversion“ zur Chip-Implantation ist jedoch schon ausreichen.
    Geile Sache was google immer wieder auf die Beine stellt.

  • Ich finde neue Techniken immer wieder toll. Es ist ja auch kein Muss. Niemand MUSS sich dieses Gerät kaufen. Es kann den Alltag erleichtern und warum sollte man solch eine Hilfestellung nicht annehmen?
    Wenn es dann auch noch im Handel zu „erträglichen“ Preisen erhältlich ist, dann ist doch alles super. Anbieter wie Mister Spex, die innovativ, jung und frisch sind, könnte ich mir als Anbieter dieser Brille gut vorstellen.

    • Ganz so einfach ist das nicht mit dem Müssen und Können.

      Klar muss niemand sofort bei jeder neuen Technik mitziehen. Wenn allerdings eine Innovation nach gewisser Zeit zu einem Standard wird, den fast alle verwenden, wenn immer mehr Partizipationsmöglichkeiten an den alltäglichsten sozialen Verrichtungen dann nur denen zukommen, welche sich diesem Standard angepasst haben und eine intensivere und von Benachteiligungen freie Partizipation immer stärker gar nur denen möglich ist, die zahllose Aspekte ihres Lebens nahezu vollständig nach den Regeln des inzwischen etablierten technologischen Standards gestalten, dann sieht man, dass die Freiheit der Wahl in solchen Fragen im Extremfall nur noch die Entscheidung zwischen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und Ausschluss aus selbigem belässt. Freiheit ist eben auch eine Frage des Grades und Technik ist niemals bloß neutrales Mittel des freien Verfügens.

      Und unsere »junge Generation« ist im übrigen ihrer eigenen Zeit nicht gewachsen (ja geradezu antiquiert), hat ihre eigentliche Situation bei aller Medienversiertheit eben noch gar nicht verstanden, solange dieses Prinzip nicht mehrheitlich einsichtig geworden ist.

  • Ich finde die Idee einfach brillant und schätze das die Brille lediglich als einfaches Peripheriegerät fungieren wird.
    In der Tasche läuft ganz normal ein (Android)-Smartphone was via Bluetooth mit der Brille kommuniziert.
    Vielleicht erscheint die erste Fassung bereits zum Weihnachtsgeschäft… Freuen würde es mich 🙂

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