Google verändert Google Chrome Nutzungsbedingungen

Chrome

Einen Tag nachdem gestern fast überall in der Blogosphäre über die Nutzungsbedingungen von Google Chrome geschrieben wurde, hat Google nun reagiert und in den USA die Nutzungsbedingungen geändert.

Punkt 11 heißt nun:

Das Urheberrecht sowie sämtliche anderen Rechte, die Sie hinsichtlich Ihrer mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte bereits besitzen, verbleiben in Ihrem Besitz.

Die Deutschen Nutzungsbedingungen sind noch auf dem alten Stand:

Sie erkennen an, dass diese Lizenz Google dazu berechtigt, die Inhalte anderen Unternehmen, Organisationen oder Personen zugänglich zu machen, die mit Google zum Zweck der Bereitstellung syndizierter Services zusammenarbeiten, sowie die Inhalte im Rahmen der Bereitstellung solcher Services zu nutzen.

Google bestätige gegenüber Golem, dass auch die deutschen Bedingungen schnellstmöglich und vor allem rückwirkend geändert werden sollen.

Ein ähnlicher Abschnitt sorgte im Herbst 2007 bei Google Docs für aufsehen. Damals hat Google zwar schnell reagiert, aber der alte Text war noch über einem Monat online.

[Golem]

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comment ommentare zur “Google verändert Google Chrome Nutzungsbedingungen

  • Das hat aber nix mit dem Browser zu tun, oder?
    Da gehts ja um Tabellen und Picasa und co.

    Oder versteh ich da etwas falsch?

  • Es gilt auch für den Browser, da der Browser im ersten Absatz als Service definiert wird und erklärt wird, dass wenn im weiteren Dokument von Services gesprochen wird die Software mit eingeschlossen ist.

    Zitat:
    1.1 Die Nutzung der Produkte, Software, Dienste und Websites von Google (in diesem Dokument zusammenfassend als „Services“ bezeichnet und ausschließlich aller Services, die von Google gemäß einer separaten schriftlichen Vereinbarung bereitgestellt werden) unterliegt den Bedingungen einer rechtlich bindenden Vereinbarung zwischen Ihnen und Google. „Google“ steht für Google Inc. mit Hauptsitz in 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. In diesem Dokument wird die Zusammensetzung der Vereinbarung erläutert. Darüber hinaus werden in diesem Dokument einige der Bedingungen der Vereinbarung dargelegt.

  • Hahaha, man lasse sich das auf der Zunge zergehen, was da steht… 66.600gle.de sage ich da nur.

    „Jaaaa, das muss man ja so machen, weil das macht ja jeder so und wir haben uns dran gewöhnt, dass es so ist, weil es ist ja google und bla fasel….“ – dann legt mal in der Art los. xD

    GOOGLE IS EVIL!

  • Warum sind die Evil wenn sie es rückwirkend zum besseren geändert haben? Ich verstehe die Logik hinter deiner Anschuldigung nicht ganz.

  • Ich möchte noch zusätzlich darauf aufmerksam machen, dass die EULA ohnehin nur bei der Binary von Chrome von Bedeutung ist.

    Wer ihr nicht zustimmen will, der kann sich einfach die Quellen des Chromium-Projektes nehmen und kompilieren.

    Sich über die Bösartigkeit von OpenSource-Software auszulassen ist gerade zu ignorant. Wem nicht passt was die Software treibt, darf sie ändern.

    Es liegt also einfach nur an der Faulheit der Nutzer und sicherlich nicht an bösen Absichten von Google die einem die Möglichkeit geben die Software an seine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse anzupassen.

  • Aha, ich möchte darauf hinweisen, dass natürlich JEDER mit einem Compiler umgehen kann – Dein Argumentation ist ungefähr so hirnrissig wie Menschen, die mit Ihrem Leben unzufrieden sind vorzuschlagen Suizid zu begehen *kopfschüttel* Es liegt also nur an der Angst vor dem Tot und dafür kann ich ja nix – um mal auf das Faulheitargument zu reagieren!

  • Es gibt bereits vorkompilierte Version, wenn du den Leuten vertraust die solche Pakete anbieten brauchst du es nicht selbst zu machen.

    Das Projekt selbst bietet eine ausführliche Anleitung an wie man es unter Windows und anderen Betriebssystem kompiliert.

    Du wirst doch wohl nicht abstreiten wollen, dass Google hier alle Karten auf den Tisch gelegt hat. Jeder der die Lust hat sich damit zu beschäftigen kann sich ansehen was in dem Programm vor sich geht, und es gibt gewiss genügend Leute sich die Mühe machen.

    Mir erschließt sich nicht wie du davon ausgehen kannst Google sei „evil“ obwohl sie dir, wie jedem anderen die Möglichkeit geben ihnen über die Schulter zu schauen und EULA-freie Programmpakete zu schüren.

    Sie haben genügend geschlossene Anwendungen bei denen du dir nicht sicher sein kannst was darin vor sich geht. Das ist hier aber nicht der Fall.

    Oder bist du etwa einer derjenigen der OpenSource-Software als böse bezeichnet?

    Aber ich denke die Sache hat sich ja mit deinem letzten Kommentar ergeben. Ausweichend, irgendwelche abstrusen Vergleiche anstellen zeugt nicht gerate von deiner Fähigkeit sich konstruktiv an einer Diskussion zu beteiligen.

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