Android: Gboard revolutioniert die Spracheingabe – neue Gemini-KI optimiert diktierte Texte vollständig (Video)
Immer mehr Nutzer verzichten selbst in der Tastatur-App Gboard auf das Tippen und nutzen stattdessen die Spracheingabe, um längere Texte oder Antworten zu verfassen. Das kann bequem sein, durch die meist notwendige Korrektur aber auch zur Geduldsprobe werden. Jetzt bekommt die Tastatur-App eine völlig neue Funktion, mit der stets vorzeigbare Botschaften in die Textfelder eingetragen werden.
Viele Menschen setzen auf die Spracheingabe, die gerade in der persönlichen Kommunikation sehr praktisch sein kann. Allerdings nicht in Form von Sprachnachrichten – die ja wiederum sehr unbeliebt sind – sondern durch Transkribierung. Das ist etwa in der Tastatur-App Gboard möglich, die seit jeher eine Spracheingabe bietet. Jedes gesagte Wort wird aufgezeichnet, in Text umgewandelt und entsprechend in das Textfeld eingetragen.
Wer diese Form der Eingabe häufiger nutzt, der wird wohl bemerkt haben, dass man nicht immer so spricht, wie man es gerne geschrieben hätte. Der Text ist vielleicht gefüllt mit Wörten wie „ähm“ oder „öhm“, vielleicht hat man auch einmal kurz laut gedacht oder schneller gesprochen als nachgedacht. Nicht selten ist eine Korrektur notwendig, für die man dann doch wieder in die Tasten greifen muss. Aber das geht auch anders.
Google startet jetzt innerhalb von Gboard die neue Spracheingabe „Rambler“ (auf Deutsch nennt man es schlicht „Klartext“). Bei Rambler ist es so, dass der Text nicht Live eingetippt wird, sondern sich die KI das gesamte Diktat anhört und es erst anschließend in Text umwandelt. Das liegt aber nicht an einer verzögerten Verarbeitung, sondern an der Tatsache, dass der Text völlig anders verarbeitet wird. Rambler ist im Grunde ein sehr exakter Prompt, aber keine reine Transkribierung.
Rambler sorgt dafür, dass der diktierte Text unmittelbar nach dem Ende der Aufnahme in einer vorzeigbaren und reinen Klartext-Variante vorliegt. Dazu werden Füllwörter entfernt, es werden Wiederholungen entfernt, erkannte Denkpausen werden entfernt oder herausgefiltert. Außerdem werden die aufgesagten Korrekturen („äh nein, ich meine ….“) vorgenommen und das zuvor aufgesagte ersetzt. Das Ergebnis ist im besten Fall der Text, den man eigentlich diktieren wollte.
Aber auch nach dem Ende des Diktats kann Rambler noch gute Dienste leisten: Denn der eingefügte Text lässt sich jederzeit weiter per Spracheingabe anpassen. Mit einer Anweisung wird es professioneller formuliert, vielleicht gekürzt oder auch verlängert. Er kann auch direkter formuliert werden, es lassen sich weitere Fakten austauschen oder gar der gesamte Text in eine andere Sprache übersetzen. Selbst das automatisierte Einfügen von Emojis ist möglich.
Rambler ist sogar dazu in der Lage, mehrere Sprachen gleichzeitig zu erkennen. Ihr könnt ohne Pause die Sprache wechseln und die Gemini-KI wird diese Textstellen entsprechend anderssprachig aufnehmen und umsetzen. Das neue Rambler wird laut Google-Support auch in deutscher Sprache angeboten, zunächst allerdings nur auf den Pixel 11-Smartphones.
Letzte Aktualisierung am 12.08.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
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