Android am Desktop: Das ist der Magic Pointer – Google zeigt große Neuerfindung des Mauszeigers (Videos)

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Google wird schon sehr bald mit Android am Desktop starten und hat sich dafür nicht nur viel Zeit gelassen, sondern auch einiges einfallen lassen. Dazu gehört unter anderem der Magic Pointer, der das Betriebssystem Aluminium OS auf den Googlebooks mit starken neuen Möglichkeiten versorgen soll. Man spricht von nichts weniger als der „Neuerfindung des Mauszeigers“. Wir zeigen euch, was dahintersteckt und wie sich das nutzen lässt.


aluminium os googlebook screenshot

Schon in wenigen Wochen lädt Google zum Googlebook-Event, das wohl am 15. September stattfindet und uns die neue Geräteklasse für den Desktop hervorbringen soll. Dabei hat an die Messlatte schon bei der ersten Ankündigung sehr hoch gehangen, denn man spricht von einer Neuerfindung des Desktops und bezieht dabei auch dessen wichtigstes Element mit ein – nämlich den Mauszeiger bzw. den Cursor. Mit dem Magic Cursor soll auch dieser ganz neu erfunden werden, aber natürlich nicht nur im Design, sondern auch funktionell.

Kein Element steht so sehr für den Desktop, wie der Mauszeiger. Dieser hat seit Jahrzehnten die Aufgabe, als verlängerter digitaler Finger des Nutzers die Elemente am Bildschirm auszuwählen, anzuklicken, zu verschieben oder in sonstiger Form zu interagieren. Sei es per Maus, per Touchpad oder gar per Touchdisplay. Jeder kennt deren Funktionalität. Schon bald will Google diesen Bereich noch einmal revolutionieren, ohne dass sich die Nutzer an neue Hardware gewöhnen müssen. Möglich machen soll dies der „Magic Pointer“, den man als größte Maus-Revolution seit der Erfindung des Rechtsklicks verkauft.

Google hat das Ganze in der Präsentation auch „Schüttel-Cursor“ genannt und liegt damit gar nicht so falsch. Denn eigentlich ist es nur eine neue Geste für den Cursor, der für diese über das jeweilige Element geschüttelt werden muss. Während ein normaler Klick ein Element auswählt und ein Rechtsklick in den meisten Betriebssystemen Kontextinformationen liefert, wird beim Schütteln die Gemini-KI aktiv. Diese schaut sich das darunterliegende Element an und soll entsprechende Möglichkeiten bieten, so wie ihr das in den folgenden Videos sehen könnt.




Dokumente bearbeiten

textlastige Eingabeaufforderungen mit einfacheren, intuitiveren Interaktionen.

Listen verschieben

Ein KI-System, das diese Kombination aus Kontext, Zeigen und Sprache versteht, würde es Benutzern ermöglichen, komplexe Anfragen in natürlicher Kurzform zu stellen.

Videos analysieren

Ein angehaltenes Bild in einem Reisevideo wird zu einem Buchungslink für dieses cool aussehende Restaurant.




Der magische Cursor ist gewissermaßen das Desktop-Pendant von „Circle to Search“, denn es funktioniert beinahe gleich. Einen echten Mehrwert sehe ich persönlich zwar noch nicht und auch die Geste ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber Google wird sicher sehr viel daran setzen, dies zu etablieren und für die Nutzer sinnvoll zu gestalten. Google ist gut darin, solche neuen Konzepte zunächst bei den Nutzern reifen zu lassen und später mit vorteilhaften Funktionen zu versehen.

Für Google ist eine solche Funktion auch ein wichtiger Part der Strategie, die Nutzer darauf zu trainieren, für möglichst viele Dinge die Gemini-KI zu verwenden. Hat man den Nutzern das erst einmal antrainiert, werden sie es im digitalen Alltag an vielen Stellen nutzen wollen – auch am Smartphone und möglichen weiteren Geräten. Passend dazu hat Google schon im Mai den Start des Magic Pointer in Google Chrome angekündigt. Bisher ist es zwar noch nicht so weit, aber das könnte parallel zur Googlebook-Ankündigung diese Geste auf Milliarden Desktopgeräte bringen. Google setzt wieder auf das Trojanische Pferd.

Seit einigen Wochen steht die Magic Pointer-App für Android im Google Play Store zur Verfügung, nutzbar ist sie aktuell aber noch nicht.

[9to5Google]

Letzte Aktualisierung am 20.08.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


 


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