Googlebooks: Das ist die neue Glowbar – ein schickes Markenzeichen mit speziellen Funktionen (Video)
Google hat die neue Geräteklasse der Googlebooks vorgestellt, die sich nicht nur durch das neue Betriebssystem vom Rest der Laptop-Welt abheben will, sondern auch mit auffälligen Geräten. Als wichtigstes Erkennungsmerkmal hat man die Glowbar konzipiert, die sowohl als herstellerübergreifendes Markenzeichen dienen als auch Informationen für den Nutzer vermitteln soll.
Mit den Googlebooks steigt Google in einen für IT-Verhältnisse sehr alten Markt ein, der in den letzten Jahren nicht unbedingt für Innovationen bekannt war (Ausnahmen bestätigen die Regel): Laptops für den Desktop. Um die Geräte von den klassischen Windows-Laptops sowie den Apple-MacBooks abzuheben, setzt Google auch äußerlich auf ein Markenzeichen, das auffällig und dezent zugleich ist sich auch praktisch anwenden lässt.
Mit der Glowbar hat Google eine Designrichtlinie geschaffen, die sich auf jedem Googlebook findet. Sie soll für Googlebooks das sein, was das leuchtende Apple-Logo früher für MacBooks war: Ein sofort sichtbares Statussymbol, das man schon erkennt, bevor der Laptop überhaupt aufgeklappt wird. Die Hersteller können sie am Deckel des Geräts an beliebiger Stelle positionieren, wobei sich die ersten Partner für eine Position am oberen oder unteren Rand entschieden haben.
Es handelt sich bei der Glowbar um einen markanten, länglichen Leuchtstreifen, der in unterschiedlichen Farben und mit Animationen beleuchtet werden kann. Die Glowbar leuchtet in den vier klassischen Google-Farben (Blau, Grün, Gelb und Rot) und dient als universelles, physisches Erkennungsmerkmal für diese neue Geräteklasse. Gleichzeitig zeigt sie, parallel zum Logo des Laptop-Herstellers, die Google-Zugehörigkeit. Viele Menschen assoziieren Google mit der Kombination dieser vier Farben.
Funktionen der Glowbar
Die Glowbar ist aber nicht nur ein Designelement und Erkennungszeichen, sondern übernimmt auch funktionelle Aufgaben, die auf dem neuen Betriebssystem Googlebook OS basieren. Laut der Ankündigung soll die Glowbar beim Hochfahren des Laptops „tanzen“, mit einer fließenden Bewegung den Akkustand zeigen und unterstützt weitere verspielte Muster für ausgesuchte Aktionen und Anwendungen. Bekannt ist bisher ein visuelles Feedback, wenn die Gemini-KI aktiv ist.
Damit geht man in eine ähnliche Richtung wie beim HiLight auf den Pixel 11-Smartphones, das allerdings deutlich dezenter und weniger schick umgesetzt worden ist. Allein aufgrund der damaligen Googlebook-Leaks hätte ich hier im Blog meine Pixel HiLight-Varianten favorisiert, um diesem einerseits mehr Möglichkeiten zu geben und auf der anderen Seite ein einheitliches Design über Geräteklassen hinweg zu schaffen.
Google will die Glowbar nicht nur für eigene Zwecke nutzen, sondern diese auch für Entwickler öffnen, damit diese ihre eigenen, interaktiven Animationen entwerfen können. Wir dürfen gespannt sein.
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