Android: Google startet die neuen 3D-Emojis! Wie sieht eigentlich ein Emoji von hinten aus? (Video)

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Google hat in diesen Tagen damit begonnen, die neuen 3D-Emojis für Android auch außerhalb des Pixel-Universums auszurollen, die die unverzichtbaren Bildchen gleich in mehreren Kategorien modernisieren sollen. Jetzt gibt man interessante Einblicke darin, wie diese entstanden sind, welche Herausforderungen es beim Design gegeben hat und wie man es geschafft hat, die Wärme der klassischen 3D-Emojis in die 3D-Welt zu übertragen.


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In diesen Tagen kommen die neuen Google Noto 3D Emojis auf den Smartphones vieler Nutzer an, vielleicht habt ihr die veränderte Palette auch schon auf euren Geräten gesehen. Man hat sich jedes einzelne Emojis vorgenommen und dieses sowohl in der Standarddarstellung modernisiert, als auch in vielen Fällen mit einer 3D-Variante und einer neuen Standardanimation ausgestattet. Wir haben euch schon vor einigen Wochen gezeigt, wie die neuen 3D-Emojis von Google entstanden sind. Jetzt gibt man weitere Einblicke.

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Emotionen statt Realismus
Zunächst setzte man auf Emotionen statt Fotorealismus: Anstatt die Möglichkeiten der 3D-Technik für hyperrealistische Grafiken voll auszuschöpfen, lag der Fokus auf der emotionalen Klarheit. Dazu hat man die sogenannte „Känguru-Regel“ geschaffen – ein Känguru soll niedlich wirken und nicht wie ein bedrohliches, anatomisch korrektes Muskelpaket. Die Emojis wurden daher bewusst von Hand modelliert, was sich in den Varianten zeigt und natürlich auch in der benötigten Zeit niedergeschlagen hat.

Weniger ist mehr
Zu viele Details wie realistische Augen oder Nasenlöcher verlangsamen laut Studien die emotionale Wahrnehmung. Das Design wurde daher simpel gehalten, um den Ausdruck universell lesbar zu machen und den „Uncanny Valley“-Effekt (unheimliche Realitätsnähe) zu vermeiden. Damit die Emojis auch winzig klein in einer Chatblase noch gut erkennbar sind, wurde eine strikte Regel angewendet: Jedes Emoji darf maximal drei essenzielle visuelle Merkmale besitzen, da zu viele Details in kleiner Größe nur wie Rauschen wirken.




Die Umstellung auf 3D erforderte es, Emojis von allen Seiten zu durchdenken. Dabei wurden auch alte 2D-Designfehler korrigiert – so bekam der Pudel beispielsweise sein zuvor verborgenes viertes Bein zurück. Zudem werden Tiere in der neuen Palette oft mit vollem Körper statt nur als Kopf dargestellt, um durch ihre Haltung mehr Empathie zu wecken. Im obigen Video könnt ihr auch eine ganze Reihe von Beispielen sehen, bei denen man dies umgesetzt hat.

Um zu verhindern, dass Emojis mit dunkleren Hauttönen auf dunklen Hintergründen verschwinden, nutzte Google ein KI-Tool zur Kontrastprüfung. Die Designer fügten den betroffenen Emojis dann bei Bedarf manuell feine Lichtkanten und Konturen hinzu, anstatt dies einem automatischen und vielleicht verfälschenden Filter zu überlassen. Auch hier ist also echte Handarbeit gefragt gewesen. Wer sich die neuen Emojis ansehen möchte, kann dies bei den Google Noto Emojis tun.

[Google Design]


 


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