Googlebooks: Die neue Geräteklasse erhält wohl eine umfangreiche Markteinführung – Google fährt alles auf

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Google wird schon sehr bald in einen neuen Produktbereich einsteigen, den man lange Zeit nur auf Sparflamme bedient oder gar vollständig ignoriert hat – die Rede ist natürlich von den Googlebooks für den Desktop-Neustart. Jetzt zeichnet sich ab, dass die Strategen eine sehr umfangreiche Markteinführung planen, bei der nichts dem Zufall überlassen werden soll. Man dürfte aus allen Rohren feuern.


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Ich philosophiere hier im Blog schon seit Jahren darüber, warum Google den Desktop weitestgehend ignoriert oder nur mit halbgaren Produkten bedient. Während man mit Android auf vielen Geräteklassen erfolgreich bis hocherfolgreich ist, hatte man Windows, Linux und MacOS bisher kaum etwas entgegenzusetzen. Der Android-Desktopmodus war eher Spielerei als ernsthafter Anlauf und schon seit Jahren ist klar, dass die Chromebooks trotz aller überzeugter Nutzer einfach nicht das Zeug haben, um wirklich abzuheben.

Es gab immer wieder Spekulationen und vielversprechende Produkte – von der Zusammenführung ChromeOS/Android über großspurige Ankündigungen (ohne Taten) rund um Android-Desktop bis hin zum geheimnisvollen Betriebssystem Fuchsia. Das meiste ist im Sande verlaufen, doch jetzt steht man endlich vor dem großen Einstieg, der seit Jahren überfällig ist. Jetzt zeichnet sich immer stärker ab, dass es sich dabei nicht nur um einen weiteren Anlauf handelt, sondern man sehr große Pläne verfolgt und wohl eine aggressive Produkteinführung plant.

Googlebooks – der Name verpflichtet
Allein der neue Produktname der Googlebooks zeigt, wie hoch die Bedeutung der neuen Produkte ist. Man hätte sich irgendeinen neuen Markennamen ausdenken können – von der Wiederbelebung des Pixelbooks bis hin zum Geminibook. Aber nein, man gibt den eigenen Markennamen her und hat daher bei einem Flop natürlich auch einiges zu verlieren. Seit der ersten Ankündigung im Mai wissen wir daher, dass etwas Großes kommt.




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Jahrelange Vorbereitung und starke Partner
Die Googlebooks werden nicht von Null aus dem Boden gestampft. Das neue Betriebssystem Aluminium OS basiert mutmaßlich auf dem Android-Desktopmodus, den man seit zwei Jahren plötzlich stark weiterentwickelt hat. Dazu kommt ein sehr stark verwobenes Gemini, das die versprochene KI in jeden Bereich bringt. Gleich zum Start kann man außerdem Partner wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo nennen, die Googlebooks anbieten werden.

Die ersten echten Gemini-Geräte
Für Google geht es nicht nur darum, den Desktop zu erobern – das ist eher ein angenehmer Nebeneffekt. Stattdessen geht es darum, das Android-Ökosystem auszubauen, auf alle wichtigen Computing-Plattformen auszuweiten und primär vor allem um eines: Gemini soll in die letzte Bastion einziehen, auf der es bisher noch nicht verfügbar gewesen ist. Auf dem Smartphone, Tablet, im Auto, am Fernseher, auf Kopfhörern und im Smart Home ist Gemini zu finden – doch am (von vielen Menschen) täglich über Stunden genutzten Desktop ist Gemini zumindest noch nicht nativ vorhanden. Das wird sich ändern.

Umfangreiche Medienkampagne mit Presse-Unterstützung
Am Dienstag lädt man zum großen Googlebook-Event, das einzig und allein für Pressevertreter veranstaltet wird. Dass die Presse vorab über Event-Inhalte informiert wird, ist nicht ungewöhnlich. Dass man aber ein großes Event und Ausschluss der Öffentlichkeit veranstaltet, gehört selbst für Google nicht zum Alltag. Das Kalkül dürfte sein, die Presse mit umfangreichen Informationen und vielleicht auch einem Schwung Geräten zu versorgen. Wenn sie dann einige Wochen (oder gar Monate) später über die echte Produktvorstellung berichten, soll eine mögliche Begeisterung oder zumindest Erfahrung zwischen jeder Zeile zu lesen sein.


Ich denke, wir können zum Googlebook-Start mit einer wirklich großen Kampagne rechnen. Vielleicht in einer Dimension, wie es sie vor über drei Jahrzehnten zum Start von Windows 95 gegeben hat. Passend wäre es ja…

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