Google stellt im Mai sehr viele neue Produkte vor, doch kaum eines hat so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie der Fitbit Air Fitnesstracker. Das schlanke Gerät ist mehr als nur ein Stückchen Hardware, denn es markiert Googles Neustart im Fitnessbereich, der eine neue App mitbringt, neue Gemini-Schwerpunkte und auch ein neues Abo. Hier findet ihr alle Infos zum Fitbit-Neustart.
Google ist schon seit vielen Jahren im Fitnessbereich aktiv, hat eine Reihe von Apps geschaffen und sich vor gut sieben Jahren Unterstützung mit der Milliarden-Übernahme von Fitbit geholt. Wirklich erfolgreich war man damit bisher nicht, sodass es in den letzten Jahren kaum neue Produkte gab, die Apps praktisch nicht weiterentwickelt wurden und die Marke eher verwaltet wurde. Dennoch war natürlich nicht zu erwarten, dass Google diesen auch für die Pixel Watch wichtigen Bereich verlassen wird.
Ich hatte hier im Blog schon mehrfach das Aus von Fitbit ins Spiel gebracht, das allerdings nur aus einer Aufgabe der Marke bestehen würde. Genauso ist es jetzt auch gekommen, denn im Softwarebereich verabschiedet man sich vollständig von Fitbit und setzt stattdessen auf Google Health und Gemini. Im Hardwarebereich ist die Marke zwar noch vorhanden, tritt aber als „Google Fitbit“ auf – was Fitbit eher zur Bezeichnung der Produktreihe als zur echten Marke macht. Und so wundert es nicht, dass auf dem Produkt die Logos von Google und Gemini zu finden sind – aber nicht von Fitbit.
Der jetzt eingeleitete Neustart dürfte nur der erste Schritt sein, denn das gesamte Google Health-Universum kann sehr viel mehr. Zunächst wird der Fitbit Air Fitnesstracker als Einzelkämpfer auftreten, denn wer mehr möchte, der kann auf die Pixel Watch zurückgreifen. Schauen wir uns einmal an, was dieser Neustart so alles umfasst.
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Fitbit Air Fitnesstracker
Das Flaggschiff des Neustarts ist der neue Fitnesstracker Fitbit Air, den Google parallel zu allen anderen Angeboten vorgestellt hat. Das Gadget am Handgelenk zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es völlig ohne Display auskommt und sowohl auf den ersten als auch zweiten Blick eher einem dezenten Schmuckstück gleicht.
Die Hardware ist gut versteckt: Auf der Rückseite befindet sich die Hardware, die fleißig Schritte zählt, Bewegungen erkennt, eine permanente Pulsmessung bietet und auch den Sauerstoffgehalt im Blut messen kann. Außerdem gibt es eine Status-LED mit vielen Informationen, die kaum auffällig am Rand des Trackers platziert ist. Das ist aber noch längst nicht alles, das ihr über den Tracker wissen müsst.
Google ist zwar kein Pionier in diesem Bereich, denn es gab zuvor schon Fitnessbänder ohne Display, aber man hat ein sehr attraktives Gesamtprodukt geschnürt: Wie ihr auf obigem Vergleichsbild sehen könnt, ist Fitbit Air deutlich dezenter als ein WHOOP-Armband und kostet nur die Hälfte bis ein Drittel des Preises. Jetzt könnt ihr übrigens den neuen Fitnesstracker Fitbit Air mit bis zu 30 Prozent Rabatt und Gratis-Armband bei Amazon vorbestellen, das solltet ihr bei Interesse nicht verpassen.
Der neue Fitnesstracker soll die Marke Fitbit im Hardware-Bereich wieder voranbringen und vielleicht darin als Produktlinie noch einmal ganz neu aufstellen. Zur Auswertung der Daten wird ein per Bluetooth angebundenes Smartphone benötigt, auf dem die neue Google Health-App läuft. Siehe nächster Punkt.
» Alle Infos zum neuen Fitbit Air Fitnesstracker
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Google Health
Auch eine neue App gehört zum Neustart und sorgt dafür, dass die vom Fitnesstracker gesammelten Daten überhaupt abrufbar sind und organisiert werden. Die neue App nennt sich Google Health und ersetzt die bisherige Fitbit-App. Die App hat nichts mit ihrem sehr alten Vorgänger zu tun, der damals als Plattform für digitale Gesundheitsakten und Krankenhäuser gestartet ist.
Die neue App wurde laut Google von Grund auf neu konzipiert und soll die zentrale Anlaufstelle für die Auswertung der gesammelten Daten stellen: Fitness, Gesundheit, Vitalität, Schlaftracking und auch das Zyklustracking sind im ersten Schritt mit an Bord. Neben Fitbit Air können auch alle anderen Fitbit-Geräte ihre Daten für diise App freigeben. Die App soll in der kommenden Woche starten, wobei Fitbit-Nutzern ein automatisches Update angeboten werden soll. Das Herzstück der App ist der neue Google Health Coach – siehe nächster Punkt.
» Das ist die neue Google Health App
Google Health Coach
Der Google Health Coach ist im vergangenen Jahr noch als „Fitbit Health Coach“ gestartet und soll jetzt, nach einer langen Testphase, für alle Nutzer zur Verfügung stehen. Das damalige Konzept bleibt bestehen, Gemini ist natürlich auch mit an Bord, und die Plattform erhält im Rahmen des Neustarts nur eine neue Bezeichnung. Während die Google Health-App die gesammelten Daten in roher und schick aufbereiteter Form darstellt, soll der Coach tiefere Analysen erstellen. Dieser setzt laut der Ankündigung realistische Ziele, erstellt Trainingspläne, adaptiert diese bei Bedarf, kann den Nutzer antreiben, aber auch bremsen.
Der Health Coach ist so etwas wie ein Personal Trainer, der auf allen Geräten zur Verfügung stehen soll. In der Grundversion wird beschränkt sich dieser allerdings nur auf die Auswertung der Datenströme, während der aktive Bereich – nämlich das echte Coaching – ein Abo erfordert. Dazu hat man das Paket Google Health Premium geschaffen – siehe nächster Punkt.
» Das ist der neue Google Health Coach
Google Health Premium
Das neue Abo Google Health Premium ersetzt das bisher schon verfügbare Fitbit Premium. Die Konditionen bleiben zunächst unverändert, sodass Google den alten Umfang und auch die vielen KI-basierten Neuerungen zum gleichen Preis bietet. Weil das vorherige als deutlich überteuert galt, bleibt zu hoffen, dass Google den Preis noch lange Zeit stabil hält.
Zu den konkreten Vorteilen des Abo gehört der Zugang zur Gemini-KI, die Fragen an den Health Coach, die personalisierten Fitnesspläne oder auch detailierte Schlafdaten. Außerdem werden proaktiv Statistiken erstellt, die den Nutzern angeboten werden sollen, um ihn zu motivieren oder vielleicht auch bei Übermotivation etwas zu bremsen. Dabei bekommen die Schwerpunkte Fitness und Health zur Anwendung. Auch eine Workout-Mediathek wird geboten, die den Nutzer ebenfalls etwas mehr Mut zum Training machen soll.
» Alle Infos zum neuen Google Health Premium-Abo
Google Fit wird eingestellt
Die eine App kommt, die andere geht. Das mittlerweile altehrwürdige Google Fit hat seine besten Tage schon sehr lange hinter sich und wird leider schon in wenigen Wochen eingestellt werden. Einen echten Ersatz gibt es nicht, den Nutzern soll aber ein einfacher Übergang in das Fitbit- bzw. Google Health-Universum geboten werden. Dieser ist dank der im vergangenen Jahr geschaffen Plattform Google Health Connect auch heute schon möglich.
» Alle Infos zur Einstellung von Google Fit
Neustart ist nur der erste Schritt
Der Neustart von Google Health rund um den Fitbit-Tracker dürfte nur der erste Schritt sein, denn nicht umsonst hat man die Platttform „Health“ genannt und auch Themen wie Vitaltracking, Gesundheit und mehr ausgerichtet. Perspektivisch dürfen wir weitere Tracker erwarten, die vielleicht gar nicht am Handgelenk, sondern an anderer Stelle getragen werden – eventuell auch die Smart Glasses?
Auch neue Schnittstellen werden kommen, die nicht nur vermehrt Daten sammeln, sondern auch verwenden sollen. Schon seit einigen Wochen ist bekannt, dass Google in Kooperation mit DocMorris eine Online-Apotheke aufbauen will. Auch der damalige Zweck der alten Health-Plattform (die schon seit über 15 Jahren existiert) könnte erneut in Angriff genommen werden – nämlich eine digitale Krankenakte (oder positiver: Gesundheitsakte), auf die auch Ärzte zugreifen und Daten eintragen oder abrufen können. Wir dürfen gespannt sein, was da so alles kommt.
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