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Messenger-Chaos neu erklärt: Google äußert sich zur Zukunft von Allo, Duo, Hangouts & Messages ¯\_(ツ)_/¯

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In den vergangenen Tagen gab es viele Verwirrungen und Diskussionen rund um Googles Aktivitäten im Bereich Messaging. Die Rede ist sowohl von Einstellungen als auch von Neustarts, was durch die brodelnde Gerüchteküche natürlich auch die bestehenden Produkte gefährdet. Google sah sich nun also dazu gezwungen, die zukünftigen Pläne für Hangouts, Allo und auch Duo im offiziellen Blog bekannt zu geben. Dabei werden praktisch alle Gerüchte bestätigt.


Die letzten Tage waren mit Gerüchte rund um Googles Messenger nur so gefüllt: Es begann mit dem Gerüchte, dass Google Hangouts eingestellt wird, ging dann direkt über in den Neustart von Hangouts Meet & Chat und endete erst gestern damit, dass nun auch Google Allo das zeitliche segnen wird. All das wurde nun tatsächlich von Google bestätigt, nachdem man das ganz zuvor noch auf Twitter dementiert hat.

Google hat sich nun offiziell zur Zukunft der eigenen Messenger-Produkte geäußert und zeigt selbst damit, dass man eine etwas zu große Produktpalette hat. Im Folgenden findet ihr alle Informationen noch einmal in strukturierter Form.

Android Messages
Der frisch umbenannte Messenger Android Messages wird weiter entwickelt und wird derzeit dank vieler Partner von über 175 Millionen Nutzern verwendet. Die populären Features von Allo sollen den Weg zu Messages finden, was schon vor einigen Monaten in der Form angekündigt wurde. Welche das genau sein werden, ist aber bis heute nicht bekanntgegeben worden. Auch die Updates von Messages in den letzten Monaten sprechen eher nicht für schnelle und große Veränderungen.



Google Allo
Und wenn man schon einmal das Beste aus Allo in einen anderen Messenger bringt, kann man diesen auch gleich ganz einstellen. Das erst seit gestern kursierende Gerücht hat sich nun bewahrheitet und wurde von Google bestätigt. Allo wird schon im März 2019 eingestellt und wird dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Wer möchte, kann alle Allo-Chats exportieren.

Google gibt an, dass man sehr viel durch die Entwicklung von Allo gelernt hat, insbesondere die Assistant-Integration in den Messenger. Es wird also natürlich nicht als Flop verkauft, offizielle Nutzerzahlen werden aber auch zuletzt nicht genannt.

» So lassen sich Chats und Medien aus Google Allo sichern und herunterladen «

Google Duo
Die Zukunft des Video-Messengers Google Duo wird ziemlich offen gelassen, denn man sagt nicht, wie es mit diesem weitergeht. Stattdessen blickt man auf die Verbesserungen der vergangenen Monate zurück. Das klingt nicht nach Einstellung, aber auch nicht zu einem 100%igen Bekenntnis dazu, dass der Messenger auch langfristig eine Rolle in der Messenger-Strategie spielt. Insbesondere die neue Hangouts-App stellt eine ernste interne Konkurrenz da.

Google Hangouts
Die klassische Hangouts-App wird auch für Privatnutzer in die beiden Apps Hangouts Chat und Hangouts Meet aufgespalten, was schon vor über einem Jahr für Business-Nutzer durchgeführt wurde. Offenbar sieht man diesen Schritt als erfolgreich und bringt beide in den kommenden Monaten auch für alle normalen Nutzer. Dass das klassische Hangouts eingestellt wird, vermeidet man in der Ankündigung – man spricht lediglich von einer Weiterentwicklung in die anderen beiden Dienste.

Google Hangouts Chat & Meet
Die beiden neuen Messenger sollen für alle Nutzer zur Verfügung stehen, aber auch weiterhin im Enterprise-Bereich der Google Cloud als Standardlösung zur Verfügung stehen. Es gibt also keine Verschiebung, sondern lediglich eine Ausbreitung.



Von einem Chaos ins nächste

Was Google selbst vielleicht intern gut findet, sorgt bei den Nutzern nun wieder einmal für Verwirrung – und man merkt es nicht einmal. Auch in Zukunft wird man nun wieder 4 Messenger haben, dessen Funktionalität sich in vielen Punkten überschneiden wird, die untereinander aber allesamt nicht kompatibel sind. Das Angebot wird in Zukunft bestehen aus: Messages, Duo, Hangouts Chat und Hangouts Meet.

Messages und Duo sollen sich an den einzelnen Nutzer richten, während die beiden Hangouts-Lösungen für die Nutzung im Team konzipiert ist. Wo dort nun wieder genau der Trennungsstrich gezogen wird, ist völlig unklar. Lassen wir es einfach Google selbst beschreiben:

And by refocusing on Messages and Duo for consumers and Hangouts Chat and Hangouts Meet for team collaboration, we’re focused on delivering a simpler and more unified communications experience for all of you.

Alles klar? ¯\_(ツ)_/¯

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