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Google Nest: Die Smart Home-Marke verschwindet wohl vollständig – keine neuen Geräte, Apps oder Abos mehr

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Googles Hardware-Portfolio erstreckt sich über mehrere Branchen und hat seine Ursprünge tatsächlich im Smart Home-Bereich – über mehrere Jahre auch mit der Marke Google Nest. Jetzt steht der nächste Neustart vor der Tür und wir können wohl davon ausgehen, dass die seit jeher wenig populäre Marke „Nest“ eingestellt oder ähnlich wie Fitbit behandelt werden wird.


Google hat im Laufe der Jahre einige Marken übernommen oder geschaffen, mit denen die einzelnen Hardware-Bereiche abgegrenzt waren: Pixel für mobile Geräte, Fitbit für Fitnesstracker und Smartwatches, Nest für das Smart Home. Obwohl sie am längsten besteht und in der Hochphase ein breites Portfolio hatte, ist „Nest“ wohl die schwächste dieser Marken. Das weiß man auch bei Google und dürfte sich jetzt tatsächlich endgültig von dieser verabschieden.

Ich habe hier im Blog schon häufiger das Aus von Google Nest herbeigeschrieben und bis auf einen mehr als lieblosen Re-Release einiger Kameras ist niemals etwas geschehen, das dagegen sprach. Die letzten wirklich neuen Nest-Produkte liegen ein halbes Jahrzehnt zurück, veralten in hohem Tempo und werden schon bald Nachfolger erhalten, in denen die Marke mit den vier Buchstaben nicht mehr vorkommt.

Dazu muss man wissen, dass Google Nest nie eine starke Marke gewesen ist – weder in der äußeren Wirkung noch intern. Schon damals hatten wir nach der Übernahme über große Probleme berichtet – es kam gar zu einem „Clash der Kulturen“, der so weit ging, dass Googles Hardware-Chef der gesamten Nest-Sparte mit Schliessung gedroht hatte. Dazu kam es zwar nicht, aber die dadurch eher überschaubare Motivation zeigte sich in den folgenden Jahren im Portfolio.




Nest war in der Hochphase Googles Marke der Wahl für Smart Speaker, für Smart Displays, für smarte Kameras und auch einige Smart Home-Sensoren. Die Urprodukte wie das smarte Thermostat oder der smarte Rauchmelder waren eher unter ferner liefen zu finden. Heute sind beide Produkte nicht mehr verfügbar, Google ist aus dem Markt der Smart Home-Sensoren ausgestiegen, von den Nest-Kameras würde ich abraten und in puncto Smart Speaker und Smart Display ist das aktuelle Portfolio als peinlich zu bezeichnen.

Mittlerweile gibt es keine Nest-App mehr, es gibt kein Nest-Konto mehr, das Nest-Abo ist ein Google Home-Abo und in Kürze kommen mit Google Home Speaker und Google Home Display Nachfolger für den Smart Speaker und das Smart Display. Was bleibt dann noch von Nest? Lediglich die Kameras, die man möglicherweise auch nur als Alibi für den Markenschutz auf den Markt gebracht hat. Auch diese könnten unter „Google Home“ weiterlaufen.

Ich hatte erst gestern über das Verschwinden von Fitbit berichtet, das immerhin noch den neuen Fitnesstracker als Anker hat. Bei Nest könnte es mit den Kameras sehr ähnlich laufen oder man lässt die Marke gleich vollends fallen. Wirklich vermissen würde sie kaum jemand, auch wenn die Produkte vor vielen Jahren einmal beliebt gewesen sind. Auch mit dieser Übernahme hat man 3,2 Milliarden Dollar in den Sand gesetzt, denn ausgezahlt hat sich der damalige Umstieg von „Google Home“ auf „Nest“ (der jetzt exakt rückgängig gemacht wird), niemals.

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