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Googles KI-Power: Jetzt machen auch die TPUs große Konkurrenz – Milliardenauftrag für Google Tensor-Chips

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Google hat im KI-Bereich extrem aufgeholt und ist mit Gemini sowie dem drumherum aufgebauten Ökosystem inklusive der Google Cloud so gut aufgestellt wie kein zweites Unternehmen. Spätestens seit dieser Woche wissen wir, dass das nicht nur für Software und Plattformen gilt, sondern auch für die Hardware: Die neuen Google TPUs werden selbst für Dominator Nvidia zu einer echten Konkurrenz.


Google hat sich mit Gemini so breit aufgestellt, das kaum ein Nutzer an der KI vorbeikommt – und das wird sich in den nächsten Monaten noch verschärfen. Gleichzeitig profitiert man heute von den Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur und kann die dringend benötigte Rechenpower praktisch an die gesamte KI-Konkurrenz vermieten: OpenAI, Anthropic, Meta und Co gehören mittlerweile zu Googles größten Kunden.

Jetzt zeigt sich, dass Google nicht nur bei Gemini und der verfügbaren Rechenpower exzellent aufgestellt ist, sondern auch in der untersten Hardware-Ebene: Man entwickelt seit vielen Jahren eigene KI-Chips und konnte mit der letzten Generation einen enormen Sprung machen: Die Google TPU sind stärker als Nvidia, denn sie bieten mehr Leistung zum geringeren Preis. Das ist ein enormer Wettbewerbsvorteil für Google Cloud und jetzt will man diesen Vorteil weiter monetarisieren.

Wir hatten in dieser Woche berichtet, dass Alphabet und Blackstone KI-Rechenzentren für 25 Milliarden Dollar bauen werden. Für die in die riesigen Hallen gestapelten Server will man ausschließlich auf die Google-TPUs setzen und diese damit auch außerhalb der Google-Rechenzentren in den Massenmarkt bringen. Schon zuvor wurde bekannt, dass Meta seine Rechenzentren mit Google-TPUs statt mit Nvidia-Chips ausrüsten will.

Allein in den nächsten zwei Jahren wandern damit viele Milliarden Dollar Chip-Umsatz zu Google, die man sich eigentlich bei Nvidia erhofft hätte. Und so könnte Google recht schnell zum bedeutenden Chip-Lieferanten aufsteigen und ein weiteres Standbein für den KI-Boom gefunden haben. Erneut. Chapeau, Google.

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