Google betreibt ein breites Portfolio an Apps und Plattformen, die viele Nutzer in ihrem digitalen Alltag begleiten und nicht selten zu den führenden Produkten in ihren Bereichen gehören. Doch es gibt einen ganz großen Bereich, in dem man bis heute kaum vertreten ist und wohl einfach keinen Zugang findet – und das nicht, weil man es nicht versucht hätte. Die Rede ist vom gigantischen Markt der Videospiele.
Zumindest in der Außendarstellung gilt Google als Unternehmen, das eine gesunde Portion Humor mitbringt und für kleine Späße weder Aufwand noch Mühen scheut – eigentlich die perfekte Voraussetzung für eine gute Positionierung im Spaßbereich Gaming. Doch trotz aller Möglichkeiten und Überschneidungen ist es dem Unternehmen bis heute nicht gelungen, eine ernsthafte Präsenz im Bereich der Videospiele aufzubauen. Obwohl man enorm gute Argumente hat und es versucht hat.
Mit Android und dem Play Store betreibt Google eine der größten „Spielebezugsplattformen“ bzw. Endgeräte, auf denen die Nutzer zocken. Im Cloudbereich hat man sich schon vor Jahren auf Spiele eingestellt und konnte viele Partner gewinnen, die ihre stark auf Cloud basierten Spiele auf die Google-Server verschoben haben. Gleichzeitig betreibt man mit YouTube eine der größten Plattformen für die Lets Player. Schon vor Jahren hatte man außerdem große Pläne, mit Google Maps völlig neue offene Welten für Spieleentwickler zu bieten.
Das sollten genügend Überschneidungen sein, um einen ernsthaften Einstieg in den Spielemarkt zu wagen und mit besten Voraussetzungen zu starten, um sowohl Nutzer als auch Entwickler zu überzeugen. Bekanntlich hatte man das schon einmal getan, war damit aber vielleicht ein paar Jahre zu früh am Markt und hat erneut kein großes Durchhaltevermögen gezeigt – was man schnell durchblicken ließ und die Nutzer fernhielt.
Stadia – too much too soon
Klar, der Elefant im Raum ist die Spieleplattform Stadia. Mit dieser hat Google vor mittlerweile sechs Jahren den ganz großen Einstieg gewagt. Man wollte das Gaming in die Cloud verschieben und hat alle oben genannten Zutaten aus dem Portfolio angebunden. Man hat einen eigenen Controller entworfen, wollte Spiele plattformübergreifend anbieten und vor allem den Konsolen Xbox und PlayStation den Kampf ansagen. Die Erwartungen, auch bei Google, waren extrem hoch. In den ersten Monaten war zu spüren, dass hier ein völlig neuer Geschäftsbereich mit großer Bedeutung entstehen sollte. Doch schon ein halbes Jahr später nahm der Schwung sehr deutlich ab.
Es ist Google nicht gelungen, sowohl Nutzer als auch Entwickler von Stadia zu überzeugen. Und das, obwohl man ein starkes Tarifmodell hatte und Spieleentwickler mit vielen Millionen Dollar subventionierte, nur damit sie ihre Spiele zu Stadia bringen. Mit dem (zufälligen) Start in der Corona-Zeit hatte man sogar einen perfekten Zeitpunkt getroffen. Aber es half nichts und nur zwei Jahre später wurde Stadia zum Milliardengrab für Google. Für die Spielerwelt war es hingegen ein interessanter Ausflug.
Heute sieht die Situation ein bisschen anders aus. Das Cloudgaming etabliert sich, selbst bei den Konsolen stehen die Zeichen laut Gerüchten auf Abschied und mit der richtigen Strategie könnte Google heute sicherlich bedeutende Marktanteile haben. Doch dazu fehlte der Wille, weil nach den üblichen 3 bis 6 Monaten die Ziele nicht erreicht wurden…
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369,99 EUR
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