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Google Frühjahrsputz: Gleich drei Produkte wurden eingestellt – Android Auto, Google Talk & Assistant

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Google bringt immer wieder neue Produkte auf den Markt oder rollt neue Funktionen aus, von denen alle Nutzer profitieren können. Auf der anderen Seite werden aber auch immer wieder einzelne Funktionen oder ganze Produkte eingestellt, die nicht mehr zeitgemäß sind oder einfach nicht mehr ins Portfolio passen. In den letzten Tagen hat es gleich drei Produkte getroffen, die so mancher Nutzer vermissen dürfte und die (subjektiv gesehen) keinen würdigen Nachfolger erhalten haben.


Der Google-Frühjahrsputz ist berühmt-berüchtigt, denn seit über einem Jahrzehnt fallen diesem immer wieder einstmals populäre Produkte zum Opfer, die aber auch kurz vor dem Aus oftmals noch eine große Nutzerbasis haben. In den letzten Tagen hat es drei weitere getroffen, die der eine oder andere vielleicht vermissen wird.

Google Talk
Der Messenger Google Talk wurde schon vor vielen Jahren eingestellt und war zu einer Zeit aktiv, als Messenger noch eine andere Bedeutung hatten und auch Google nur ein einziges solches Produkt im Portfolio hatte. Dennoch war ein kleiner Bestandteil bis zur vergangenen Woche nach wie vor verfügbar. Die externe Nutzung per API in Drittanbieter-Produkten wurde über viele Jahre online gelassen und erst vergangenen Freitag endgültig der Stecker gezogen. Alle Informationen dazu findet ihr in diesem Artikel. Nachfolger gibt es Zuhauf, aber das ist eine andere Geschichte…

Google Assistant Erinnerungen
Wie aus dem Nichts hat das Google Assistant-Team vor einigen Tagen angekündigt, dass die ortsbasierten Erinnerungen abgeschaltet werden. Zeitbasierte Erinnerungen bleiben bestehen und auch ortsbasierte Routinen werden weiterhin angeboten. Nach der Ankündigung blieb die Intention unklar, doch mittlerweile kam etwas mehr Licht in die Sache: Es gibt große Umbauten bei Google Kalender, Google Tasks und Google Assistant, die endlich eine gemeinsame Aufgabenliste erhalten sollen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Assistant-Erinnerungen damit in Verbindung stehen, denn in der Ankündigung hieß es „Erinnerungen sind jetzt Aufgaben“.

» Alle Informationen zu den neuen Google Kalender-Aufgaben




Android Auto
Der wohl größte Verlust in den letzten Wochen und Monaten: Ganze drei Jahre nach der ersten Ankündigung hat man Android Auto in dieser Woche endgültig den Stecker gezogen. Die klassische App ist auf Smartphones nicht mehr nutzbar und führt lediglich zu einer Warnmeldung, dass man sich eine Alternative suchen muss. Diese stehen mit dem Google Assistant Driving Mode für Smartphones oder Android Auto auf dem Infotainment-Display bereit, sind aber beides keine echten Nachfolger. Erstes hat nicht viele Fans und Zweites eine völlig andere technische Basis.

Warum man Android Auto jetzt den Stecker ziehen musste und die ohnehin seit vielen Jahren nicht mehr weiterentwickelte App nicht einfach bestehen lassen konnte, lässt sich nur schwer sagen. In nicht all zu ferner Zukunft wird die Nutzung auf dem Smartphone ohnehin in der absoluten Nische landen, weil die Android Auto-kompatiblen Displays in Neuwagen zum Quasi-Standard geworden sind und auch in nicht mehr ganz taufrischen Fahrzeugen bereits zu finden sind.

» Alle Informationen zur Android Auto-Einstellung

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