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Google Maps: Integration des Google Assistant in der Navigation wird ausgerollt (Screenshots)

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Der Funktionsumfang von Google Maps wird immer weiter ausgebaut und schießt manchmal vielleicht über das Ziel hinaus, aber jetzt findet mal wieder eine sinnvolle Ergänzung den Weg in die Karten-App: Der Google Assistant steht für die ersten Nutzer jetzt direkt während der Navigation zur Verfügung und bietet viele Möglichkeiten an, ohne den Navigationsmodus verlassen zu müssen. Es dürfte sich aber um einen langsamen Rollout handeln.


Schon auf der Google I/O im Mai wurde angekündigt, dass der Google Assistant in die Maps-App integriert wird und ab Sommer in dieser zur Verfügung stehen soll. Den Zeitplan hat man zwar nicht ganz eingehalten, aber jetzt beginnt der Rollout für die ersten Nutzer und bringt die versprochene Funktion in die Android-App. Damit geht der starke Ausbau des Navigationsmodus erneut weiter, der in den vergangenen Wochen eine Reihe von Neuerungen bekommen hat.

Der Google Assistant wird für die ersten Nutzer nun direkt in der Google Maps-Navigation freigeschaltet und macht dort durch das bekannte Icon auf sich aufmerksam. Das Icon wird direkt am unteren Rand des Displays zentriert dargestellt und ist je nach Farbmodus entweder mit einem weißen oder einem dunklen Banner hinterlegt, da das Symbol sonst wohl auf der Karte schwer zu erkennen wäre. Wie diese Integration aussieht, seht ihr auf folgendem Screenshot.

Das Icon öffnet aber nicht den systemweiten Assistenten, denn das könnte man auch ohne zusätzlichen Button tun, sondern eine in Maps integrierte Version. Anfragen werden per Button oder „OK, Google“ entgegengenommen. Aktionen werden nicht angezeigt, sondern der Blick auf die Navigationskarte bleibt immer gewahrt. Mit dieser Version lassen sich Telefongespräche starte, ohne dass die Telefon-App angezeigt wird, Textnachrichten versenden, Musik abspielen und einiges mehr.



Um den Google Assistant in Maps zu nutzen ist die aktuelle Version der Google-App sowie auch die aktuelle Google Maps-App notwendig, aber dennoch dürfte es sich um einen langsamen Rollout handeln, da nur sehr wenige Nutzer den Assistenten bisher zu sehen bekommen haben. Könnte aber auch daran liegen, dass viele Nutzer den Navigationsmodus im Alltag gar nicht verwenden, sondern lediglich die Routenplanung nutzen und später auf das klassische Navi umsteigen.

In den vergangenen Wochen gab es einige Verbesserungen bei der Google Maps-Navigation: So wurden einige populäre Musikplayer integriert, es wurde der Dark Mode für die Navigation eingeführt und auch in puncto Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es immer wieder mal etwas Bewegung – wenn auch keine konkreten Neuerungen. Das Ziel ist eindeutig: Der Nutzer soll das Smartphone auch während der Navigation soweit wie möglich nutzen können, gut möglich, dass noch weitere Integrationen bevorstehen.

Ob deutsche Nutzer ebenfalls in den Genuss dieser ersten Rollout-Phase kommen werden, ist wie üblich nicht bekannt. Für ausgeschlossen halte ich es aber nicht, da sowohl Assistant als auch Maps in den vergangenen Monaten recht häufig international mit neuen Features versorgt wurden.

Siehe auch
» Google Maps: Neues Design für das umgebaute Seitenmenü wird ab sofort ausgerollt
» Google Maps: #Hashtags werden jetzt auch in den Rezensionen der Bewertungen unterstützt #letsguide
» Google Maps: Wäre eine Anzeige von Verkehrszeichen während der Navigation sinnvoll?

[9to5Google]


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