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Google stößt an Kapazitätsgrenzen: Hohe KI-Nachfrage und Gemini-Dienste überfordern wohl die Infrastruktur

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Google investiert seit vielen Jahren sehr viel Geld in die eigene Infrastruktur und dürfte diese stets weit über dem Bedarf ausgebaut haben, was dem Konzern im Laufe der Zeit immer wieder großzügigen Spielraum für neue Projekte gegeben hat. Doch jetzt scheint ein Kipppunkt erreicht zu sein, den man nur mit sehr sehr viel Geld wieder stabilisieren kann. Es zeigt sich, dass auch Googles Kapazitäten nicht endlos sind.


Google ist es über viele Jahre gelungen, die eigenen Kapazitäten so schnell und so weit auszubauen, dass man niemals ernsthaft in Bedrängnis gekommen ist. Alle Dienste laufen so zuverlässig, dass man als Nutzer recht schnell von endlosen Ressourcen in der Google-Cloud überzeugt ist – die es rein faktisch natürlich nicht gibt. Im vergangenen Jahrzehnt hat man enorme Summen in den Ausbau gesteckt und dabei große Hoffnungen in die Cloud und KI gesetzt. Das zahlt sich heute aus.

Ich habe hier im Blog schon mehrfach über Googles gewaltige Infrastruktur spekuliert, die nicht nur das eigene Netzwerk am Laufen hält, sondern auch Millionen von Cloudkunden, unzählige große Plattformen und mittlerweile auch alle wichtigen KI-Anbieter. Die großzügigen Kapazitäten haben diese Spielräume geschaffen und lassen Googles Cloud-Umsätze durch die Decke gehen, doch irgendwann sind die Reserven verbraucht – und dieser Punkt kommt offenbar schneller als erwartet.

Wir hatten in dieser Woche berichtet, dass Google die Meta-KI ausbremsen muss und einem der größten Kunden überhaupt mitteilen musste, dass die bestellten Kapazitäten nicht geliefert werden können. Und dabei geht es nicht nur um einige Reservekapazitäten, sondern um gewaltig viel Rechenpower, mit der Meta gerechnet hat (Wortspiel), diese aber auf absehbare Zeit nicht bekommen wird.




Google stößt an Kapazitätsgrenzen
Ich hatte hier im Blog schon vor einigen Wochen prognostiziert, dass Google an die Kapazitätsgrenzen stößt und lag damit wohl wieder einmal nicht ganz falsch. Lest euch den verlinkten Beitrag gerne durch, darin findet ihr auch viele weitere Quellen und Informationen zum aktuellen Stand und zum geplanten Ausbau des Netzwerks, den man jetzt mit großem Aufwand vorantreiben will.

Google und Alphabet wollen nun die Flucht nach vorn antreten und planen gewaltige Investitionen in die Infrastruktur, um die Nachfrage zu decken und gleichzeitig erneute Reserven zu schaffen. Die Investitionen liegen allein in den kommenden zwei Jahren bei weit über einer halben Billion Dollar, die selbst Alphabet nicht allein stemmen kann. Auch dazu findet ihr eine Reihe von weiterführenden Informationen im verlinkten Artikel.

Luxus-Problem?
Google hat das Luxus-Problem, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt. Oder anders ausgedrückt: Man schöpft das Umsatzpotenzial zu 100 Prozent aus – besser könnte es nicht sein. Doch auf der anderen Seite gibt es in diesem Bereich einen massiven Wettbewerb und wenn man nun selbst an die Grenzen stößt, geht der bisherige Kapazitätsvorteil verloren. Auch das Standing als endloser Lieferant von Rechenpower könnte in den nächsten Monaten einige Kratzer bekommen. Daher kann dieses Luxus-Problem für Google auch schnell zum Bumerang werden, sodass es nicht verwunderlich ist, dass der Ausbau der Kapazitäten absolute Priorität hat – koste es, was es wolle.

Letzte Aktualisierung am 22.06.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


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