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Google Health: Schon wieder Strategiewechsel bei der digitalen Patientenakte – Entwicklung nun bei YouTube & Co

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Google arbeitet schon seit vielen Jahren am Neustart von Google Health, das als sehr umfassende Plattform für Patienten, Ärzte, Krankenhäuser und auch Nutzer ohne Beschwerden angeboten werden soll. Doch nun großen Fortschritten in den letzten zwei Jahren gerät das Mammutprojekt nun wieder ins Stocken und soll wohl noch einmal ans Reißbrett geschickt werden. Die Entwicklung soll auf mehrere Teams aufgeteilt werden.


Google Health ist vor vielen Jahren als einfache Plattform zum Tracking einiger Vitalwerte gestartet und wurde schon vor langer Zeit wieder eingestellt. Seitdem hat sich im Hintergrund viel getan und wir haben erst vor einigen Wochen sehr ausführlich über den Neustart der digitalen Patientenakte berichtet. Doch nun scheint man schon wieder neue Pläne zu haben, denn obwohl alles recht startbereit aussah, zieht man nun erneut die Notbremse.

Der Produktmanager hat das Unternehmen verlassen, viele Mitarbeiter wurden zu anderen Projekten verschoben und Google selbst hat bestätigt, dass die Entwicklung nun auf viele Teams aufgeteilt wird:

Google Health is no longer just a single team, but a significant company-wide effort that touches many of our products. Moving forward the @GoogleHealth name will encompass all our health initiatives.

„Google Health“ ist damit kein eigenständiges Produkt mehr, sondern eine gesamte Infrastruktur, die in viele Produkte integriert werden soll. Interessanterweise kommen dabei nicht nur die logischsten Produkte wie Google Fit oder Fitbit zur Sprache, sondern auch die Websuche und sogar YouTube. Was YouTube mit den Ambitionen im Gesundheitssektor zu tun hat, wird sich wohl noch zeigen müssen. Das reine Hosting von Videos zu diesen Themen wird wohl nicht genügen, um das Team damit tief einzubeziehen.




Warum es nun zu dieser erneuten Umstrukturierung kommt und was mit den bisherigen Projekten und Fortschritten geschieht, ist derzeit nicht bekannt. Google arbeitet schon seit Jahren mit einigen Krankenhäusern zusammen und auch die Android-App für Patienten wurde bereits gesichtet. Dass man das nun alles wegwirft und von vorn beginnt, kann ich mir kaum vorstellen. Gerade in diesem Bereich darf es aber keine großen Probleme geben und so kann es für die Nutzer nur gut sein, wenn man die Entwicklung sehr sehr gründlich angeht.

Eine solche Umstrukturierung wirft aber auch die Frage auf, ob man nicht vielleicht schon wieder zu viel will. Gerade erst zeigt sich am Beispiel Google Pay, dass das nach hinten losgehen kann. Interessanterweise scheint man auch die Bereiche Fitness und Gesundheit eng miteinander verzahnen zu wollen, was sich je nach Umsetzung als gute oder schlechte Idee erweisen kann. Vielleicht passen auch die neuesten Leaks zum kommenden Fitbit Fitnesstracker dazu:

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[The Verge]


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