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Pixel 4: Alles aus den Google-Smartphones rausholen – dritte Kamera nutzen, Fingerabdruck simulieren & mehr

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Google hat mit den Pixel 4-Smartphones eine ganze Reihe von Neuerungen eingeführt, die zwar mit den Pixel 4a– und Pixel 5-Smartphones schon wieder zur Debatte stehen, aber in der aktuellen Generation in Form von Sensoren und Kameras verbaut sind. Mit einigen Tricks lässt sich aus den Sensoren über dem Display noch einiges herausholen, was standardmäßig ohne weiteres nicht möglich wäre. Wir zeigen euch, wie ihr die „geheime“ dritte Kamera verwenden, den nicht vorhandenen Fingerabdrucksensor simulieren und sogar die Gestensteuerung erweitern könnt.


Googles Pixel 4-Smartphones sind nun schon wieder seit über vier Monaten auf den Markt und werden in weniger als zwei Monaten mit den Pixel 4a-Smartphones schon wieder kleinere Brüder erhalten. Über die Pixel 4a-Smartphones ist in den letzten Tagen sehr viel bekannt geworden und mittlerweile wissen wir, dass sie sowohl auf die Gesichtserkennung als auch auf die Gestensteuerung verzichten werden. Alle Informationen zu den Pixel 4a-Smartphones bekommt ihr in diesem Artikel.


Pixel 4a: Alles was über Googles neue Smartphones bekannt ist – Spezifikationen, Kamera-Features & Preis

Die Pixel 4-Smartphones haben von Google eine ganze Armada an neuen Sensoren und Kameras spendiert bekommen, die sich allesamt über dem Display befinden und mit neuen Technologien zusätzliche Möglichkeiten bieten sollen. Dazu gehört unter anderem die zusätzliche Kamera für die starke Gesichtserkennung, die tatsächlich den Fingerabdrucksensor ersetzt hat. Aber was ist, wenn ihr Apps verwendet, die auf einen Fingerabdrucksensor bestehen? Dabei kann euch nur eine zusätzliche App helfen – mehr dazu später.

Die für die Gesichtserkennung verbaute Kamera wird normalerweise nur zur Entsperrung des Smartphones und der Autorisierung einiger Aktionen verwendet, kann tatsächlich aber auch ganz ohne Root angesprochen und zur Aufnahme von Fotos verwendet werden – auch dazu benötigt ihr lediglich eine zusätzliche App. Die dritte Neuerung ist der Soli-Radarchip für die Motion Sense-Bewegungserkennung. Google hat es bisher versäumt, zusätzliche Gesten zu integrieren, sodass auch in diesem Punkt wieder externe Entwickler Hand anlegen müssen.

Wie ihr alle drei Neuerungen optimieren könnt, haben wir in den folgenden Punkten zusammengefasst.



Fingerabdrucksensor simulieren

Google hat bei den Pixel 4-Smartphones auf einen Fingerabdruckscanner verzichtet und diesen durch die Gesichtserkennung ersetzt. Das ist erstaunlich, weil sich Google stets gegen die Gesichtserkennung gestellt hat und nun auch bei den Nachfolgern wieder darauf verzichtet. Viele Apps setzen zur biometrischen Erkennung nach wie vor einen Fingerabdruckscan voraus, sodass Pixel 4-Nutzer vor ein Problem gestellt werden.

Mit einer App lässt sich dieses Problem umgehen, denn diese simuliert den Fingerabdruckscanner mit der Gesichtserkennung. Den Apps wird dabei vorgegaukelt, dass der Fingerabdruck gescannt wird, obwohl die Gesichtserkennung aktiv wird. Es ist also nach wie vor eine Autorisierung notwendig, die einfach auf die alternative Methode umgeleitet wird.

» So lässt sich der Fingerabdruckscanner ersetzen

Gesichtserkennungskamera nutzen

Das Pixel 4 verfügt nicht nur auf der Rückseite, sondern auch auf der Front über mehrere physische Kameras. Tatsächlich lässt sich auch die zur Gesichtserkennung verwendete Kamera problemlos und ohne Root ansprechen. Diese liefert zwar eine deutlich schlechtere Qualität als die Selfie-Kamera, kann dafür aber ganz besondere Bilder schießen. Möchtet ihr das einmal ausprobieren, benötigt ihr nur eine kostenlose App, die den Zugriff auf alle im System installierten Kameras ermöglicht.

» So lässt sich die dritte Kamera verwenden



Gestensteuerung erweitern

Auch die Gestensteuerung wurde mit den Pixel 4-Smartphones neu eingeführt und als eine der großen und wichtigen Neuerungen gefeiert – leider zu Unrecht. Der verbaute Sensor kann nur sehr wenige Bewegungen erkennen und bis auf kurze Spielereien ist derzeit kaum ein sinnvolles Einsatzgebiet gefunden worden. Das weiß auch Google und scheint aller Voraussicht nach bei den kommenden Smartphones wieder darauf zu verzichten – zumindest vorerst.

Weil der Sensor aber nun einmal da ist, sollte man ihn als Pixel 4-Nutzer auch soweit wie möglich nutzen. Mit zwei verschiedenen Apps ist es möglich, das Signal des Sensors anzuzapfen und weitere Gesten zu etablieren sowie diesen weitere Funktionen zuzuweisen. Das funktioniert zugegebenermaßen nicht ganz so komfortabel und ist vielleicht nur eine weitere Spielerei in der Spielerei, aber dem einen oder anderen wird vielleicht ein sinnvolles Einsatzgebiet einfallen – also probiert es einfach einmal aus.

» So lässt sich die Gestensteuerung erweitern


Pixel 4a: Alles was über Googles neue Smartphones bekannt ist – Spezifikationen, Kamera-Features & Preis


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