Eine der Kernfunktionen von Google Fotos ist die automatische Kategorisierung von Bildern und Videos, die sich auf den Bildinhalt stützt. Dazu gehört die Gesichtserkennung, die von den Nutzern nur eingeschränkt korrigiert und nicht vollständig selbst gesteuert werden kann. Jetzt macht man es den Nutzern leichter, neue Gesichter hinzuzufügen, Markierungen aus Bildern zu entfernen oder diese zu bearbeiten.
Die Google Fotos Gesichtserkennung arbeitet normalerweise sehr zuverlässig, benötigt aber natürlich etwas Training, um dies zu erreichen. Die Erkennung erfolgt nach der ersten Zuordnung automatisch und kann von den Nutzern über die Kontextinformationen zu einem Bild bearbeitet werden. Das benötigt kein Studium, hat aber dennoch eine Reihe von nicht unbedingt notwendigen Zwischenschritten. Das haben die Entwickler jetzt auch erkannt und steuern entsprechend dagegen.
Jetzt kündigt man eine verbesserte Benutzererfahrung für die Gesichtsgruppenbezeichnungen an, die für alle Nutzer ausgerollt wird. Jetzt lassen sich die Bezeichnungen bzw. Gesichtsmarkierungen mit nur wenigen Klicks hinzufügen, entfernen oder bei einer fehlerhaften Erkennung wieder ändern. Damit soll es für die Nutzer einfach als bisher werden, Freunde, Familie und Haustiere auf ihren Fotos immer richtig zu beschriften.
Es gibt keine neue Funktionalität, sondern nur eine verbesserte Umsetzung des bisher möglichen. Leider beschreibt man nicht im Detail, was sich geändert hat und weil ich diese Funktion selbst seit langer Zeit nicht mehr verwendet habe (weil die Erkennung schlichtweg zuverlässig funktioniert), kann ich es auch nicht herausfinden. Wer sich wieder etwas hereinfuchsen möchte, kann das entweder selbst oder mit Hife des Support-Dokument zur Gesichtserkennung tun.
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