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Android: Chrome-Browser reduziert Scrolling-Ruckler um 48 Prozent – Google erklärt Maßnahmen (Video)

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Die Entwickler des Browsers Google Chrome arbeiten immer wieder daran, die Geschwindigkeit zu erhöhen und Lags so weit wie möglich zu vermeiden – das gilt auch für einen meist unterschätzten Bereich am Smartphone. Jetzt konnte man verkünden, die Ruckler beim Scrollen unter Chrome für Android um knapp 50 Prozent reduziert zu haben. Die Unterschiede sollen spürbar sein.


Das Scrollen gehört am Smartphone zur permanenten Nutzung und kann in vielen Apps bekanntlich Spaß machen – wenn es flüssig und ohne sichtbaren Verzögerungen läuft. Das gilt auch für den Chrome-Browser, der je nach Smartphone-Power und medialen Inhalten allerdings auch mal kleinere Lags haben kann. Die Ruckler sind nicht gravierend, wie ihr im unten eingebundenen Video sehen könnt, können aber dennoch auffallen, wenn man gezielt darauf achtet.

Jetzt hat man verkündet, diese Ruckler im Laufe der letzten drei Jahre um 48 Prozent gesenkt zu haben. Ein Ruckler entsteht, wenn der Browser das strikte Zeitlimit für den Aufbau eines neuen Bildes (ca. 16,7 Millisekunden bei einem 60-Hz-Display) verpasst und das Display stattdessen ein veraltetes Bild anzeigt. Im Gegensatz zu klassischen Android-Apps ist Chrome in mehrere Prozesse aufgeteilt (Browser, Renderer, GPU). Wenn Touch-Eingaben vom Bildschirm durch diese verschiedenen Prozesse geschleust werden, können selbst winzige Verzögerungen zu Rucklern führen.

Durch detaillierte Fehleranalysen hat das Entwicklerteam Engpässe in der Architektur behoben und Maßnahmen gesetzt:

  • Input Vizard: Touch-Eingaben umgehen nun den stark ausgelasteten Haupt-Thread des Browsers. Sie werden stattdessen direkt an den GPU-Prozess geleitet, was Verzögerungen drastisch reduziert.
  • Input Framer & Vorhersage (Prediction): Wenn Touch-Eingaben vom System verzögert geliefert werden, wartet Chrome nun eine kurze Gnadenfrist ab. Kommt das Signal trotzdem nicht rechtzeitig an, berechnet Chrome selbstständig eine Vorhersage der weiteren Scroll-Bewegung, um das Bild flüssig zu halten.
  • Direct2Thread: Die prozessübergreifende Kommunikation wurde beschleunigt, indem unnötige Zwischen-Threads entfernt wurden.
  • GPU-gesteuerte Adressleiste: Das synchrone Ein- und Ausblenden der Browser-Bedienelemente (wie der Adressleiste) beim Scrollen wird nun direkt vom GPU-Prozess berechnet und blockiert nicht mehr den Haupt-Thread.
  • Höhere Priorität auf Betriebssystemebene: In Zusammenarbeit mit dem Android-Team wurde sichergestellt, dass die System-Threads, die Hardware-Eingaben an Chrome liefern, eine höhere Priorität erhalten und nicht mehr von Hintergrundaufgaben blockiert werden.

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Letzte Aktualisierung am 21.07.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


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