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Waymo: Googles selbstfahrende Fahrzeuge endlich vor dem Durchbruch – es geht an die Expansion (Übersicht)

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Die Google-Schwester Waymo gehört zu den ältesten Produkten im Alphabet-Universum und dürfte über viele Jahre Milliarden von Dollar verbrannt haben – doch jetzt zeichnet sich endlich ein Turnaround ab. Allein die Meldungen der letzten Tage lassen vermuten, dass Waymo endgültig in die Expansionsphase einsteigt und auf dem Sprung zu einer deutlichen Umsatzsteigerung ist.


Die Google-Mutter Alphabet wurde zu dem Zweck gegründet, Moonshot-Projekte zu verfolgen. Das sind Projekte mit sehr ambitionierten Zielen, für die man zum Teil viele Jahre Entwicklungszeit einplant, je nach Projekt Milliarden von Dollar investiert und dennoch längst keine Erfolgsgarantie hat. Finanziert wird Alphabet, das pro Jahr zwei bis drei Milliarden Dollar „verbrennt“, rein aus Mitteln des Tochterunternehmens Google.

Waymo gehört sicherlich zu den Alphabet-Unternehmen mit dem höchsten Kapitalbedarf und höchsten Verlusten – im Detail hat man das nie bekannt gegeben. Der in einigen US-Städten angebotene Taxidienst bringt zwar etwas Umsatz in die Kassen, doch realistisch betrachtet dürfte das kaum für einen Gewinn ausreichen. Jetzt scheint sich das langsam zu drehen, denn die Fahrzeuge sind rein technisch auf einem optimalen Stand, sodass sich die Investitionen eher in Richtung Flotten-Aufbau und weniger die technische Entwicklung verlagern können.

In den letzten Tagen gab es einige interessante Meldungen, die vielleicht den Wendepunkt für Waymo markieren. Vom ambitionierten und sehr teuren Projekt zu einem lukrativen Unternehmen, das eines Tages sehr viel mehr Geld in die Alphabet-Kassen spülen könnte. Denn das langfristige Ziel von Alphabet ist es, das gesamte Konglomerat selbst zu tragen und nicht nur von der Gelddruckmaschine Google abhängig zu sein.




Waymo präsentiert Ojaj-Fahrzeuge
Nachdem man über viele Jahre auf umgebaute Serienfahrzeuge gesetzt hat, geht Waymo jetzt erstmals seit der damaligen Entwicklungsphase mit den „Google Cars“ wieder den direkten Weg: Gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller Geely hat man die „Ojaj“-Fahrzeuge entwickelt. Diese sind perfekt für die autonome Technologie ausgestattet und haben diese schon ab dem Reißbrett und somit ab Werk integriert. Dadurch benötigt man deutlich weniger Sensoren und Kameras, hat keine unnötigen Komponenten verbaut und kann die Produktions- und Umrüstungskosten massiv senken.

Die Ojaj-Fahrzeuge sollen aber auch den Fahrgästen große Vorteile bringen. Denn es sind eben keine umgebauten Autos, sondern eher „Mover“, die für den vorgesehenen Einsatzzweck konzipiert worden. Die Nutzer haben so viel Komfort wie möglich, es gibt sehr viel Platz, einen bequemen Einstieg, ein fest integriertes Infotainment und vieles mehr. Man will ein echtes „Ojaj“-Feeling vermitteln – fast schon eine Wohlfühlatmosphäre.

Man will nach aktuellen Planungen jedes Jahr Zehntausende von Fahrzeugen fertigen und diese perspektivisch US-weit und global einsetzen.

» Alle Infos und viele Bilder von den neuen Waymo Ojaj-Fahrzeugen

Neues Waymo Premier-Abo startet
Wer häufiger ein Waymo verwendet, kann sein Erlebnis jetzt noch mit einem Abo auf die nächste Stufe heben: Mit dem neuen Waymo Premier-Abo werden Fahrgäste bevorzugt behandelt, sie können angeforderte Fahrten mehrfach pro Monat kostenlos stornieren, es gibt Rabatte und Cashbacks auf jede Fahrt und noch einiges mehr. Ein solches Abo soll das Waymo-Feeling verbessern, dient aber natürlich auch der Kundenbindung. Ganz nebenbei schafft man sich erstmals eine stabile Einnahmequelle von 30 Dollar pro Monat, die die Nutzer für das Abo bezahlen.

» Alle Infos zum Waymo Premier-Abo




Neue Waymo-Teststrecke
Für den geplanten globalen Rollout des Waymo-Systems benötigt es viele weitere Anpassungen und Testumgebungen, denn in jedem Land gibt es nicht nur andere Situationen, sondern zum Teil auch andere Verkehrssysteme. Um dies zu perfektionieren und vielleicht deutlich zu beschleunigen, hat man in dieser Woche den Kauf einer Teststrecke bekannt gegeben, die vormals für das gescheiterte Apple Car verwendet wurde. Das lässt man sich ganze 220 Millionen Dollar kosten.

Ich denke, dass diese Teststrecke, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist und von der Testumgebung über Rundkurse bis hin zu Fahrdynamikstrecken und Stadtszenen alles bereit hält. Die gesamte Anlage hat Ausmaße von 22 Quadratkilometern. Gut möglich, dass man hier für den Eintritt in neue Regionen probt, um nach einer Ankündigung sofort in der breiten Masse aktiv werden zu können.

» Alle Infos zur neuen Waymo-Teststrecke


Ich denke, dass Alphabet jetzt noch einmal enorme Summen in Waymo investieren wird, um die Flotte auf Hunderttausende von Fahrzeugen auszubauen und sich das Unternehmen anschließend selbst trägt. Allerdings ist das finanziell meist auf Rosen gebettete Alphabet derzeit selbst in Finanznöten, denn man will mehr als 500 Milliarden Dollar in den KI-Ausbau stecken und dürfte daher die Ausgaben in anderen Bereichen zumindest für die nächsten zwei Jahre etwas zurückfahren.

Letzte Aktualisierung am 29.05.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


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