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Android: So funktioniert der brandneue Desktopmodus – Smartphone oder Tablet am großen Display (Galerie)

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Google hat große Pläne für Android am Desktop, die in dieser Woche nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit erstmals Formen angenommen haben. Der neue Desktopmodus für die Pixel-Smartphones ist gestartet und ermöglicht es den Nutzern, sowohl Smartphones als auch Tablets oder Foldables an ein externes Display anzuschließen. Wir zeigen euch, wie dieser Desktopmodus funktioniert.


Es zeichnet sich schon seit längerer Zeit ab, dass 2026 das Jahr des Android-Desktops werden wird, und das Google-typisch gleich mit mehreren Anläufen. Wir haben euch im verlinkten Artikel bereits ausführlich informiert und natürlich auch das kommende Betriebssystem Google Aluminium OS umfangreich vorgestellt. Den ersten Schritt macht der Android-Desktopmodus, der seit dieser Woche mit der Android 16 QPR3 für alle Pixel-Smartphones ab der achten Generation bereitsteht.

Desktopmodus mit einem Smartphone

Wird ein Smartphone an ein externes Display angeschlossen, gibt es jetzt eine zweigeteilte Darstellung, die ganz grob mit Android Auto vergleichbar ist. Der Smartphone-Hintergrund sowie die aktiven Apps erscheinen auf dem großen Bildschirm, der eine Desktop-Oberfläche inklusive Taskleiste erhält. Das Ganze wird zwar auf dem Smartphone ausgeführt und von diesem gesteuert, es bleibt aber selbst beim Homescreen und wird keine Inhalte zeigen. Dadurch ist ein paralleles Arbeiten möglich.

Die Bedienung auf dem angeschlossenen Bildschirm ähnelt der eines Desktop-Computers: Apps lassen sich in flexiblen Fenstern frei anordnen und die Taskleiste ermöglicht den Start von weiteren Apps oder den schnellen Wechsel. Diese Variante kommt sowohl auf Smartphones als auch Foldables zum Einsatz.




Desktopmodus mit einem Tablet

Bei einer Verbindung zwischen Tablet und externem Display sieht das Zusammenspiel vollkommen anders aus, denn in diesem Fall ist das Tablet kein passives Gerät, sondern kann ein Teil der Oberfläche sein. Wie ihr in obiger Animation sehen könnt, verhält sich der Android-Desktop auf einem Tablet so, als wenn es zwei Displays gäbe. Der Desktop wird über zwei Displays gezogen und die Nutzer haben die Möglichkeit, einzelne Fenster zwischen diesen zu verschieben.

Mit diesem System bietet der Android-Desktop einen vergrößerten Arbeitsbereich. Die beiden Bildschirme fungieren dann als ein zusammenhängendes System, sodass sich Anwendungsfenster, Inhalte und der Cursor frei zwischen ihnen bewegen lassen. Weil die Fenster normalerweise unabhängig voneinander sind, lassen sich somit auch unterschiedliche Anwendungen parallel ablaufen. Etwa ein Livestream oder wichtige Zahlen auf dem Tablet, während am großen Display gearbeitet wird. Wird eine Anwendung vom Tablet relevant, lässt sich diese einfach auf das große Display schieben.


Diese beiden Modi unterscheiden sich derzeit noch grundsätzlich in ihrer Anwendung. Ich gehe davon aus, dass das standardmäßig so bleiben wird, man aber dennoch langfristig eine Form der Annäherung suchen wird. Interessant wird es mit dem baldigen Start von Aluminium OS, das den Android-Desktop noch einmal auf eine ganz neue Art – und vor allem eigenständig ohne angeschlossenes Smartphone oder Tablet – auf das große Display bringt.

» Android: Google startet auf dem Desktop – so geht es mit ChromeOS, Aluminium OS und Android-PCs weiter

[Android Developers Blog]

Letzte Aktualisierung am 7.03.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


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