Google hat vor einigen Monaten angekündigt, das Sideloading in Android einschränken zu wollen – die Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store. Das hat für viel Kritik gesorgt, sodass man recht schnell zurückgerudert ist und diesen Weg stattdessen nur noch mit weiteren Hürden statt Blockaden zu gehen. Wie sich zeigt, ändert sich dadurch zunächst gar nicht viel.
Android ist ein offenes Betriebssystem, das in seiner Grundversion Apps aus beliebigen Quellen installieren und ausführen lassen kann. In der Google-zertifizierten Version, die absoluter Standard ist, ist hingegen nur der Google Play Store als sichere Quelle zugelassen während die Installation aus externen Quellen (=Sideloading) als unsicher gilt. Das ist zumindest Googles Ansicht, die man im Laufe der Jahre durch Maßnahmen auch gefestigt und gewissermaßen etabliert hat.
Vor einigen Monaten hatte man angekündigt, dass das Sideloading nahezu vollständig blockiert und nur noch über Umwege ermöglicht werden soll. Das sorgte für viel Kritik und kurz darauf ruderte man im Android-Team dann auch zurück. Stattdessen rückte wieder die Zertifizierung von App-Entwicklern in den Fokus. Man will die Zertifizierung von Entwicklern als Standard etablieren, es „erfahrenen Nutzern“ aber dennoch ermöglichen, Apps von anderen Entwicklern zu installieren. Jetzt wurden erste Details bekannt.
Aus einem Teardown geht hervor, dass die Nutzer wohl weiterhin nur eine Warnung sehen können, die sich wegtippen lässt. Eine echte Blockade nicht-zertifizierter Apps oder zuvor umlegbare versteckte Schalter scheint es nicht zu geben. Schlussendlich ändert sich zumindest aus aktueller Sicht noch nicht viel. Bleibt abzuwarten, wie das Ganze zukünftig bei den Regulierungsbehörden ankommt, bei denen Googles Android-Macht ohnehin seit Jahren auf dem Zettel steht und schon zu vielen Gerichtsverfahren sowie einigen Urteilen geführt hat.
Parallel dazu wurde damals bekannt, dass neue Kontotypen geschaffen werden, die von Studenten und Amateuren verwendet werden können. Mit diesen sollen sich Apps für einen begrenzten Nutzerkreis auch ohne Verifizierung freigeben lassen. Die Richtlinie dafür sind noch nicht vollständig ausgearbeitet, dürften aber ebenfalls bald verkündet werden.
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