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Chromecast: So lassen sich Browser-Tabs oder auch der gesamte Desktop auf den großen Fernseher streamen

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Hinter vielen Millionen Fernsehern befinden sich heute die praktischen Streaming-Gadgets wie etwa der Google Chromecast, der Amazon Fire TV Stick oder zahlreiche ähnliche Produkte. Kein Wunder, denn mit den Gadgets lässt sich selbst aus einem Smart TV noch viel mehr herausholen und nahezu beliebige Inhalte auf den großen Fernseher streamen. Aber es müssen nicht immer nur Medien sein, denn mit dem Chrome-Browser lassen sich auch sehr leicht Browser-Tabs oder der gesamte Desktop mit allen aktiven Apps übertragen.


Das Übertragen von Medien wie Filmen, Serien, Fotos oder auch Musik ist das Haupteinsatzgebiet des Chromecast, aber grundsätzlich lassen sich mit der darunter liegenden Google Cast-Technologie viele weitere Inhalte übertragen, die dann auf dem großen Fernseher angezeigt werden. Der Chromecast agiert nur als Empfänger und kann somit beliebige Inhalte in Bild und Ton anzeigen, sofern der Cast-Sender diese in das benötigte Format umwandeln kann. Und der Chrome-Browser ist ein solcher Sender.

Die Cast-Plattform ist seit langer Zeit fest im Chrome-Browser integriert und bildet die Grundlage dafür, mit nur wenigen Klicks den aktuell auf dem Computer sichtbaren Inhalt zu übertragen. Die Übertragung eines einzelnen Browser-Tabs ermöglicht es, Web-Apps oder Browserspiele darzustellen, kann aber auch jede beliebige geöffnete Webseite übertragen, ohne jegliche Einschränkungen. Dabei ist nicht nur die Webseite, sondern auch der Cursor sichtbar. Die gesamte Browserumgebung wird ausgeblendet, sodass die Darstellung auf dem Fernseher dem Vollbildmodus des Browsers entspricht.

Aber diese Funktion beschränkt sich nicht nur auf Browser-Tabs, sondern es lässt sich auch der gesamte Desktop des Betriebssystems übertragen. Dafür wird der komplette Bildschirm auf den Fernseher gespiegelt, inklusive aller geöffneter Apps, den Elementen des Betriebssystems und auch in diesem Fall wieder dem Cursor. Rein theoretisch lässt sich der Fernseher dadurch als zusätzlicher Bildschirm nutzen – mit Abstrichen.

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So übertragt ihr einen Chrome-Tab auf den Fernseher

  1. Öffnet den Chrome-Browser
  2. Ruft nun die zu übertragende Webseite auf
  3. Jetzt auf das Drei-Punkte-Menü klicken oder das Kontextmenü aufrufen
  4. Dort den Punkt „Streamen“ auswählen
  5. Jetzt den gewünschten Chromecast auswählen und anklicken
  6. Der Tab wird nun übertragen

So übertragt ihr den Desktop auf den Fernseher

  1. Öffnet den Chrome-Browser
  2. Jetzt auf das Drei-Punkte-Menü klicken oder das Kontextmenü aufrufen
  3. Dort den Punkt „Streamen“ auswählen
  4. Wählt aus dem Dropdown-Menü im Overlay nun den Punkt „Desktop streamen“ aus
  5. Jetzt den gewünschten Chromecast auswählen und anklicken
  6. Der gesamte Desktop wird nun übertragen

Es ist zu beachten, dass es sich dabei um eine Screencast-Funktion handelt, die den Tab oder Desktop abfilmt und das Bild auf den Fernseher überträgt. Dadurch kommt es allerdings zu einer Latenz, die in diesem Modus doch sehr deutlich sichtbar ist. Schnell bewegliche Inhalte können manchmal rucklig wirken und durch den kleinen Versatz lässt sich diese Darstellung nicht in Echtzeit nutzen. Für Webseiten oder zum Surfen ist es akzeptabel, wenn man sich daran gewöhnt, Spiele mit schnellen Reaktionen hingegen wird man wohl schnell wieder abschalten.

Aus diesen Gründen fällt der Fernseher als zweites Display für Echtzeit-Inhalte eher aus. Für Slideshows bei Google Fotos, Präsentationen bei Google Docs oder dank Desktop-Übertragung auch PowerPoint & Co. ist dieser Modus aber sehr gut geeignet.

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