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Das schnelle Aus der Virtual Reality: Apple soll Google zur Augmented Reality getrieben haben (Bericht)

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Mit den virtuellen Realitäten hat Google bisher nur wenig Erfolg und konnte weder mit der Virtual Reality noch mit der Augmented Reality große Sprünge machen. Damit ist der Unternehmen zwar in bester Gesellschaft, aber dennoch gibt ein Bericht nun einen interessanten Einblick darin, warum Google damals sehr plötzlich den Fokus von der VR auf die AR verschoben hat. Apple spielt dabei eine sehr große Rolle.


Die großen Tech-Unternehmen arbeiten seit Jahren an den virtuellen Realitäten und stecken sehr viele Ressourcen in deren Entwicklung bzw. die Aufbauarbeiten. Zwar konnten Unternehmen wie Microsoft oder auch Facebook schon viele Achtungserfolge erzielen und einige Produkte auf den Markt bringen, aber vom Durchbruch ist das Ganze nach wie vor weit entfernt. Auch Google kann trotz zahlreicher Projekte bisher keinen Erfolg vorweisen.

Google hat gerade erst mit dem Verkauf der neuen Google Glass-Brille begonnen, wird diese aber noch nicht für die Endnutzer zur Verfügung stellen – obwohl die Technologie heute wesentlich ausgereifter ist als noch vor einigen Jahren. Bei Google Glass handelt es sich um ein Augmented Reality-Projekt, in den Jahren nach der Vorstellung stand für Google aber vor allem die Virtual Reality im Fokus, die mit Produkten wie den eingestellten Daydream-Brillen und der dazugehörigen Plattform bearbeitet wurde.

Im August 2017 hatte das Unternehmen dann wie aus dem Nicht die Augmented Reality-Plattform ARCore vorgestellt und in den folgenden Monaten fest in das Betriebssystem Android integriert. Heute steht die Plattform auf praktisch allen modernen Smartphones zur Verfügung, damals soll sie aber mit der heißen Nadel gestrickt gewesen sein – und zwar mit der brennend heißen Nadel! Glaubt man einem Bericht des normalerweise sehr gut informierten Magazins The Information, wurde die Plattform innerhalb weniger Wochen von über 100 Google-Entwicklern aus dem Boden gestampft.

Der Grund für die Eile war Apple, denn der einzige Smartphone-Konkurrent hatte nur wenigen Wochen die eigene Augmented Reality-Plattform für das iPhone vorgestellt, der Google nichts entgegenzusetzen hatte. Das hat für viel Druck von den Smartphone-Herstellern gesorgt, die schnellstmöglich offizielle Lösungen gefordert hatten.



Googles Projektmanager hat Augmented Reality verschlafen
Bis zu diesem Zeitpunkt war Google voll und ganz auf die Virtual Reality konzentriert. Der zuständige Produktmanager für den XR-Bereich soll bereits Anfang 2017 erstmals von Apples Augmented Reality-Plattform erfahren, aber weiter an der Virtual Reality festgehalten haben – wohl auch deswegen, weil damals sehr viele Ressourcen in den Aufbau dieser virtuellen Welten geflossen sind. Erst als Apple das eigene ARKit offiziell vorgestellt hat, soll es Druck aus der Chefetage gegeben haben, der dann zur Speed-Entwicklung von ARCore geführt hat.

Seit dem Start von ARCore hat Google den Bereich Virtual Reality praktisch vollkommen fallen gelassen, denn es gab ab diesem Zeitpunkt keine neuen Produkte mehr und die im folgenden Jahr vorgestellte neue Daydream-Generation war eher ein Upgrade als ein neues Produkt. Das hat im vergangenen Jahr schlussendlich dazu geführt, dass Google alle VR-Projekte eingestellt hat und sich weiterhin voll und ganz auf die Augmented Reality konzentriert.

Der damalige Höllenritt soll dazu geführt haben, dass große Teile des Teams zerbrochen sind und längst in anderen Unternehmen arbeiten – viele sind mittlerweile bei Facebook mit den dortigen AR-Projekten beschäftigt. ARCore ist zwar eine starke Plattform, die viele Augmented Reality-Produkte auf dem Smartphone erst möglich macht, aber auf die erste echte Killer-Anwendung warten sowohl die Nutzer als auch Google (und Apple) bis heute…

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[Mixed.de]


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