Google betreibt ein sehr großes Portfolio an Apps, in denen die Nutzer viele Daten ihres digitalen Alltags ablegen und verwalten können – von GMail über den Kalender bis Docs oder den Fotos. Gleichzeitig setzt man seit jeher innerhalb des Google-Netzwerks auf personalisierte Werbung, deren notwendiges Profil bisher strikt von den persönlichen Daten getrennt gewesen ist. Das soll sich jetzt auch durch Gemini ändern und die persönlichen Daten für Werbezwecke heranziehen.
Die Trennung des Werbeprofils von den persönlichen Daten innerhalb der Google-Dienste ist seit über zwei Jahrzehnten ein großes Thema – spätestens seit dem Start von GMail im Jahr 2004 gab es Diskussionen, Befürchtungen und offizielle Bekenntnisse. Grundsätzlich gilt das bis heute, doch mit der Einführung der Gemini Personal Intelligence haben sich die Rahmenbedingungen offenbar so sehr geändert, dass man jetzt außerhalb Europas die Datenschutzrichtlinien angepasst hat.
Das bisherige Werbeverbot für diese privaten Dienste wird aufgeweicht, sobald Nutzer sie mit werbeunterstützten Diensten wie Gemini oder der Google Suche verknüpfen (beispielsweise, um E-Mail-Buchungen automatisch in den Kalender einzutragen). Werbetreibende erhalten keinen direkten Einblick in Ihre E-Mails oder Fotos; zudem bleiben sensible Themen wie Gesundheit, Religion oder sexuelle Orientierung von der personalisierten Werbung strikt ausgeschlossen.
Wer Daten für KI freigibt, gibt sie auch für Werbung frei
Die Logik hinter dieser Veränderung ist genauso umstritten wie logisch: Bisher lagen die persönlichen Inhalte in den sicheren Containern der Dienste wie GMail, Kalender, Fotos, Drive und mehr. Gibt man sie hingegen für die werbefinanzierten Dienste wie Gemini oder die Google-Suche frei, holt man sie praktisch dort heraus oder öffnet zumindest eine Schleuse. Werden diese Daten innerhalb der werbefinanzierten Dienste angezeigt, ist es nachvollziehbar, dass auch diese zur Auslieferung angepasster Werbung verwendet werden können.
Die Datennutzung lässt sich im Google-Konto unter „Daten und Datenschutz“ deaktivieren, allerdings löscht eine nachträgliche Trennung nicht automatisch die Daten, die von der KI oder der Suchmaschine bereits verarbeitet wurden. Aktuell gilt das Ganze noch nicht in Europa, denn bekanntlich steht auch die Gemini Personal Intelligence hierzulande noch nicht zur Verfügung. Wenn diese eines Tages startet, was bisher nicht absehbar ist, könnte sich aber auch das ändern. Und in Europa sicherlich für viele Probleme auf mehreren Ebenen sorgen…
[heise]
| # | Vorschau | Produkt | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
Google Pixel 10a – 7 Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, mehr als 30 Stunden... |
549,00 EUR
407,90 EUR |
Bei Amazon kaufen |
| 2 |
|
Google Pixel 11 - Smartphone ohne SIM-Lock - Obsidian, 256GB | Android Smartphone mit Gemini... |
999,00 EUR
780,90 EUR |
Bei Amazon kaufen |
| 3 |
|
Google Pixel 10 – Android-Smartphone ohne SIM-Lock, mit Gemini, innovativer Dreifach-Rückkamera... |
552,00 EUR
519,00 EUR |
Bei Amazon kaufen |
| 4 |
|
Google Pixel 10a – 7 Jahre Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, mehr als 30 Stunden... |
549,00 EUR
419,00 EUR |
Bei Amazon kaufen |
Letzte Aktualisierung am 20.10.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.