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YouTube: Mit Vollgas in den Burnout – Google erhöht den Content-Druck auf Creator immer weiter (Meinung)

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Googles Videoplattform YouTube ist auch Wachstumskurs und setzt dabei nicht nur auf immer mehr Werbung in und um den Videos, sondern erhöht auch den Erfolgsdruck auf die YouTuber. Mit den vor wenigen Tagen angekündigten massiven Erschwerungen des YouTube Partnerprogramms baut man ausgerechnet auf die Menschen Druck auf, die die Plattform zu dem gemacht haben, was sie heute ist.


In dieser Woche hat Google erschwerte Bedingungen für YouTube Creator angekündigt, die es den Videomachern schwerer als bisher machen, ihre Videos zu monetarisieren. Für die Aufnahme müssen jetzt doppelte so viele Langvideo-Wiedergabestunden erreicht werden als bisher – was gerade in der Anfangszeit eines Kanals sehr schwer ist und auch stark vom YouTube-Algorithmus selbst abhängt. Gerade in diese Phase zählt mehr Glück als Qualität – will man das wirklich?

YouTube vs. YouTuber
Mit dieser Maßnahme macht man es ausgerechnet den Nutzern schwer, die YouTube zu dem gemacht haben, was es heute ist. Die schon vor längerer Zeit angekündigte Konzentration auf die Professionalisierung dürfte wohl auch damit einhergehen, dass man kleine Kanäle loswerden oder diese kleinhalten will. Das Perfide daran ist, dass Google auch die Videos dieser Kanäle monetarisiert, sich 100 Prozent der Umsätze einsteckt und die Kanalbetreiber nicht beteiligt.

Das kann YouTube natürlich machen, aber damit nimmt man auch vielen kleinen Kanälen, die vielleicht einfach nur hilfreiche oder unterhaltsame Inhalte erstellen und dabei eine Handvoll Euro als Anerkennung mitnehmen möchten, jede Möglichkeit zur Existenz. Gerade am Anfang geht es nicht um das Geld verdienen, sondern um den Spaß an der Freude oder auch Idealismus. Dennoch ist jeder verdiente Euro oder gar Cent eine Anerkennung, die Mut macht. Das ist nicht zu unterschätzen!




YouTube Shorts-Creator mit Vollgas in den Burnout
Es ist bekannt, dass Social Media ein Haifischbecken ist, aus dem immer mehr Creator mit einem Burnout herausgehen. Durch Stories, Reels und Kurzvideos hat sich das in den letzten Jahren noch einmal massiv verschärft. Das weiß man auch bei Google, aber dennoch wird nun der Druck massiv erhöht: Wer innerhalb der letzten 90 Tage keine 20 Millionen Aufrufe erreicht, fliegt aus dem Shorts-Partnerprogramm heraus.

Es ist bekannt, das neue Shorts massiv bevorzugt werden. Sprich, die Kurzvideos von gestern interessieren nicht mehr und werden kaum geklickt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die YouTuber permanent liefern, liefern und noch mehr liefern müssen. Keine Verschnaufpause, das Fließband kennt keine Stopptaste. Gönnt man sich ein paar Tage Pause, um den vor der Tür stehenden Burnout noch einmal abzuwimmeln, schlagen die YouTube-Algorithmen unweigerlich zu und nehmen die Monetarisierungsgrundlage.

YouTube wird mit diesen Änderungen durchkommen und am Ende massiv profitieren, das ist sicher. Dennoch wollte ich meine Meinung an dieser Stelle nicht hinter dem Berg halten und vielleicht auch davor warnen, überhaupt erst in diese Welt einzusteigen. Denn wenn das für YouTube funktioniert, ist die nächste Verschärfung nicht mehr weit…

Letzte Aktualisierung am 14.08.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


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