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Welttag der Quanten: Ein seltenes Google-Doodle feiert den Tag der Quantenphysik 2026 – das ist zu sehen

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Ein seltenes Ereignis auf der Google-Startseite: Anlässlich des heutigen Welttag der Quanten gibt es in vielen Ländern ein verändertes Logo zu sehen. Das heutige Doodle zeigt mit der Bloch-Kugel eine Visualisierung der Funktionsweise eines Qubits. Wir zeigen euch, was im Doodle zu sehen ist und welche Bedeutung diese Wissenschaft zukünftig haben könnte.


Die Google-Doodles sind sehr selten geworden, doch heute wird endlich mal wieder ein echtes Event zelebriert, das viele Nutzer außerhalb der dazugehörigen Blase kaum auf dem Schirm gehabt haben dürften: Google zelebriert den Welttag der Quanten bzw. den Welttag der Quantenphysik 2026. Das Datum ist nicht zufällig gewählt, denn dieser Tag findet jährlich am 14. April statt – eine Anspielung auf das gerundete Plancksche Wirkungsquantum.

Das heutige Google-Doodle zum Welttag der Quanten zeigt zwei Bloch-Kugeln. Dabei handelt es sich um eine Visualisierung der Funktionsweise eines Qubits – sozusagen das Quanten-Pendant des bekannten Bits. Doch statt nur die Werte 0 und 1 annehmen zu können, so wie es in der Informatik üblich ist, kann einen Qubit einen Zustand annehmen, den die Wissenschaft als Superposition bezeichnet. Durch die Nutzung der Superposition und anderer Quanteneigenschaften können Quantencomputer spezifische, komplexe Probleme lösen, die für heutige Supercomputer unlösbar sind.

Das Doodle soll die doppelte Position visualisieren, wobei sich die beiden „o“ des Logo natürlich perfekt eignen. Die restlichen Buchstaben des Google-Schriftzugs sind in der Standarddarstellung zu sehen, erhalten aber einen leichten Lichteinfall von den Kugeln und damit verbunden eine Art 3D-Effekt. Sieht schick aus und bringt endlich mal wieder ein Thema näher, für das die Google-Doodles in den letzten zwei Jahrzehnten eigentlich geschaffen worden sind.

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Um die im Google-Doodle dargestellte Block-Kugel leicht zu verstehen, hilft ein Vergleich mit unseren alltäglichen Computern: Diese arbeiten mit klassischen Bits, die immer genau einen von zwei Zuständen haben – nämlich 0 oder 1 (aus oder an). Ein Qubit hingegen kann sich dank eines faszinierenden Phänomens namens „Superposition“ (Überlagerung) in einer Art Mischzustand aus 0 und 1 gleichzeitig befinden.

Durch diese besondere Eigenschaft der Quantenphysik arbeiten Quantencomputer grundlegend anders als herkömmliche Rechner. Sie können viele verschiedene Möglichkeiten gleichzeitig betrachten, anstatt sie nacheinander durchzurechnen. Dadurch werden sie in der Lage sein, extrem komplexe und große Probleme zu lösen, an denen selbst die modernsten und leistungsstärksten Supercomputer der heutigen Zeit scheitern würden. Das macht die Quanteninformatik zu einem der spannendsten Forschungsfelder für die Zukunft.


Vielleicht nicht ganz zufällig hat Google erst gestern damit begonnen, Gemini starke visuelle Fähigkeiten zu geben. Der KI-ChatBot kann jetzt interaktive Grafiken erstellen, die komplexe Themen visualisieren sollen. Das hat zwar nicht viel mit der Quantenwissenschaft als solche zu tun, aber weckt die Lust auf Physik und wissenschaftliche Entdeckungen. Im Folgenden Artikel erklären wir euch, wie das funktioniert.

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