Die Google Maps Navigation erfüllt seit vielen Jahren ihre Mission, die Nutzer auf dem schnellsten, sichersten oder einfach optimalen Weg an ihr Ziel zu bringen – ganz egal mit welchem Verkehrsmittel. Jetzt wird eine neue Funktion für viele Autofahrer ausgerollt, die innerhalb von Android Auto sehr praktisch sein kann: Die Navigation soll den Akkustand des Fahrzeugs beachten, Ladestopps einplanen und über den erwarteten Endstand informieren.
Die Google Maps Navigation für Android Automotive enthält schon seit längerer Zeit eine Batterieprognose und jetzt bringen die Entwickler diese Funktion für 350 neue Fahrzeugmodelle zu Android Auto. Basierend auf dem eigenen Fahrzeugmodell empfiehlt die Google Maps Navigation jetzt Ladestopps und informiert über den erwarteten Akkustand nach absolvierter Fahrt. Damit sollen die Nutzer eine mögliche Reichweitenangst reduzieren und die Fahrt optimieren.
Weil die Google Maps Navigation in Android Auto keinen Zugriff auf die Akkudaten des Fahrzeugs hat, müssen Nutzer die entsprechenden Werte auf Wunsch selbst eingeben: Zunächst lässt sich das Fahrzeug in den Google Maps-Einstellungen hinterlegen, was natürlich nur einmalig notwendig ist. Die Google Maps Navigation kennt jetzt die entsprechenden technischen Daten für über 350 Fahrzeugmodelle, sodass sich der Verbrauch anhand der Kapazität errechnen lässt.
Mit diesen Daten weiß die Google Maps Navigation sehr genau, wie viel Akkuladung das Fahrzeug pro Kilometer verbraucht, wie es sich bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten verhält und mehr. Das sind natürlich nur Durchschnittswerte und der tatsächliche Verbrauch kann gerade bei längeren Fahrten ganz anders ausfallen, aber für eine grobe Orientierung kann das sehr hilfreich sein. Auf Basis der Daten erfolgt dann die Berechnung.
Um Informationen zum prognostizierten Akkustand nach der Navigation zu erhalten und mögliche Ladestopps einzuplanen, müssen die Nutzer nur den aktuellen Stand vor Fahrtantritt in der Navigation eingeben. Als Ergebnis erhalten die Nutzer den geschätzten Akkustand nach Ankunft, erhalten empfohlene Ladestationen auf der Route sowie eine aktualisierte Ankunftszeit mit den entsprechenden Ladestopps.
Um auch präzise Batterieprognosen für Hunderte von Fahrzeugen verwenden zu können, erstellt die Google-KI Energiemodelle, die Fahrzeugdetails wie Gewicht und Batteriegröße analysieren und mit Echtzeitinformationen von Google Maps zu Verkehr, Straßenhöhe und Wetter kombinieren. Angekündigt wurde diese Funktion kürzlich für den US-Markt, soll sich aber auch bei vielen Nutzern in anderen Ländern zeigen. Schaut einfach mal nach, ob ihr das bereits nutzen könnt.
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